E-Commerce: Tipps zur Verbesserung Ihres Online-Shops

Dank dem E-Commerce ist es heutzutage möglich, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Kunden aus der ganzen Welt Kontakt aufbauen. Diese Möglichkeit ist der Sprung für kleine Unternehmen, groß zu werden. Die Kunden haben hohe Erwartungen an Online-Unternehmen und fordern hohe Qualität Ihres E-Commerce-Geschäftes und eine stetige Verbesserung.

Jeder Teil eines E-Commerce-Vorgangs – von kundenorientierten Vorgängen im Front-End bis hin zum Bestandsmanagement im Back-End – kann verbessert werden. Dies ermöglicht auch eine bessere Effizienz und eine Erweiterung der Funktionalität. Zu den Verbesserungen zählen beispielsweise Online-Personalisierung und Optimierung für mobile Endgeräte.

Personalisierung ist der Schlüssel

Die Erwartungen der Kunden sind höher als je zuvor. Die technologischen Fortschritte bieten eine Fülle von Informationen über Produkte und Dienstleistungen. Potenzielle Käufer suchen demnach nach Online-Bewertungen, die bei ihren Kaufentscheidungen ausschlaggebend sind.

Früher reichte ein guter Service und faire Preise aus, um die Kunden zufrieden zu stellen. Nun fordern sie einen persönlicheren Service, der die langfristige Loyalität fördert. Die Menschen bleiben eher Unternehmen treu, die zeigen können, wie gut sie ihre Kunden verstehen. Dazu gehört zum Beispiel, wie genau das Unternehmen ihre Einkaufsgewohnheiten kennen.

Personalisierung ist der Schlüssel, um sich von den vielen Möglichkeiten abzuheben, die Verbraucher haben. Glücklicherweise ist eine Personalisierung auch für das kleinste E-Commerce-Unternehme möglich.

Die Personalisierung umfasst nicht nur die Inhalte, die Kunden beim Besuch einer E-Commerce-Website sehen, sondern auch Werbemaßnahmen wie maßgeschneiderte E-Mail-Marketingkampagnen. Unternehmen können Nachrichten so anpassen, dass sie sich basierend auf ihren früheren Einkaufsgewohnheiten mit Kunden verbinden.

Websiten können unter anderem basierend auf geografischer Region,Einkaufsgewohnheiten, Browserverlauf, Geburtsdatum und durchschnittlicher Bestellgröße der Kunden anpassungen vornehmen. Es ist jedoch wichtig, den Kunden mitzuteilen, wie ihre personenbezogenen Daten verwendet werden. Dies gewährleistet eine größere Sicherheit für den Datenschutz. Viele Menschen sind bereit, persönliche Informationen weiterzugeben, möchten jedoch konkrete Vorteile wie Rabatte und andere Sonderangebote sehen.

Mobile-First Focus

E-Commerce ist auf mobile Geräte umgestiegen, da die Kunden immer mehr mit Smartphones einkaufen. Die Bereitstellung einer mobilfreundlichen Erfahrung ist erforderlich, um Internetnutzer in zahlende Kunden zu verwandeln.

Mobile-First-Initiativen durchlaufen derzeit einen massiven Wandel mit technologischen Veränderungen. Während Responsive Design der aktuelle Industriestandard ist, gibt es viele zukunftsweisende Fortschritte, die bald alltäglich werden.

Progressive Web Apps (PWAs) sind unter E-Commerce-Websites immer beliebter geworden. Diese verwenden normale Internettechnologie, ermöglicht aber eine app-ähnliche Erfahrung in einem mobilen oder Desktop-Webbrowser. PWAs sind einfacher zu warten als mobile Apps, sodass sie für KMU zugänglicher sind, die nicht über die finanziellen Ressourcen und die Arbeitskräfte für die IT-Entwicklung verfügen. Häufig können KMU den Aufwand für die Entwicklung einer mobilen App nicht rechtfertigen, die in überfüllten App-Stores nur schwer zu finden ist.

