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4 Tipps, wie man zufällige Seitenbesucher zu Kunden macht

Egal, ob Sie ein unerfahrener E-Commerce-Unternehmer oder ein Veteran in diesem Bereich sind: Es ist eine gute Idee, kontinuierlich neue und höhere Verkaufsziele durch Kunden zu setzen. Höhere Umsätze bedeuten logischerweise größere Vorteile für Ihr Unternehmen.


Die Regeln zur Steigerung des Umsatzes sind jedoch nicht unbedingt einheitlich. Es sind zahlreiche Variablen zu berücksichtigen, z. B. das Produktangebot oder die bestehenden Stammkunden. Es ist auch für ein Unternehmen selbstverständlich, Höhen und Tiefen zu durchlaufen. Das erfordert, dass Unternehmer die E-Commerce- und Einkaufstrends im Auge behalten und sich entsprechend anpassen. Immerhin haben sich einige Methoden in der Vergangenheit zwar bewährt, jedoch sind diese unter Umständen nicht mehr effektiv.


Die Verbrauchergewohnheiten ändern sich tendenziell schnell, insbesondere im Bereich E-Commerce. Hier sind vier Marketing-Tricks, mit denen Sie einen neuen Umsatzschub erzielen können.

Beweisen, dass die Website vertrauenswürdig ist

Die Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit haben in den letzten Jahren exponentiell zugenommen. Daher ist es für E-Commerce-Unternehmer wichtiger denn je, ihre Websites sicher zu machen und sogar entsprechende Badges anzuzeigen, die ihre Beziehungen zu Sicherheitsanbietern wie Trusted Shops zeigen.

 

Mobile first & Produktvideos

Kunden beschränken sich nicht darauf, von ihren Computern aus einzukaufen. Stattdessen nutzen sie zunehmend ihre Handys und Tablets, um online einzukaufen. Deshalb ist eine gute, mobile Website sehr wichtig, um an Verkaufszahlen zu gewinnen.

Außerdem sind Videodemonstrationen großartige E-Commerce-Tools: Sie ermutigen Besucher nicht nur länger auf der Website zu bleiben, sondern können auch die Neugier für das Produkt steigern – ganz unabhängig davon, auf welchem Gerät man einkauft. Mit Video können Sie zeigen, wie ein Produkt funktioniert. Dies ist besonders nützlich für neue oder einzigartige Produkte.

 

Schaffen Sie ein Gefühl der Dringlichkeit

Der Riese amazon.com hat viele Tricks gemeistert. Die Fähigkeit, ein Gefühl der Dringlichkeit in ihren Auflistungen zu erzeugen, ist eine davon. Händler bei Amazon wissen, dass auf der Produktseite potenziellen Kunden die Anzahl der verbleibenden Artikel angezeigt wird, wenn Sie ein Inventar von weniger als 20 Artikeln eingeben. Dies kann dazu führen, dass jemand den Kauf schnell tätigt, bevor er etwas verpasst. Die Lagerbestände werden oft künstlich niedrig gehalten, um diesen Trick auszunutzen.

Ein weiterer Trick, der ein Gefühl der Dringlichkeit hervorruft, besteht darin, Fristen mit einem Countdown-Timer anzubieten, um potenzielle Käufer zu erreichen. Wenn es um das Timing geht, ist es auch nützlich, die Leute wissen zu lassen, dass sie eine Bestellung vor dem Wochenende erhalten, wenn sie sie zu einem bestimmten Zeitpunkt abschließen.

 

Erinnerungsmails für verlassene Warenkörbe senden

Abhängig von Ihrem Kundenstamm möchten Sie mit diesem Verfahren vorsichtig vorgehen. Es kann jedoch äußerst vorteilhaft sein, E-Mails an Kunden zu senden, die ihre Einkaufswagen vor Abschluss eines Kaufs verlassen haben. Sie werden an das Produkt erinnert, das sie in Betracht gezogen haben (stellen Sie sicher, dass Sie ein Foto hinzufügen), und Sie können sogar Rabattcodes oder andere Anreize hinzufügen, um es an diesem Tag zu kaufen.

Um sicher zustellen, dass man auch die Produkte verkauft, die ein Kunde in den Warenkorb legt,  kann man allgemein durch den Kaufprozess optimieren.

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Kaufabbrüche durch einen optimalen Kaufprozess verhindern

Ein potenzieller Käufer möchte sich für Ihr Produkt entscheiden, möchte diesen bestellen, startet den Check-Out-Prozess und bricht ihn dann ab. Viele Shop-Betreiber kennen dieses Problem. Ob sich der Kunde überhaupt zu einem Kauf entscheidet, hängt meist von einem nutzerfreundlichen Kaufprozess und optimalen Warenkörben ab. Wie Sie dies optimieren können und mit welchen Tipps Sie Kaufabbrüche durch die richtige Usability verhindern, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Kaufabbrüche in Zahlen

Es gibt viele kleine Probleme, die den Kunden zum Abbruch des Kaufs führen könnten. Die allgemeine Rate für Kaufabbrüche im Warenkorb liegt bei bis zu 70 %.

  • 57 % brechen wegen unerwarteten Kosten ab
  • 53 % brechen ab, weil die Bezahlarten nicht passen
  • 39 % möchten sich nicht registrieren
  • 33 % haben das Produkt billiger auf einer anderen Webseite gesehen
  • 25 % verlässt die letzte Kaufmotivation
  • 24 % dauert der Versand zu lange
  • 23 % dauert der Prozess beim Checkout zu lange
  • 21 % haben kein Vertrauen
  • 21 % gehen wegen technischer Probleme
  • 15 % brechen ab, weil Sie keine Infos zum Produkt haben

Machen Sie Ihren Warenkorb benutzerfreundlich

Sie sollten Ihren Warenkorb an den Nutzer anpassen. So sollte es keine komplizierten Auswahlmöglichkeiten oder einen verwirrenden Weg zum Abschluss des Kaufs geben. So sollten Sie „Weiter Einkaufen“- und „Zur Kasse“-Buttons deutlich machen und eventuell sogar zwei Mal einbinden. Man könnte jeweils oben und unten weiter verlinken. Lassen Sie den Nutzer flexibel Produkte hinzufügen bzw. löschen und zeigen Sie auch alle relevanten Produktdetails und das Produktbild im Warenkorb an. Ebenso sollte Konfigurationen direkt in den Warenkorb übernommen werden. Sodass der Nutzer zum Beispiel nicht seine Farbe noch mal einstellen muss.

