Dieser Beitrag ist Teil 2 von 2 in der Serie Einen Onlineshop richtig aufbauen
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Kategorien und Produktseiten

Kategorien

  • Überfordern Sie Ihre Kunden nicht mit zu vielen Kategorien auf der ersten Ebene

Entwerfen Sie am besten eine einfache Kategoriestruktur mit wenigen Überpunkten. Mit wenigen Überpunkten und sinnvollen Unterkategorien sollten fünf bis sieben Hauptkategorien reichen. Diese Anzahl von Hauptkategorien haben sich als guter Richtwert herausgestellt.

  • Wählen Sie verständliche und überschneidungsfreie Oberbegriffe

Entscheiden Sie für bekannte und leicht verständliche Wörter und richten Sie sich dabei nach Ihrer Zielgruppe. Vermeiden Sie also zum Beispiel Fachwörter, wenn Sie kein Fachpublikum ansprechen. Wenn sie Oberbegriffe, die sich die sich thematisch nicht überschneiden, sodass Sie Ihre Produkte eindeutig zuweisen können.

  • Verwenden Sie keine Produktattribute in den Kategorienamen

Zu viele Optionen im Menü machen die Benutzung und Orientierung unnötig kompliziert. Anstatt zum Beispiel einzelne Kleidergrößen oder Farben als Kategorien zu listen, sollten Sie Ihren Kunden die Möglichkeit bieten, nach diesen Produktattributen zu filtern. Eine Ausnahme dabei sind besonders im Fashionbereich eigenständige Marken. Hier bietet es sich an, die Topmarken prominent zu platzieren und sie zur direkten Auswahl anzuzeigen.

  • Nutzen Sie das Mega-Menü bei einer tiefen Kategoriestruktur

Wenn Sie eine tiefe Kategoriestruktur (viele Unterkategorien) nicht vermeiden können, verwenden Sie ein Mega-Menü. Es öffnet sich, sobald man mit der Maus über einen Menüpunkt fährt und zeigt die Unterkategorien übersichtlich

Produktseiten

  • Titel

Ein Titel hat die Aufgabe, den Besucher willkommen zu heißen und zu informieren. In Onlineshops entspricht der Titel in der Regel dem Namen des angebotenen Produkts oder Dienstes. Er ist ein wichtiges Element. Versuchen Sie daher, Schlüsselwörter in den Titel aufzunehmen, die Nutzer bei der Suche nach dem Produkt wahrscheinlich verwenden, vermeiden Sie Details wie Marke, Farbe usw. und fassen Sie sich kurz.

  • Produktfotos und Galerie

Bilder bieten den großen Vorteil, dass sie sofort die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich ziehen. Achten Sie auf hohe Bildqualität und fügen Sie so viele ein, wie nötig sind, um das Produkt aus allen Perspektiven darzustellen. Es ist unwahrscheinlich, dass jemand ein Produkt kauft, das er weder ansehen noch berühren kann.

  • Kurzbeschreibung, technisches Datenblatt und ausführliche Beschreibung

Wer bis zur Produktseite gelangt ist, möchte Informationen. Da reicht es nicht aus, ein Foto anzusehen. Vor dem Kauf möchte er so viel wie möglich über das Produkt erfahren. Daher darf auch eine vollständige und gut verständliche Beschreibung nicht fehlen.

  • Varianten, Mengen und Preise

Denken Sie an eine Boutique. Kunden möchten Kleidung in verschiedenen Farben und Größen wählen können und womöglich möchten sie sogar mehrere Stücke kaufen.
Vernachlässigen Sie diese Variablen nicht und machen Sie Ihren Besuchern die Wahl so leicht wie möglich.
Denken Sie auch daran, den Preis und eventuelle Rabatte eindeutig zu nennen, all diese Informationen beeinflussen die Kaufentscheidung.

Warenkorb / Checkout

 

  • Fortschrittsanzeige einbauen / Progress-Bar

Der Kauf von Produkten in einem Onlineshop sollte nicht mehr als fünf Steps beinhalten, sonst ist es ein zu großer Aufwand und enorme Hürde für die Kunden einzukaufen. Dabei sollen die Schritte möglichst klar formuliert werden. Diese Fortschrittsanzeige soll transparent sein und oben visualisiert werden. Entweder als Prozentzahl oder Progress-Bar mit der Anzahl an Schritten.

  • Bestellung mit Gastzugang ermöglichen

Aus diversen Gründen möchte nicht jeder Käufer sofort ein Kundenkonto erstellen. Die Neukunden wollen sich erst einmal vom Service überzeugen lassen, deshalb sollten sie nicht zur Registrierung gezwungen werden, wenn sie etwas in unserem Onlineshop kaufen wollen. Die Registrierung sollte freiwillig erfolgen, nachdem der Kunde über die Vorteile der Erstellung eines Kontos aufgeklärt worden ist. Aus diesem Grund soll den potenziellen Kunden zusätzlich zur Registrierung auch ein Gastzugang ermöglicht werden.

  • Mehrere Zahlungsmöglichkeiten anbieten

Fehlende Zahlungsmöglichkeit ist einer der am häufigsten genannten Gründen für das Verlassen des Onlineshops. Daher ist es wichtig, diverse Zahlungsmöglichkeiten anzubieten und darauf zu achten, welche Methoden länderspezifisch sind. Schließlich müssen die Zahlungsmethoden zum Markt passen. Wenn dein Onlineshop international ist, informiere dich deshalb, welche Bezahlarten in welchen Ländern bevorzugt werden.

  •  Auswahl an Versandmödlichkeiten bereitstellen

Bei Versandmöglichkeiten verhalten sich viele Käufer ähnlich wie bei den Zahlungsmöglichkeiten. Wird beispielsweise der Versand nur mit einem Versanddienstleister angeboten, mit dem der Käufer womöglich bereits schlechte Erfahrung gesammelt hat, wird er den Kauf bei dir abbrechen. Die Zuverlässigkeit, Lieferzeiten, Paketankündigung, Lieferung zur Wunschzeit, Kosten, aber auch Freundlichkeit eines Paketzustellers können nämlich einen großen Einfluss auf deinen Onlineshop haben.

Einen Onlineshop richtig aufbauen

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