Käufer erwarten jedoch jetzt app-ähnliche Erlebnisse, die eine moderne mobile Benutzeroberfläche, app-ähnliche Navigation und Funktionen sowie Funktionen wie Push-Benachrichtigungen umfassen. PWAs bieten all diese Funktionen und können problemlos aktualisiert werden, ohne dass Kunden das neueste Update herunterladen müssen.

Online Checkout verbessern

Einzelhändler können erstaunliche E-Commerce-Websites mit den neuesten Funktionen nutzen, um Kunden zu überzeugen. Jedoch werden nicht alle Produkte, die in den Warenkorb gelangen, tatsächlich gekauft. Nichteingekaufte Produkte werden auf bis zu 70% geschätzt. Um diese Abbruchquoten zu senken müssen E-Commerce-Websites so viele Daten wie möglich nutzen, um herauszufinden, warum Kunden einen Kauf nicht abschließen.

Beispielsweise kann eine Einkaufssitzung in einem E-Commerce-Geschäft, die abrupt endet, darauf hinweisen, dass ein Kunde von etwas anderem abgelenkt wurde, von hohen Preisen überrascht wurde oder praktisch einen Schaufensterbummel durchführte. Websites können anhand dieser Informationen bestimmen, ob sie eine Erinnerungs-E-Mail mit Rabatten oder anderen Werbeaktionen senden sollen, um einen Verkauf abzuschließen.

Kunden, die regelmäßig an der Kasse scheitern, können darauf hinweisen, dass der Prozess zu viel Reibung verursacht, wie zum Beispiel zu viele Checkout-Schritte.

Weitere Informationen über Kaufabbrüche, und Tipps gegen diese, können Sie in diesem Blogbeitrag erlesen.

Backend-Integration

Ein wesentlicher Teil der Verbesserung der Front-End-Abläufe besteht darin, sie mit dem Back-End-Support zu verbinden, um den Kunden einen besseren Einblick in die Online-Produktbestände zu ermöglichen. Dies hilft bei der Bewältigung ihrer Erwartungen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit einem endgültigen Kauf zufrieden sind. Verbesserte Kundenzufriedenheit trägt dazu bei, kostspielige Produktretouren zu reduzieren.

Durch eine bessere Sichtbarkeit des Lagerbestands können Käufer in physischen Geschäften die Verfügbarkeit von Artikeln überprüfen und so entscheiden, ob sie einen anderen Ladenstandort aufsuchen oder Produkte zur Lieferung bestellen möchten. Eine größere Transparenz hilft E-Commerce-Unternehmen auch dabei, zu bestimmen, welche Lager die schnellste und kostengünstigste Verteilung bieten können.

Ein Mangel an Transparenz und Zugang zu Lagerbeständen führt in der Regel zu überhöhten Versand- und Logistikkosten – und möglicherweise zum Verlust eines Verkaufs.

Voraus denken

Diese Tipps zur Verbesserung der Effizienz und Funktionalität von E-Commerce-Vorgängen spiegeln einige der häufigsten Bereiche für Fortschritte und zukünftige Fortschritte wider. Es ist wichtig, einen ganzheitlichen Ansatz in Bezug auf eCommerce zu verfolgen und zu berücksichtigen, wie Front-End-Vorgänge nahtloser mit Back-End-Funktionen zusammenarbeiten können, um die Kundenzufriedenheit und langfristige Loyalität zu steigern.

Wer die Erwartungen der Kunden übertrifft, indem sie ihre Interaktionen personalisieren, ein Mobile-First-Erlebnis bieten und intelligente Handelslösungen einführen, werden sich auf einem überfüllten Markt abheben. Verbesserte Online-Kaufabwicklung und Erhöhung der Transparenz der Lagerbestände für die Kunden erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden immer wieder zurückkehren.