Um Vertrauen zum Kunden zu gewinnen, können Sie die SSL-Verschlüsselungen und Trust-Symbols einbauen und die Symbole über den ganzen Bestellvorgang platzieren. Machen Sie alle Kosten transparent. Niemand mag den Bestellvorgang abschließen, um dann am Ende noch zum Beispiel auf versteckte Versandkosten zu stoßen. Vor allem wenn die Konkurrenz oftmals versandkostenfrei anbieten, ist dies noch viel wichtiger.

Ein weiterer wichtiger Punkt, um dem Kunden den Kauf schmackhaft zu machen, sind Rabatte oder Gutscheine. So weisen Sie immer auf mögliche Rabatte und wie man diese erhalten kann hin. Ebenso wichtig sind die verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten. Stellen Sie sicher, dass Sie die gängigsten und aktuellsten Möglichkeiten zum Bezahlen bieten. Unnötige Banner, Animationen oder unpassende Cross-Selling Produkte sieht man zu häufig, wo es eigentlich um die Realisierung des Kaufvorgangs gehen sollte. Diese führen oftmals zur Verwirrung und animieren den Kunden an der falschen Stelle weiter zu stöbern. Sie fahren besser mit Übersichtlichkeit und klaren nächsten Schritten.

Was man für eine optimale Bestellung benötigt:

  • Service-Hotline prominent werben
  • Support durch Chatfunktion
  • Versanddauer früh deutlich machen
  • Einfache Gestaltung
  • Gast-Käufe
  • Eine Anzeige, in welchem Prozess Ihr Kunde sich befindet
  • Vertrauen schaffen durch Trust-Symbols und Hinweise auf Datenschutz
  • 5 Schritte bis zum vollendeten Kauf

 

 

 

 

 

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Nachhaltigkeit im Online-Shop und Marketing

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Das Interesse zum Klimawandel und der dazugehörigen Nachhaltigkeit steigen gerade in Deutschland immer mehr bei den Nutzern. Diesbezüglich wird natürlich auch von den Konsumenten eine grüne Verhaltensweise im E-Commerce und Marketing gefordert. Das Wirtschaftsmagazin „Plusminus“ hat es untersucht: 400 Tonnen CO2, was 255 Autofahrten von Frankfurt nach Peking entspricht, entstehen täglich durch die Retoure von 800.000 Paketen.

Ein Trend?

Wenn man Umweltbewusstsein oder den Wunsch nach Nachhaltigkeit tatsächlich als Trend betiteln möchte, dann ist es wohl eher ein Megatrend. Seit Langem zeigen diese Themen immer mehr Präsenz, sowohl beim Händler als auch beim Kunden. Nach einer Befragung in diesem Jahr deutscher Konsumenten wurde das Umweltproblem auf Platz drei gesetzt. In einer weiteren Umfrage wurde den Befragten die Frage gestellt, wann sie nachhaltige Produkte kaufen würden. Bei gleichen Preisen würden 73 Prozent das nachhaltigere Produkt kaufen. Wenn das nachhaltigere Produkt teurer wäre, würden tatsächlich trotzdem 35 Prozent dieses kaufen.

Grünes Online-Business

Immer mehr Shops haben sich auf rein ökologisch produzierte oder Fair-Trade-Produkte spezialisiert. Zum Beispiel Möbel aus Paletten, Produkten auf Pappe, Karton und Ähnlichem. So bieten diese Händler komplett grüne Produkte in ihrem Shop an. Was sich natürlich nicht nur auf die Umwelt, sondern auch auf die Gewinnung von Neukunden, positiv auswirkt.

Langlebigkeit

Themen wie Langlebigkeit und die Nachhaltigkeit spielen jedoch für den Käufer heutzutage eine fundamentale Rolle. Es muss einen Nutzen für den Kunden haben und natürlich von guter Qualität überzeugen. Vor allem ein ökologisch ausgerichteter Online-Shop muss den klaren Vorstellungen des Kunden entsprechen. Kunden werden in Bezug auf diese Themen immer bewusster und kompromissloser, so sollten auch Sie Ihr Sortiment darauf anpassen.

Versand und Sortiment

Treffen Sie ökologisch Vorsorge und richten Ihren Versand umweltbewusst um. Ergreifen Sie Maßnahmen, die den Aussagen, dass E-Commerce nicht nachhaltig sein kann, entgegenwirken.
Greifen Sie auf Paketdienste zurück, die einen klimaneutralen Versand anbieten, wie zum Beispiel DHL, GoGreen oder UPS. Reduzieren Sie das Verpackungsmaterial auf ein minimum, benutzen sie umweltbewusste Verpackungen und verschachteln die Produkte nicht in mehrere Verpackungen.

Fazit

Unsere Umwelt spielt eine immer wichtigere Rolle. Deshalb sollten Sie Ihren Shop genau darauf anpassen. Außerdem können Sie ja klimaneutral genau damit auch Ihren Shop vermarkten, so für die Gewinnung neuer Kunden zu sorgen, und dem Kunden einen Anreiz schaffen, dass beispielsweise ihre Rücksendequote sinkt.

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Kosten die Ihnen zum Verhängnis werden können

Es kann immer mal vorkommen, dass ein zuvor angesetztes Budget bei einem Kunden für ein Redesign oder Relaunch nicht eingehalten werden kann. Hierbei haben sich verschiedene Punkte in der Vergangenheit aufgezeigt, die zu beachten sind, damit die Kosten nicht außer Kontrolle geraten.

Stetiger Austausch zwischen Kunde und Agentur

Oftmals gibt es viele Tasks, bei denen die Agentur auf Zuarbeit angewiesen ist. Wenn ausgemachte Telefontermine oder Meetings nicht eingehalten werden können, geht viel und vor allem wichtige Zeit verloren. Die Agentur brauch immer wieder Feedback, Anweisungen oder neue Inhalte zur Pflege. Wenn dies nicht übermittelt wird, kann entweder gar nicht oder nur falsch weitergearbeitet werden.
Geben Sie rechtzeitig Bescheid, wenn Sie einen Termin nicht einhalten können und übermitteln Sie direkt ein Alternativdatum. Nehmen Sie am besten alle Termine mit Fälligkeitsdatum in Ihren Terminkalender auf und bleiben im stetigen Kontakt mit der Agentur.

Völliges Durcheinander

Sollten Sie ständig Ihre Meinung ändern und ihr Marketing-Team noch reichlich diskutiert, dabei noch kein eindeutiges Ergebnis rauskommt oder Sie sich mit Ihrem Geschäftspartner noch unklar sind, hat das für beide Seiten negative Auswirkungen und ist kontraproduktiv. Setzen Sie Ihre Agentur gleich am Anfang direkt mit in die strategische Planung. Dafür müssen Sie zwar am Anfang teilweise ein wenig mehr Zeit investieren, sparen sich jedoch diese dann später in der Entwicklung.

Tipp:  Ohne die relevanten Abteilungen eines Unternehmens mit einem Workshop informiert zu haben, gehen wir gar nicht erst online.

Weniger ist mehr

Eine andere Meinung kann auch mal hilfreich sein, aber zu viele verschiedene Einflüsse wirken sich dann doch eher negativ auf das Projekt und die Weiterentwicklung aus. Außerdem verunsichern Sie sich nur, wenn Sie von jedem, auch wenn er gar nichts mit dem Web am Hut hat, eine unterschiedliche Meinung bekommen.  Haben Sie vertrauen in Ihre Daten. Den richtigen Aufschluss zur Richtigkeit bietet Ihnen dann später die Daten, wenn Sie online gehen.

Guter Content

In der heutigen Zeit muss guter Content viele Voraussetzungen erfüllen, deshalb sollten Sie hier ein wenig genauer hinschauen: Welche Mitarbeiter im Unternehmen haben das Know-how in Sachen Storytelling, SEO, Customer Journey und Usability? Spätere Rückschläge im Content-Bereich kosten wertvolle Zeit und zusätzliches Budget.

Fazit

Durch das Klären der verschiedenen Punkte im Vorhinein kann deutlich Budget gespart werden und an eventuell sinnvollerer Stelle eingesetzt werden und vermeiden ebenso Konflikte. Die richtige Vorbereitung ist hierbei Alles. Lassen Sie sich von Ihrer Agentur beraten und orientieren Sie sich an vorhandenen Daten und Nutzern.

Mehr zu diesem Thema finden Sie in diesem Beitrag.

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5 Gründe, weshalb Ihr B2B Unternehmen eCommerce braucht

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Bevor der digitale Markt und somit der eCommerce entstanden ist, sind fast alle B2B -Verhandlungen zwischen Unternehmen offline geschehen. Visitenkarten, Beziehungen und Face-to-Face Transaktionen wurden innerhalb der Lieferkette ausgetauscht, aufgebaut und abgewickelt.

Mittlerweile suchen immer mehr Firmen nach der eCommerce Lösung. Dadurch erleichtert sich einiges und der Handel ist transparenter. Laut einer Studie von Forrester Research wächst die eCommerce Variante zwischen Unternehmen stetig. Deshalb ist es an der Zeit, solch einen Sprung in die eCommerce-Szene in Betracht zu ziehen.

Den richtigen Zeitpunkt einer Umstellung mag für ein Unternehmen schwierig sein – wenn das Geschäft läuft, wieso sollte man es ändern?
Hier sind 5 Gründe, weshalb Ihr Unternehmen bereit für den eCommerce ist.

1. Die jetzigen Kunden bleiben dem Unternehmen treu

Bei den momentanen B2B-Kunden ist Ihr Unternehmen wahrscheinlich schon die erste Wahl. Dadurch können Sie auf feste und sichere Verkäufe schon zählen. Wieso nicht alle Transaktionen für Kunde und Unternehmen erleichtern? Laut McKinsey wollen nur 15 % der B2B-Käufer tatsächlich mit dem Verkäufer reden, bevor man genau dieselben Produkte erneut kauft.

Diese Ausgangslage bietet ein Abonnement ähnliches Kaufen an. Eine eCommerce-Plattform ermöglicht Stammkäufern ein automatisches Wiederkaufen, ohne vorher explizit mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten. Das spart sowohl dem Unternehmen, als auch dem Käufer viel Zeit.

2. B2B Kunden wollen Onlinetransaktionen

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre direkte Konkurrenz bereits online Produkte verkauft. Wenn Ihr Unternehmen dabei nicht mitzieht, werden Kunden wahrscheinlich den Konkurrenten vorziehen. Spätestens wenn die neuere Generation, die mit der Digitalisierung aufgewachsen ist, die heutigen Unternehmen leitet, bevorzugt man Onlineshops. Daraus lässt sich leicht schließen, dass der eCommerce ein Schritt für die Zukunft ist.

3. Gesammelte Statistiken werden nützlich sein

Ist der aktuelle Markt mit ähnlichen Produkten bereits gesättigt? Möchten Sie neue Kunden ansprechen, sind sich aber nicht sicher, wo man dabei am effektivsten anfängt? Die eCommerce-Lösung bringt Ihnen die Antworten zu diesen Fragen. Beim Erstellen einer B2B-Website bietet Ihr Unternehmen den Kunden eine bequemere Möglichkeit, Produkte zu recherchieren und zu kaufen. Im Gegenzug erhalten Sie eine Vielzahl von Daten über Vorlieben, welche Motivation oder Gründe die Kunden zum Kauf bewegen, und vieles mehr.

Die gesammelten Informationen können wiederum als Orientierungshilfe für die Marketingstrategie verwendet werden. Ebenfalls kann man so den Kundenerlebnis optimieren und perfektionieren, sodass Ihre Seite die Anforderungen dieser B2B-Käufer gerecht werden.

4. Erhöhte Kundenerwartungen

Der B2C-Markt zeigt uns, wie sehr wir diese Bequemlichkeit mögen. Durch einen Klick ist das gewünschte Produkt direkt vor der eigenen Haustür geliefert – am besten noch am selben Tag.

Während B2B-Käufe in der Regel umfangreicher sind und häufiger wiederkehren als B2C, wurde diese Verbindung über die Schnittstelle hergestellt. Das B2C-Einkaufserlebnis hat die Erwartungen an B2B erhöht, da Kunden anfangen, die gleiche Erfüllung zu erwarten, die sie bei ihren B2C-Transaktionen vorfinden.
Wenn Sie Ihr Unternehmen durch B2B-eCommerce und digitales Marketing transformieren, bieten Sie Ihren digitaleren Kunden die gleiche Art von Transaktionen, die sie bei ihren B2C-Einkäufen gewohnt sind, und stellen ihnen B2B-Produkte und -Dienstleistungen zur Verfügung.

5. Ihre Website braucht eine Aktualisierung

Technologie entwickelt sich stetig weiter, ganz egal ob Unternehmen dazu bereit sind oder nicht. Viele ältere B2B-Websites sind nicht für aktuelle Anforderungen gerüstet oder allgemein veraltet. Unabhängig von Ihrem Produktangebot können potenzielle Kunden Ihr Geschäft nicht favorisieren, wenn Ihre Website veraltet ist, keine Funktionalität und / oder keine Benutzerfreundlichkeit aufweist.