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Brutto-Umsatz von 72.6 Milliarden Euro: E-Commerce in Deutschland

Eine Studie von Mintel zeigt, dass mittlerweile fast alle Deutsche online einkaufen. Über neun von zehn Internetnutzern haben im vergangenen Jahr einen Online-Kauf getätigt. Von den Internetnutzern, die über 65 Jahre alt sind, kaufen tatsächlich 89 Prozent Produkte ebenfalls online. E-Commerce in Deutschland ist also inzwischen für jede Generation eine Option. Einzelhändler müssen deshalb auch die Wahrscheinlichkeit akzeptieren, dass bisherige (ältere) Kunden ebenfalls den Online-Kauf bevorzugen könnten.

Großteil der deutschen Online-Käufer sind zufrieden

94.5 Prozent der Befragten sind mit ihrem Erlebnis des Online-Shoppings sehr zufrieden oder zufrieden. Der E-Commerce in Deutschland wird stetig effizienter und Einzelhändler entwickeln sich ebenfalls weiter, um mit diesem Wandel mitzuhalten. Die beliebteste Kategorie der Deutschen (64 Prozent) belegen Produkte wie Kleidung, Schuhe oder Accessoires.
Gefolgt wird der Trendsieger von Elektronikgeräten (36 Prozent) und Unterhaltungsmedien wie Bücher, CDs, DVDs und Videospiele. Trotz der gespaltenen Meinungen zu Lebensmitteln im Online-Markt, kaufen 22 Prozent tatsächlich Getränke und Lebensmittel über das Netz.

Als extrem wichtig empfinden knapp mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer die kostenlose Rücksendemöglichkeit. In den jüngeren Generationen dominiert jedoch die Vorliebe zum Expressversand (20 Prozent der 16- bis 24-Jährigen). Der wichtigste Punkt für Jugendliche ist die Usability auf mobilen Endgeräten (fast die Hälfte der 16- bis 24-Jährigen).

Mittlerweile sind Bekleidungen und elektronische Artikel im Online-Handel als zwei Topbranchen bekannt. Die schwächeren Kategorien, wie Nahrungsmitteln und Spielzeuge, bieten demnach noch großes Potenzial für zukünftiges Wachstum. Das bedeutet aber auch für alle Händler: Umrüsten auf einen Online-Shop ist in der modernen Welt wichtig. Zu beachten bleibt auch, dass Vorlieben zwischen Generationen unterschiedlich sind.

Rekordjahr 2019

Mit 72,6 Mrd. Euro ist das Jahr 2019 ein Rekordjahr für den deutschen E-Commerce. Laut dem Bundesverband E-Commerce ist für das Jahr 2020 ein weiterer Zuwachs in Sicht. Die Zahlen sollen auf 80 Mrd. Euro kommen, wobei der gesamte interaktive Umsatz mit Waren und Dienstleistungen in 2020 erstmals die 100 Mrd. Euro Schwelle überschreiten wird.

Wie sich der E-Commerce allgemein seit Beginn an gewandelt hat, können Sie in diesem Beitrag erfahren.

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Kaufabbrüche durch einen optimalen Kaufprozess verhindern

Ein potenzieller Käufer möchte sich für Ihr Produkt entscheiden, möchte diesen bestellen, startet den Check-Out-Prozess und bricht ihn dann ab. Viele Shop-Betreiber kennen dieses Problem. Ob sich der Kunde überhaupt zu einem Kauf entscheidet, hängt meist von einem nutzerfreundlichen Kaufprozess und optimalen Warenkörben ab. Wie Sie dies optimieren können und mit welchen Tipps Sie Kaufabbrüche durch die richtige Usability verhindern, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Kaufabbrüche in Zahlen

Es gibt viele kleine Probleme, die den Kunden zum Abbruch des Kaufs führen könnten. Die allgemeine Rate für Kaufabbrüche im Warenkorb liegt bei bis zu 70 %.

  • 57 % brechen wegen unerwarteten Kosten ab
  • 53 % brechen ab, weil die Bezahlarten nicht passen
  • 39 % möchten sich nicht registrieren
  • 33 % haben das Produkt billiger auf einer anderen Webseite gesehen
  • 25 % verlässt die letzte Kaufmotivation
  • 24 % dauert der Versand zu lange
  • 23 % dauert der Prozess beim Checkout zu lange
  • 21 % haben kein Vertrauen
  • 21 % gehen wegen technischer Probleme
  • 15 % brechen ab, weil Sie keine Infos zum Produkt haben

Machen Sie Ihren Warenkorb benutzerfreundlich

Sie sollten Ihren Warenkorb an den Nutzer anpassen. So sollte es keine komplizierten Auswahlmöglichkeiten oder einen verwirrenden Weg zum Abschluss des Kaufs geben. So sollten Sie „Weiter Einkaufen“- und „Zur Kasse“-Buttons deutlich machen und eventuell sogar zwei Mal einbinden. Man könnte jeweils oben und unten weiter verlinken. Lassen Sie den Nutzer flexibel Produkte hinzufügen bzw. löschen und zeigen Sie auch alle relevanten Produktdetails und das Produktbild im Warenkorb an. Ebenso sollte Konfigurationen direkt in den Warenkorb übernommen werden. Sodass der Nutzer zum Beispiel nicht seine Farbe noch mal einstellen muss.

Um Vertrauen zum Kunden zu gewinnen, können Sie die SSL-Verschlüsselungen und Trust-Symbols einbauen und die Symbole über den ganzen Bestellvorgang platzieren. Machen Sie alle Kosten transparent. Niemand mag den Bestellvorgang abschließen, um dann am Ende noch zum Beispiel auf versteckte Versandkosten zu stoßen. Vor allem wenn die Konkurrenz oftmals versandkostenfrei anbieten, ist dies noch viel wichtiger.

Ein weiterer wichtiger Punkt, um dem Kunden den Kauf schmackhaft zu machen, sind Rabatte oder Gutscheine. So weisen Sie immer auf mögliche Rabatte und wie man diese erhalten kann hin. Ebenso wichtig sind die verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten. Stellen Sie sicher, dass Sie die gängigsten und aktuellsten Möglichkeiten zum Bezahlen bieten. Unnötige Banner, Animationen oder unpassende Cross-Selling Produkte sieht man zu häufig, wo es eigentlich um die Realisierung des Kaufvorgangs gehen sollte. Diese führen oftmals zur Verwirrung und animieren den Kunden an der falschen Stelle weiter zu stöbern. Sie fahren besser mit Übersichtlichkeit und klaren nächsten Schritten.

Was man für eine optimale Bestellung benötigt:

  • Service-Hotline prominent werben
  • Support durch Chatfunktion
  • Versanddauer früh deutlich machen
  • Einfache Gestaltung
  • Gast-Käufe
  • Eine Anzeige, in welchem Prozess Ihr Kunde sich befindet
  • Vertrauen schaffen durch Trust-Symbols und Hinweise auf Datenschutz
  • 5 Schritte bis zum vollendeten Kauf

 

 

 

 

 

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Betrug im E-Commerce: Wie bekomme ich mein Geld zurück?

Bequem vom Sofa daheim einkaufen, riesen Auswahl und schnelle Lieferung – all das mit wenigen Klicks. Vorerst klingt diese Vorstellung schön, vorausgesetzt, alles geht mit rechten Dingen zu. Was kann man tun, wenn es doch nicht so läuft wie geplant und die Lieferung eindeutig nach Betrug aussieht oder gar nicht erst ankommt? Kann man sich das Geld zurückholen bei einem Betrug?

Grundsätzlich gilt: Wenn es zu schön ist, um wahr zu sein, ist es höchstwahrscheinlich nicht wahr. Ist der angegebene Preis bei Weitem unter dem momentanen Marktwert, und der Anbieter drängt Sie regelrecht mit Vorkasse zu zahlen, ist das ein Zeichen für eine hinterhältige Verkaufsaktion. Weitere Punkte, wie man einen Betrüger Online-Shop erkennen kann, finden Sie auch unter diesem Blogbeitrag. Doch was tun, wenn man doch geblendet von einem zu guten Angebot ist, impulsiv Handelt und sein Geld bei einem Betrug verliert?