Während einige dieser älteren Websites der Anfang der B2B-Prozesse waren, sind viele jetzt schwer zu navigieren und voller umständlicher Formulare. Die Kosten für den Versuch, diese Art von B2B-Websites auf dem heutigen Markt betriebsbereit zu halten, überwiegen bei Weitem den Preis für die Erstellung einer neuen eCommerce-Websiteplattform. Andere Herausforderungen bei älteren Websites sind, dass sie in der Regel nicht für Handys geeignet sind und neu entstehende Kontaktpunkte wie beispielsweise Chatbots und 360°-Videos nicht unterstützen können.

Worauf noch warten?

Ein Nicht-Umstieg könnte Ihrem Unternehmen eine völlig neue Gruppe potenzieller Käufer kosten. Offline-Unternehmen verlieren möglicherweise ihren Wettbewerbsvorteil, da sie sich weiterhin auf ältere Methoden verlassen. Neueinsteiger hingegen setzen auf die Innovation, die der eCommerce mit sich bringt. Worauf wartet Ihr Unternehmen noch?

Weitere Interessante Inhalte zum E-Commerce finden sie in diesem Beitrag.

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Shopware 5.6 die neusten Änderungen

Was ist neu in Shopware 5.6

Am 12.08.2019 kam ein weiteres Shopware Update heraus, welches nicht nur neue Features hatte, sondern auch wichtige technische Änderungen.

Diese Änderungen sind für die Zukunft wichtig, um den technologischen Standard zu halten.

Die PHP Versionen 5.6, 7.0 und 7.1 werden nun nicht mehr unterstützt. Für die Shopware Version 5.6 wurde auf die neuste PHP Version gesetzt, PHP 7.2 oder 7.3 können nur noch genutzt werden.

Auch bei der MySQL Datenbank wurde ein Versionssprung vorgenommen von der Mindestvoraussetzung von 5.6 auf die Version 5.7.

Lizenzmanager

Der Lizenzmanager von Shopware wird, seid der Version 5.6 nicht mehr benötigt und muss vor einem Update auf diese Version deinstalliert und entfernt werden.

Der überarbeitete Warenkorb

Shopware hat uns gehört und endlich den Warenkorb überarbeitet.
Nun bleibt der Warenkorb bestehen, selbst wenn die Sprache des Shops geändert wurde oder der Browser geschlossen wurde.

Zahlungstoken

Zahlungstoken können nun von Zahlungsanbietern bei der Rückgabe-URL hinzugefügt werden, um Probleme die durch die zuvor genutzte Session aufgetreten sind zu lösen.

Der E-Mail-Log

Sie wollten schon immer wissen, ob eine E-Mail Versand wurde oder nicht?
Nun gibt es die Lösung dafür, in der Administration unter „Einstellungen -> E-Mail-Management“ gibt es eine neue Auswahlmöglichkeit.
Nun gibt es nicht nur „E-Mail-Vorlagen“ sondern auch „E-Mail-Log“.

Im E-Mail-Log werden, wenn aktiv, alle E-Mails aufgelistet die vom Shop versendet wurden oder auch nicht versendet werden konnten.

Neuer Editor in der Shopware Administration?

Ja, der alte Editor wurde nun vom Ace-Editor abgelöst.

Was sind die Vorteile des neuen Ace-Editors?

Der neue Editor besitzt eine Autovervollständigung von Smarty Variablen. Dies erleichtert das Bearbeiten der „E-Mail-Vorlagen“ für Shopbetreiber erheblich.

Bilder und Grafiken

Es war noch nie so einfach, wie jetzt Vektorgrafiken wie SVG in Ihrem Online-Shop zu benutzen.

Durch diesen Vorteil gibt es keine Probleme mehr mit unscharfen Logos oder Grafiken, da sich die Bilder der Bildschrimgröße perfekt anpassen.

Neue Version, neue Benutzerrollen Verwaltung

Kennen Sie alle Abhängigkeiten bei der Erstellung einer Rolle in der Administration?
Nein? Dies wird von Shopware nun automatisch erkannt.
Nun können Sie viel einfacher weitere Benutzerrollen anlegen ohne Gefahr zulaufen eine Abhängigkeit zu vergessen.

Eigene Inhalt

Ihnen reichen die derzeitigen Möglichkeiten von Shopware noch nicht? Sie brauchen mehr als nur Shopseiten, Blogs, Einkaufswelten und Kategorieseiten?
Dann erstellen Sie sich nun Ihre eigene Seite mit dem neusten Administrations Modul der Version: „Inhaltstypen“. Mit diesem tollen Modul können Sie ganz einfach neue Administrations Module erstellen wie z.B. eine FAQ Seite zu einem Produkt.

Das beste zum Schluss

Drag & Drop ist nichts Neues bei Shopware mehr.
Aber nun kann man seine Kategorie ganz einfach individuell mit Drag & Drop gestalten, ohne irgendwie über die Einkäufe tricksen zu müssen.

Dazu müssen Sie nur in der Administration unter Artikel -> Kategorien -> Kategorie -> Individuelle Sortierungen.
Ziehe Sie die Artikel in die Reihenfolge, wie Sie die Artikel haben wollen.

Shopware Version 5.6.1

Seid kurzen ist die Shopware Version 5.6.1 da. Bei dieser Version handelt es sich um ein Sicherheitsupdate. Mit dem Sicherheitsupdate wurden noch eigene Fehler behoben und Optimierungen erledigt. Für nähere Informationen können Sie hier den Changelog anschauen.

Mit der neusten Version von Shopware gab es viele tolle neue Features, die sich lohnen ausgetestet zu werden. Deswegen würde ich jedem empfehlen, setzt einen Test-Shop mit der neusten Version auf und schaut es euch selbst an.

 

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Gefälschte Online-Shops – woran Sie Betrüger erkennen

Gefälschte Online-Shops gaukeln Seriosität vor

Zahlreiche News-Portale, Zeitschriften und TV-Kanäle berichten vom ungebremsten Boom des Online-Handels. Seit den Anfängen des Online-Shoppings wird dieser Boom von einer neuen Generation von Betrügern begleitet, die mittels Phishing und gefälschten Online-Shops zahlreiche gutgläubige Kunden ausrauben. Wenngleich sich die Internet-Sicherheit in den letzten Jahren stark verbessert hat, wurden auch die Betrugsmethoden immer ausgefeilter und schwerer zu entlarven. Heute geht das so weit, dass ganze Online-Shops detailgetreu nachgebaut und unter einer leicht veränderten URLs aufrufbar gemacht werden. Über eine gefälschte Newsletter-Mail wird dann beispielsweise ein fiktiver Rabatt auf dem gefälschten Online-Shop beworben.