Geld zurückholen – ist das noch Möglich?

Je nach Bezahlart gibt es verschiedene Möglichkeiten, zumindest ein Teil vom ausgegebenen Geld zurückzuerlangen. Bei den verschiedenen Bezahlarten unterscheiden sich die Optionen im Detail:

  • Per Überweisung, die man selbst getätigt hat, ist ein Widerruf kaum möglich, falls die Bank den Auftrag schon durchgeführt hat. Die einzige Möglichkeit, hier noch auf das Geld zurückzugreifen, ist ein schneller Anruf. Bei wenigen Banken gibt es eine Funktion im Online-Banking, die eine Zahlung stoppen kann – jedoch auch nur für wenige Minuten nach dem Abschicken. Hier ist also Schnelligkeit gefragt.
  • Eine SEPA-Lastschrift zurückzuholen ist wahrscheinlich das Einfachste von den hier aufgelisteten Bezahlarten. Die genehmigte Lastschrift lässt sich innerhalb von acht Wochen ab dem Zeitpunkt der Abbuchung widerrufen. Bei Betrug erweitert sich diese Spanne sogar auf bis zu 13 Monaten.
  • Kreditkartenzahlungen können ebenfalls rückgängig gemacht werden – im sogenannten “Charge-Back-Verfahren” kann eine Zahlung storniert werden. Gebunden mit dieser Stornierung ist dennoch normalerweise eine Bearbeitungsgebühr.
  • Bei Internet-Bezahldiensten wie zum Beispiel PayPal ist ein Käuferschutz vorhanden. Dieser gilt aber nur bei Warenverkäufen, nicht bei Gewinnspielen. Also da ein Auge auf die Nutzungsbedingungen werfen.
  • Bei der Zahlung via Bargeldtransferdienst wie Western Union oder Moneygram ist ein Rückruf solange möglich, bis das Geld im Unternehmen persönlich abgeholt wird. Hier zählt auch: Schnelligkeit! Wenn Sie ein Betrüger entdecken, umgehend die Betrugshotline des Anbieters anrufen.

 

 

 

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E-Commerce im Wandel: damals und heute

Wenn eins sicher ist, dann ist es die Tatsache, dass die Technik sich stetig weiterentwickelt. Genauso wie die Technik, entwickelt sich der E-Commerce von Jahr zu Jahr weiter. Anfänglich ist ein Unternehmen namens “eBay” aufgetaucht und Jeff Bezos, Gründer vom heutigen Riesen “Amazon”,  hat die erste Buchbestellung ausgeliefert. Dies löste eine Flut von Online-Einkäufen aus, bis zu dem Zeitpunkt, wie wir es heute kennen. Der Wandel vom E-Commerce damals zu heute.

In den letzten zweieinhalb Jahrzehnten hat der elektronische Handel Branchen wie den Einzehlandel revolutioniert. Laut einzelhandel.de wurden im Jahre 2019 ein Umsatz von rund 57,8 Milliarden Euro in Deutschland erzielt. Im Gegenzug erreicht das Jahr 2000 einen Umsatz von nur 1,3 Milliarden Euro. Der E-Commerce heutzutage stellt offensichtlich das traditionelle Ladengeschäftsmodell, wie wir es heute kennen, in Frage. Die Parallelen zwischen dem technischen Wandel und dem E-Commerce Anstieg sind deutlich zu erkennen.

Die Leichtigkeit des Online-Shoppings zwingt traditionelle Läden dazu, sich anzupassen. Viele versuchen, im Netz aktiv zu werden, sodass Kunden online bestellen und ihre Produkte gemütlich nach Hause geliefert bekommen.

Der Anfang vom E-Commerce

E-Commerce wurde vor ungefähr 40 Jahren eingeführt, als das ertse große E-Commerce-Unternehmen, CompuServe, 1969 gegründet wurde. Zu dieser Zeit bot CompuServe anderen Unternehmen Computerzeit zur Miete an. In den späten 70er Jahren begann CompuServe Dienstleistungen direkt für Verbraucher anzubieten. Fast 20 Jahre später wurde Netscape Navigator als Webbrowsertool entwickelt. Unter anderem wurde diese zum wichtigsten Webbrowser auf Windows-Plattformen, bevor moderne Riesen wie Google aufkamen.

Die Welt öffnete sich für eine neue Art des Einkaufens, jedoch war der elektronische Handel bis in die 2000er Jahre ziemlich begrenzt. Nur die größten Marken verfügten über die nötigen Ressourcen, um eine E-Commerce-Präsenz aufzubauen.

Mittlerweile sind wir auf dem Weg ins Jahr 2020. Nahezu jedes Unternehmen, unabhängig von Größe, kann online präsent sein. Die Kunden fühlen sich auch durch die Anpassungsmöglichkeiten und die enorme Auswahl auch angesprochen. Durch die Auswahl ist aber auch vom Unternehmen viel gefragt. Um die Aufmerksamkeit der Kunden tatsächlich auf sich zu ziehen.

E-Commerce im globalen Markt

Die Expansion in globalen Märkten kann dadurch jedoch entmutigend, herausfordernd und kostenspielig sein. Unternehmen müssen sich in einem komplexen Umfeld zurechtfinden: E-Commerce-Plattformen, Verkäuferverträge, lokale Bankbeziehungen, bevorzugte Zahlungsmethoden, Einhaltung lokaler Gesetze und Vorschriften, Steuern und Betrug. Der Ausbau auf globaler Ebene ist deutlich mehr als nur das, was man im Inland braucht.

E-Commerce kann zwar die Tür für einen einfacheren globalen Verkauf öffnen, aber auch ein rechtliches Minenfeld sein. In den letzten fünf Jahren wurde den Verbrauchern zunehmend bewusst, wer auf ihre personenbezogenen Daten zugreift, diese sammelt, empfängt, speichert und auf andere Weise verarbeitet. Auch das hat sich beim Wandel vom E-Commerce damals zu heute stark geändert. 

Um die Datenschutzanforderungen zu standardisieren und das Vertrauen in die schnell wachsende digitale Wirtschaft zu stärken, haben die Regierungen Gesetze wie die EU-Datenschutzverordnung (GDPR) erlassen. Dadurch werden die Art und Weise, wie Geschäfte abgewickelt werden, grundlegend auf der ganzen Welt reguliert. Dies hat massive Auswirkungen auf den globalen E-Commerce. Vernachlässigung der DSGVO bringt einem Unternehmen ein hohes Risiko von Bußgeldern und Strafen und auch negativen Schlagzeilen. Beispielsweise Unternehmen, die sich schnell anpassen und effiziente Datenschutzsysteme implementieren, können ihre Arbeit in diesem Bereichen jedoch als Wettbewerbsvorteil nutzen.

In den kommenden Jahren werden Marken zunehmend ihre Rolle als Verwalter personenbezogener Daten ernst nehmen. Es ist nicht mehr nur das Richtige – es ist der Preis für die Geschäftstätigkeit in der globalen E-Commerce-Landschaft.

Fazit

Es ist nicht leicht vorherzusagen, wohin der Handel als nächstes führen wird. Um wettbewerbsfähig und für die Kunden auf dem neuesten Stand zu bleiben, müssen die Einzelhändler agil und innovativ sein und die Verbraucher an allen Punkten ihrer Kaufreise ansprechen können. Wir sind über die anfängliche Entdeckung hinausgegangen, etwas online kaufen zu können, die die Verbraucher vor 25 Jahren erlebten. Mit Blick auf die nächsten 25 Jahre wird die Investition in das Kundenerlebnis der Schlüssel für den anhaltenden Erfolg des E-Commerce sein. Ob man in der heutigen Zeit überhaupt auf den E-Commerce tatsächlich verzichten kann, zeigt dieser Beitrag.