7 Erkennungsmerkmale betrügerischer Webshops

Beim Online-Shopping sollten Sie generell immer ein wachsames Auge haben, da digitale Betrugsfälle meist schwerer nachzuverfolgen sind als in der realen Welt. Aufmerksame Internetnutzer können jedoch selbst den besten Täuschungen auf die Schliche kommen. Wir zeigen Ihnen 7 Merkmale, an denen Sie gefälschte Online-Shops erkennen.

1. Zu billige Preise

Hochwertige Produkte kosten auch meistens mehr als billige Produkte. Sind die Preise auf einem Online-Shop um ein Vielfaches geringer, als bei der Konkurrenz, deutet das auf eine Masche hin, die Sie hinterfragen sollten. Woher stammen die billigen Preise? Sind sie irgendwie zu rechtfertigen bzw. weißt der Shop explizit auf die Gründe dafür hin (Rabattaktionen, Ausverkauf, Black Friday, etc.)?

2. „Komische“ beziehungsweise kryptische URL

Namhafte seriöse Online-Shops besitzen sogenannte „Sprechende URLs“. Das heißt, dass die URL so aufgebaut ist, dass der Nutzer genau weiß, wo er sich gerade auf der Webseite befindet. Eine vertrauenswürdige URL kann wie folgt aussehen: https://firmenname/sportbekleidung/schuhe/modellname. Hierbei steht das https:// für ein SSL-Sicherheitszertifikat, welches für eine verschlüsselte Verbindung sorgt. Die durch die Schrägstriche getrennten Begriffe zeigen den Seitenpfad an, den man bis zum gerade angesehenen Produkt genommen hat.
Gibt es hier Ungereimtheiten wie ein fehlendes SSL-Zertifikat oder kryptische Seitentitel bzw. URL-Erweiterungen, sollten Sie vorsichtig sein. Wenn die URLs sprechen, jedoch überhaupt nicht zum Seiteninhalt passen, raten wir von einem Kauf klar ab.

3. Vorkasse als einzige Zahlungsart

Unseren Kunden empfehlen wir immer, möglichst viele seriöse und weit verbreitete Zahlungsarten in ihren Online-Shop einzubinden. Viele Betrüger bieten lediglich die Bezahlung per Vorkasse an, da das Geld bei dieser Zahlungsart schwerer wieder vom Käufer eingezogen werden kann. Während dieser vergebens auf eine Lieferung wartet, schwinden die Chancen einer Rückerstattung. Dieses Kriterium alleine sollte aber nicht der ausschlaggebende Grund für Ihr miss Vertrauen sein. Erst in Kombination mit anderen Erkennungsmerkmalen ist Vorsicht geboten.

4. Falsche Gütesiegel

Gütesiegel und Qualitätsversprechen können von vielen Kunden für die Bewertung der Vertrauenswürdigkeit eines Online-Shops zurate gezogen. Achten Sie hierbei aber unbedingt darauf, ob es die angepriesenen Gütesiegel überhaupt gibt oder ob diese nur erfunden sind. Beim Klick auf vertrauenswürdige Siegel gelangen Sie meist direkt zur entsprechenden Webseite der Organisation, welche die Siegel ausstellt. Dort können Sie sich über die Herkunft und die jeweiligen Prüfkriterien informieren. Fehlt diese Verlinkung, sollten Sie aufmerksam bleiben.

5. Unzureichende Kontaktmöglichkeiten

Webseitenbetreiber sind gesetzlich dazu verpflichtet, leicht zugängliche Kontaktmöglichkeiten auf ihrer Webseite anzubieten. Sind dazu keine Angaben gemacht oder stellen sie sich als falsch heraus, können Sie von einem unseriösen Händler ausgehen. Kontaktangaben gehören zum kleinen Einmaleins einer jeden Webseite.

6. Fehlende oder inkorrekte AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen sind besonders bei Online-Shops unerlässlich, da Sie die rechtliche Grundlage für den Verkauf auf der Webseite erläutern. Fehlende, schlecht übersetzte oder unvollständige AGB sind eindeutige Anzeichen für unseriöse Shopbetreiber.

7. Computergenerierte Bewertungen

Verlassen Sie sich niemals ausschließlich auf die Kundenbewertungen, wenn Sie sich zum Kauf entscheiden. So wertvoll Erfahrungsberichte anderer Personen auch sind, sie können leicht gefälscht und mittlerweile kann man sie sogar von Computersoftware automatisch generieren lassen. Früher konnte man falsche Bewertungen durch schlechte Grammatik bzw. Rechtschreibung identifizieren. Heutzutage sind die Algorithmen so weit fortgeschritten, dass man deren Texte nicht mehr so leicht von realen Kommentaren unterscheiden kann.

Was tun, wenn man hereingelegt wurde?

Wenn Sie die oben genannten Punkte vor einem Kauf überprüft haben und dennoch hereingelegt wurden, dann haben Sie es mit Vollprofis zu tun! Jetzt gilt es, den Schaden zu melden und möglichst viele Informationen zu sammeln. Fordern Sie Ihre Bank auf, die Zahlung rückgängig zu machen. Wenige Stunden nach dem Kauf ist das meistens noch möglich. Sichern Sie alle erhaltenen Belege, Bestellbestätigungen und E-Mails des betrügerischen Online-Shops. Screenshots der AGB bzw. des Impressums sind ebenfalls von Vorteil, um den Tätern auf die Schliche zu kommen. All diese Daten sind wertvolle Hinweise für die Polizei. Zeitnahes Handeln Ihrerseits führt dazu, dass man gefälschte Online-Shops in Zukunft schneller entlarven kann.

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Erfolgreich dank hervorragender Usability – Shopware

Der Einfluss der Usability auf die Gewinnung von Neukunden

Direkt zu Beginn eines neuen Online-Shop-Projektes sollten Sie die Möglichkeiten Ihres verwendeten Shopsystems kennen. Shopware bietet hier ein breites Spektrum an Möglichkeiten, mit denen Sie Ihren Online-Shop grafisch aufwerten können. Ein professionelles Auftreten im Web ist von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, das Vertrauen Ihrer Kunden zu gewinnen. Wer möchte schon auf einer Webseite einkaufen, auf der wichtige Produktinformationen unterschlagen werden oder Warenkorb-Buttons nicht funktionsfähig sind?

Um Interessenten zu Käufern zu machen, müssen Sie sich mit den Erwartungshaltungen verschiedener Interessentengruppen auseinandersetzen. Wichtig ist zunächst das Interesse des Besuchers an einem bestimmten Produkt oder einer Dienstleistung. Erst nachdem er sich auf Ihrer Webseite ausreichend informieren konnte, wird er kaufen. Das Internet lädt zum Vergleichen ein, binnen Sekunden werden hunderte relevante Suchergebnisse ausgegeben, die ähnliche Produkte im Sortiment haben. Wenn sich Ihr Online-Shop nicht von der Masse abhebt, werden Sie schnell von der Konkurrenz abgehängt!

Ausgefeilte Customer Journey mit Shopware

Nehmen Sie Ihre Kunden daher mit auf die Reise in Ihre Marken- und Einkaufswelt(-en). Zeigen Sie, was Sie als Unternehmen oder Selbstständige ausmacht und heben Sie Ihre besonderen Leistungen hervor. Die modularen Einkaufswelten von Shopware sind hier der ideale Ansatz, um ein individuelles und flexibles Shop-Design zu entwickeln. Einmal erstellt kann man die Einkaufswelten in beliebiger Anzahl duplizieren, anpassen und erweitern. Emotionale Bilder und Grafiken kombiniert mit Shopwares Storytelling-Feature geben Ihnen die Werkzeuge an die Hand, die Sie für eine mitreißende Customer Journey benötigen.

Warum sorgt eine gute Usability für Vertrauen?

Benutzerfreundliche Webseiten sind informativ, abwechslungsreich und leicht verständlich. Sie schaffen Transparenz über angebotene Waren und Dienstleistungen und sind zudem barrierefrei. Das ist ein ganz entscheidender Faktor, wenn es darum geht, das Vertrauen Ihrer Kunden zu gewinnen. Denn wer sich verstanden und aufgehoben fühlt, kauft gerne.

Hilfreiche Tipps zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit Ihres Online-Shops:

  • Slider mit klaren Call-to-Actions/ Informationsangeboten
  • Grids/Banner, in denen meist verkaufte Produkte hervorgehoben sind
  • offener Umgang mit den Werten Ihres Unternehmens -> Unique Selling Points (USPs) klar kennzeichnen
  • kurze, direkt Kommunikationswege -> Kontaktformulare, Support-Anfragemöglichkeiten, FAQ´s

Für Online-Shops gibt es einige „ungeschriebene Gesetze“, die festlegen, an welchen Stellen sich idealerweise das Firmenlogo (oben links) oder der Warenkorb bzw. Merkzettel (oben rechts auf der Webseite) befinden. Dort werden diese auch zuerst vom Kunden erwartet, da die Großzahl aller Online-Shops nach diesen Gesetzmäßigkeiten aufgebaut sind.

Nützliche Werkzeuge und Erweiterungen für Ihren Shopware-Online-Shop

Neben den bereits erwähnten Einkaufswelten und Storytelling-Modulen der Shopware Professional Edition können Sie mittels Digital Publishing News- und Blogseiten ergänzend zu Ihrem Online-Shop betreiben. Das gibt Ihnen die Möglichkeit des direkten Kontakts zu Ihrer Zielgruppe.

Weitere Shopware-Tools zur Verbesserung der Usability:

1. Parallax-Banner

Lassen Sie Ihren Online-Shop dreidimensional wirken. Parallax-Banner scrollen in einer anderen Geschwindigkeit, als die restlichen Seitenelemente. Das macht Ihren Internetauftritt plastischer und erzeugt einen Eindruck von räumlicher Tiefe.

2. Parallax-Kacheln

Fügen Sie mehrere Kacheln in Ihre Banner ein. Somit kann man Produkte oder Dienstleistungen einfach hervorheben und ansprechend präsentieren.

3. Toggle Box

Toggle-Boxen ermöglichen das Anzeigen von Produktinformationen, sobald der Interessent das wünscht oder eine wichtige Zusatzinformation gegeben werden muss. Überfüllte Webseiten können damit strukturiert und aufgeräumt werden.

4. FAQ Box

Häufige Kundenfragen werden hiermit leicht zugänglich auf Ihrer Webseite ausgegeben, sodass man häufige Kundenfragen direkt beantworten kann.

5. Flip-Kacheln

Durch das Zeigen mit der Maus auf eine Flip-Kachel dreht sich diese. Auf Ihrer Rückseite werden weiterführende Produktinformationen/ Beschreibungen ausgegeben.

Shopwares Funktionsumfang wird stetig erweitert. Wir halten Sie selbstverständlich stets auf dem Laufenden über neue Tools.

Wichtig für der Erfolg Ihres Shopware-Online-Shops ist der richtige Umgang mit Ihren Produkten. Deshlab sollten Sie diese beispielsweise weder lieblos präsentieren noch übertrieben darstellen. Mit einem ausgereiften Konzept, welches eine gute Benutzerfreundlichkeit beinhaltet, gewinnen Sie das Vertrauen Ihrer Kunden und erfüllen gleichzeitig die Erwartungen Ihres Vertriebs.

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Cross-Selling in Online-Shops – Wir räumen mit Mythen auf

Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten!

So gut wie alle namhaften Online-Shops nutzen heutzutage die Methode „Cross-Selling“ in ihren Internetauftritten. Hierbei geht es darum, dass dem Kunden neben den von ihm gewünschten Produkten noch weitere ähnliche Artikel zum Kauf angeboten werden. Dies führt dazu, dass der durchschnittliche Warenkorbwert und der damit einhergehende Umsatz gesteigert wird. Eine Großzahl der Online-Shops nutzt dieses Potenzial bisher jedoch noch nicht. Mit einer ausgefeilten und konsequent umgesetzten Cross-Selling-Strategie wartet beispielsweise der Internetriese Amazon auf. Hier sind so gut wie überall weitere Produktempfehlungen platziert, sodass sich das Online-Shopping teilweise sogar ähnlich wie im Ladengeschäft anfühlt.

Das Thema Cross-Selling ist nicht mehr neu und dennoch in aller Munde. Bei unseren Kunden haben sich daher oftmals hartnäckige Mythen und Missverständnisse eingebürgert, welche wir im Folgenden beilegen möchten:

1. Das Cross-Selling-Produkt muss günstig sein!

Viele Händler verstehen Cross-Selling als eine Möglichkeit, ausschließlich Zubehör zu einem bestellten Produkt anzubieten. Beispielsweise ein Ersatz-Akku zu einer Kamera oder neue Griffbänder zu einem Tennisschläger. Das Zubehör ist in den allermeisten Fällen günstiger als das eigentliche Produkt.