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Mobile Shopping: Warum die Optimierung notwendig ist

Obwohl der Trend mittlerweile deutlich zum mobilen Shopping geht, sind noch nicht alle Onlineshop-Besitzer darauf eingestellt. Warum die Optimierung für Mobile Shopping wichtig ist? Dadurch entgehen den Betreibern dieser Shops Milliarden von Euros. Außerdem ist zu beachten, dass Google mittlerweile mobil optimierte Webseiten bevorzugt rankt. Denn egal wo sich der Nutzer befindet, mit dem Smartphone kann er nicht nur überall shoppen, sondern sich auch jegliche Informationen beschaffen. Deshalb wird es auch dazu kommen, dass man in naher Zukunft in mindestens die Hälfte aller Geschäftsvorgänge ein Smartphone involviert.

Marktanteil

Mittlerweile generiert Shopping über mobile Endgeräte schon 34 Prozent des Online-Umsatzes. Ein Viertel der Menschen in Europa kauft im Monat zwei bis dreimal mit dem Handy, bei sieben Prozent kann man feststellen, dass sie jeden Tag einen Kauf über das Smartphone tätigen. Und sogar im europäischen M-Commerce haben 75 Prozent schon einmal auf einem Mobilgerät eingekauft.

Optimierung für Mobile Shopping

Das Design Ihrer Desktop-Webseite reicht nicht für das mobile Shopping aus. Hier muss man viele Dinge optimieren und ein mobiles Design ausarbeiten. Es fängt bei grundlegenden Dingen wie die Navigation auf einer Webseite an. So sollte man mobil auf eine Navigation mit wenigen Klicks zurückgreifen.

Auch die Eingabe von Daten muss man auf dem Smartphone ebenso anpassen. Deshalb sollten Sie die Abfrage von Nutzerdaten hier auf das Nötigste reduzieren. So können auch Bilder von der Desktop-Seite nicht genauso oder zumindest nur schlecht auf der mobilen Version, aufgrund von anderen Seitenverhältnissen, dargestellt werden. Allein schon bei diesen paar Beispielen merkt man, dass es hierbei viel Optimierungsbedarf gibt.

Wer shoppt wo?

Zwischen 18:00 und 22:00 Uhr werden in der Regel 80 Prozent der mobilen Einkäufe, meist von Zuhause aus, getätigt. Doch von welchem Ort der Nutzer auch bestellt, er erwartet hier immer Komfort. Jedoch hängen die Verhaltensweisen der Käufer auch vom Ort ab, an dem sie bestellen.

Zuhause findet meist das sogenannte „Dual Screening“ statt, also Surfen während des Fernsehens. Hierbei konzentrieren sich die Nutzer hauptsächlich auf Recherche, haben jedoch auch vor den Kauf später abzuschließen. Deshalb sollten Sie auch auffällige Bilder mit wenigen, dafür aber präzisen Informationen zum Produkt, zurückgreifen.

Doch nicht nur Zuhause, sondern auch unterwegs einkaufen wird grade bei der Gruppe 25- bis 34-jährigen immer beliebter. Da 66 Prozent der mobilen Nutzer unterwegs herausfinden möchte ob das Produkt noch verfügbar ist oder einen Anbieter nahe ihrem aktuellen Standort oder eine Adresse finden wollen, können Sie dadurch sogar Ihr lokales Geschäft stärken. Von Vorteil wäre hier eine WLAN-Möglichkeit für Ihre Kunden und Interessenten.

Fazit

So können also viele Probleme auftreten, wenn Sie die Optimierung für das Mobile Shopping noch nicht in Angriff genommen haben. Falls dann ein mobiler Nutzer eines Ihrer Produkte kaufen möchte oder sich auch nur darüber informieren möchten, kann er dies nicht und entscheidet sich somit eventuell schneller für die Konkurrenz.

Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in diesem Beitrag.

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Black Friday: ein Nutzen für den E-Commerce?