Cross-Selling geht jedoch weit über diese Strategie hinaus! Es geht darum, sich in den Kunden hineinzuversetzen und die Beweggründe eines Kaufs nachzuvollziehen. Warum hat User zugeschlagen und in welchem Bezugsrahmen ist das Produkt einzuordnen? Gerade bei Produkten, die einen bestimmten Lifestyle verkörpern, werden weiterführende Artikel gerne dazu gekauft. Käufer von neuer Kletterausrüstung werden beispielsweise empfänglicher für mobile Action-Kameras sein als Interessenten von Wellnessprodukten. Diese Kameras können viel teurer sein als das ursprüngliche Produkt und dennoch als angemessen empfunden werden! Individualität ist hier das Motto. Denken Sie an die Gefühle und Interessen Ihrer Kunden und passen die Customer Journey Ihres Inline-Shops entsprechend an.

2. Cross-Selling-Produkte sind Rücksendeware!

Entgegen der Meinung vieler unserer Kunden liegt die Rücksenderate von Cross-Selling-Produkten lediglich zwei Prozent über der Quote herkömmlicher Waren. Das liegt daran, dass die Artikel mit hoher Sorgfalt ausgesucht und vorgeschlagen wurden. Wären Sie für den Kunden nicht relevant gewesen, hätte er sie wahrscheinlich nicht in den Warenkorb gelegt. Es gilt, den tatsächlichen Bedarf zu erkennen und zu bedienen!

3. Cross-Selling lohnt sich nur bei Versandriesen!

Zugegebenermaßen sollte Ihr Online-Shop mindestens einen Traffic im fünfstelligen Bereich besitzen, um aussagekräftige Empfehlungen wie „Andere Kunden kauften auch…“ ausspielen zu können. Wenn Sie jedoch wohl überlegte Empfehlungen selbst erstellen, können Sie auch ohne hohen Traffic Cross-Selling betreiben.

4. Die Aufrufzahlen entscheiden allein!

Selbstverständlich ist es wichtig, dass Ihr Online-Shop von vielen Nutzern aufgerufen wird. Jedoch bringen Ihnen große Aufrufzahlen nichts, wenn aus den Interessenten letztendlich keine Kunden generiert werden. Für die effektive Kundengenerierung benötigen sie ausgeklügelte Strategien zur SEO Onpage-Optimierung. Viele vergessen dabei das Cross-Selling als wichtiges Werkzeug. Während es im stationären Handel völlig selbstverständlich ist, dass eine gute Kundenberatung den Umsatz steigert, muss dieses Konzept jetzt auch auf den Online-Markt übetragen und gelebt werden.

5. Kunden interessieren sich nur für explizit angefragte Produkte!

Oftmals fragen Kunden nur nach einem einzigen Produkt, weil sie sich dieses aus einer größeren Auswahl an ähnlichen Produkten ausgesucht haben. Wichtig ist es daher, mit den Cross-Selling-Vorschlägen ein neues, meist unterbewusst schlummerndes Bedürfnis zu wecken. Der stationäre Handel macht es auch hier vor, man muss lediglich vergleichbare Mittel bzw. Werkzeuge in die digitale Welt übertragen und konsequent nutzen.

Kunden möchten verstanden werden, sich schnell zurechtfinden und das erhalten, wonach sie suchen. Wenn Sie es durch eine kluge Cross-Selling-Strategie schaffen, diese Bedürfnisse zu bedienen, steigern Sie sowohl die Kundenzufriedenheit als auch Ihren Umsatz.

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Online-Shop Abgemahnt! – Wie Sie den Worst-Case vermeiden

10 Risikofaktoren, welche zu einer Abmahnung führen können

Beim Betreiben eines Online-Shops müssen viele Gesetze gleichzeitig berücksichtigt werden. Den Überblick darüber zu behalten ist besonders schwierig, da sich die Gesetzgebung im Monatstakt ändern kann und Länder bzw. Kontinente hinaus geht. (!) In den letzten Monaten hat sich die Zahl der Abmahnungen drastisch erhöht, sodass mittlerweile jeder zweite Online-Shop davon betroffen ist.

Wir bringen Licht ins dunkle Gesetz-Wirrwarr und zeigen Ihnen, wie Sie potenzielle Strafen umgehen.

1. Das Widerrufsrecht

Einer der größten Abmahn-Faktoren ist das Widerrufsrecht Ihres Shopware- oder Magento-Online-Shops. Es gilt ab dem Moment, in dem die Ware beim Kunden eingeht. Zu beachten ist Folgendes:

Hinweise zum Widerruf müssen bereits auf der Startseite platziert sein, sodass sich die Kunden schon vor dem Kauf darüber informieren können. Zudem muss eine Widerrufsbelehrung beim Kaufzeitpunkt an den Kunden versandt werden, beispielsweise per Mail oder telefonisch. Ein Muster-Widerrufsformular ist hierbei verpflichtend zu Verfügung zu stellen.

Wichtige Widerrufsklauseln sind unter anderem:

  • Im Falle des Widerrufs übernimmt der Verkäufer die Rücksendekosten.
  • Eine eindeutige Erklärung ist für den Widerruf notwendig, aber keine Begründung.
  • Die Widerrufsfrist läuft 14 Tage nach Eingang der Ware ab, sie kann jedoch aus Kulanz vom Verkäufer auf bis zu 12 Monate verlängert werden.

Leider gibt es für den Widerruf keine Lösung, die auf alle Geschäftsmodelle aller Online-Shops anwendbar ist. Für eine vollständige Rechtssicherheit empfehlen wir, sich von einer Rechtsberatung unterstützen zu lassen.

2. Eindeutige Auszeichnung der Verkaufspreise

Von höchster Wichtigkeit ist die vollständige und fehlerfreie Kennzeichnung der Anfallenden Kosten wie Verkaufspreis, Versand und mehr. Falsche Angaben werden ebenso häufig abgemahnt wie die Nichteinhaltung der Preisangabenverordnung (PAngV). Aus der PAngV zu entnehmende Pflichtangaben sind:

  • der Produktpreis,
  • der Brutto-Endpreis des Produkts,
  • der Hinweis „inklusive Mehrwertsteuer“,
  • die generell anfallenden Steuern
  • die Versandkosten nach Gewicht und Zielland

Neben den unzulässigen Preisangaben haben irreführende Produktkennzeichnungen ebenfalls eine Abmahnung zur Folge. Damit soll gewährleistet werden, dass der Käufer die volle Transparenz über das Produkt hat.

3. Fallstrick Impressum

Das Impressum gibt Auskunft über den Shopbetreiber und die dafür zuständigen Stellen. Es muss zwingend auf jeder Webseite integriert sein, um den Shopbetreiber im Falle von möglichen Rechtsverstößen belangen zu können. Ungenaue oder fehlerhafte Angaben führen hier ebenfalls zu einer Abmahnung.

Die Inhalte des Impressums sind je nach Unternehmens- bzw. Geschäftsform sehr unterschiedlich und können sehr umfangreich werden. Besonders medizinische und von der Kammer überwachte Unternehmen müssen ein zusätzliches Augenmerk darauf legen.

Häufige Fehler im Online-Shop-Impressum sind:

  • der nicht vollständig ausgeschriebene Vorname des Shopbetreibers
  • fehlende Angaben über die Rechtsform und Vertretungsbefugnis
  • unvollständige Angaben zu den Kontaktpersonen
  • fehlende Angaben über die Umsatzsteuer-ID und den Registereintrag
  • fehlende Angaben über den für den Inhalt verantwortlichen Redakteur

4. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Online-Shops

Ebenso wie das Impressum sind auch die AGB´s Ihrer Seite höchst individuell und von Webseite zu Webseite mit anderen Inhalten zu füllen. Übernehmen Sie daher auf keinen Fall die AGB´s einer bereits bestehenden Webseite, ohne vorher deren Tauglichkeit für den eigenen Online-Shop zu überprüfen. Auch hier ist die Gesetzeslage nicht immer leicht verständlich, weshalb Sie auch hier eine Rechtsberatung miteinbeziehen sollten. Die AGB´s sollten ebenfalls mit einem Klick von der Startseite aus erreichbar sein!

Was es zu beachten gilt:

  • Änderungen oder Neuerungen in den AGB´s müssen schriftlich angekündigt werden
  • Lieferzeiten sollten verbindlich angegeben werden
  • Informationen über den Gerichtsstand sind zu hinterlegen
  • Die salvatorische Klausel muss fehlerfrei sein
  • Über eine Ersetzungsklausel kann man festlegen, dass anstelle des bestellten Produktes ein gleichwertiges geliefert werden darf
  • Die AGB´s müssen leicht auffindbar sein
  • Die Kunden müssen den AGB´s in jedem Fall zustimmen

5. Warenengpässe

Bestellt ein Kunde etwas in einem Online-Shop, dann kann er ohne weitere Angaben grundsätzlich davon ausgehen, dass das Produkt zum Kaufzeitpunkt auf Lager ist. Rechtlich gesehen muss das Produkt dann innerhalb von einer Woche lieferbar sein, sofern nicht explizit auf ein späteres Lieferdatum hingewiesen wird. Hier reicht es nicht aus, nur grobe Zeitangaben zu machen, sondern das Datum muss eindeutig genannt werden.

Es gibt einen gesetzlichen Spielraum, ab wann die Lieferzeit beginnt. Die kann entweder direkt bei der Bestellung des Produktes oder erst nach der Vertragsbestätigung durch den Shopbetreiber beginnen. Genaueres dazu muss in den AGB´s festgelegt sein. Bei einer Lieferung auf Vorkasse kann die Lieferzeit auch erst bei Zahlungseingang beginnen.

6. Die „gefürchtete“ Datenschutzerklärung

Im Mai letzten Jahres gab es tiefgreifende Änderungen in der Gesetzeslage. Die Weitergabe von Kundendaten an Dritte bedarf jetzt unbedingt der Zustimmung des Kunden! Der Paragraph 13 des Telemediengesetzes (TMG) schreibt zudem vor, dass genau darauf hingewiesen werden muss, wie Nutzerdaten erhoben und verarbeitet werden.

Werden die Informationen ausschließlich für die Bestellung, den Zahlungsprozess und die Lieferung an Dritte weitergegeben, dann reicht ein Hinweis darauf aus. Alle weiteren Verwendungszwecke müssen in der Datenschutzerklärung vermerkt sein. Auch hier empfehlen wir unbedingt die Konsultation einer Rechtsberatung.

7. Newsletter

Newsletter sind unverzichtbar, wenn es darum geht, den Kontakt zu Ihren Kunden aufrechtzuerhalten. Sie können sowohl zu Informations- als auch zu Werbezwecken verwendet werden. Jedoch gibt es hier mittlerweile viele Fallstricke, die zu einer Abmahnung führen können. Aber wann darf man Newsletter an seine Kunden schicken?

Während es vor ein paar Jahren genügte, den Kunden nach der Mailadresse zur Registrierung beim Newsletter-Verteiler zu fragen, muss man heute vorsichtiger sein. Sicher gehen Sie heute mit dem sogenannten double opt-in Verfahren. Hierbei wird nach der Registrierung auf der Webseite eine Mail mit einem Bestätigungslink an die Mail des Interessenten geschickt. Erst nachdem der Kunde diesen bestätigt, wird er zum Newsletter-Abonnenten. Ohne dieses Verfahren sind Sie abmahngefährdet. Auch muss mittlerweile zwingend ein Abbestell-Link und häufig sogar ein Link zum Impressum Ihres Online-Shops beigefügt werden.

8. Das Urheberrecht

Auf Ihrem Online-Shop sichtbare Inhalte müssen entweder von Ihnen selbst stammen oder Sie sollten die Nutzungsrechte daran besitzen. „Wer bewusst oder unbewusst fremde Marken in identischer oder ähnlicher Version zur Kennzeichnung der eigenen Produkte nutzt“, macht sich laut Paragraph 14 des Markenschutzgesetzes strafbar. Das gilt neben Markenbezeichnungen und Produkten auch für Bilder von Fotografen, für Texte und Videos. Auch wenn es im Netz unzählige, scheinbar frei zugängliche Ressourcen gibt, darf davon nur ein verschwindend geringer Teil tatsächlich bedenkenlos genutzt werden.

Das Urheberrecht ist ebenso umfangreich wie die Regelungen des Impressums und Datenschutzes. Bitte lassen Sie sich hierbei unterstützen, um auf der sicheren Seite zu sein.

9. Falsche Garantieversprechen

Falls Sie mit Versprechen wie beispielsweise einer Gewährleistung von 24 Monaten werben, kann Ihr Online-Shop dafür abgemahnt werden. Warum? Weil Sie in diesem Fall mit etwas werben, dass ohnehin schon im Gesetz festgeschrieben und somit selbstverständlich ist. Ein Werbeversprehen muss einerseits transparent vermittelt werden und andererseits über den gesetzlichen Mindeststandard hinaus gehen. Zudem muss es dann auch eingehalten werden!

10. Klare Kennzeichnung des Bestell-Buttons

Dem Kunden muss unmissverständlich klar gemacht werden, wo und ab wann er zahlungspflichtig bestellt. Der Button dafür muss eindeutig gekennzeichnet sein, am Besten mit einer Formulierung wie: „jetzt kostenpflichtig bestellen“.

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