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Für einige das wichtigste Event des Jahres

In den letzten Jahren wurde das Event in Deutschland immer größer. Es gibt kaum noch Unternehmen, die beim Black Friday nicht mitmachen. Doch ursprünglich kommt der Hype aus den USA, denn Apple machte 2006 den Anfang. Auch wenn es viele Rabatte im lokalen Einzelhandel dazu gibt, steht der Fokus hierbei klar im E-Commerce. Viele Schnäppchenjäger durchstöbern an diesem Tag vor allem die großen Vergleichsportale und Marktplätze, um für sich den günstigsten Preis zu finden. Doch die Shops sind gerüstet mit Rabatt-Aktionen und passen Ihre Preise auch schnell an die Konkurrenz an, um die potenziellen Käufer anzulocken.

Der offizielle Auftakt ins Weihnachtsgeschäft

Doch die Aktionen der großen Shops findet man nicht nur am Black Friday an, sondern bei vielen ist der Cyber Monday, der Montag nach dem Black Friday, der Start für die Weihnachtsaktionen, und verläuft tatsächlich meist mit verschiedenen Aktionen bis zu den Feiertagen. Attraktive Angebote am Black Friday können so das Interesse der Nutzer für das fortlaufende Weihnachtsgeschäft auf ihren Shop lenken, denn für das Weihnachtsshopping stehen für den Kunden hier ganz klar Plattformen die bereits schon dort mit guten Deals überzeugen konnten im Fokus.

Lieferzeiten beachten

Niemand möchte das genialste Geschenk für den Partner finden, um dann von langen Lieferzeiten und überlasteten Warenhäusern enttäuscht werden. Hier entsteht meist der Fehler, dass man die Lieferbarkeiten und Auslastungen nicht nach dem möglichen Kaufansturm anpasst. So ist für den Black Friday ein realistisches Erwartungsmanagement bezüglich des Lieferzeitpunktes dringend notwendig. Außerdem sollten Sie bei Ihrer Strategie die Versandkosten und das Cross-Selling beachten.

Fazit

So erkennt man schnell wie wichtig doch der Black Friday und das darauffolgende Weihnachtsgeschäft doch für den Onlinehandel ist. Doch man darf das Ganze nicht unterschätzen und sollte sich gut darauf vorbereiten. Hierbei sollten Sie sich früh genug eine Rabattstrategie ausarbeiten, umso die Aufmerksamkeit auf sich ziehen zu können. Und um natürlich einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können, sollten die Angebote alle fehlerfrei und richtig ausgezeichnet sein.

Bitte beachten Sie zu dem Thema auch die rechtlichen Grundlagen. Das Wort „Black Friday“ wurde als Wortmarke geschützt und kann rechtliche Probleme nach sich ziehen. Mehr dazu und wie sie dies umgehen können finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie auch in diesem Beitrag.

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Nachhaltigkeit im Online-Shop und Marketing

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Das Interesse zum Klimawandel und der dazugehörigen Nachhaltigkeit steigen gerade in Deutschland immer mehr bei den Nutzern. Diesbezüglich wird natürlich auch von den Konsumenten eine grüne Verhaltensweise im E-Commerce und Marketing gefordert. Das Wirtschaftsmagazin „Plusminus“ hat es untersucht: 400 Tonnen CO2, was 255 Autofahrten von Frankfurt nach Peking entspricht, entstehen täglich durch die Retoure von 800.000 Paketen.

Ein Trend?

Wenn man Umweltbewusstsein oder den Wunsch nach Nachhaltigkeit tatsächlich als Trend betiteln möchte, dann ist es wohl eher ein Megatrend. Seit Langem zeigen diese Themen immer mehr Präsenz, sowohl beim Händler als auch beim Kunden. Nach einer Befragung in diesem Jahr deutscher Konsumenten wurde das Umweltproblem auf Platz drei gesetzt. In einer weiteren Umfrage wurde den Befragten die Frage gestellt, wann sie nachhaltige Produkte kaufen würden. Bei gleichen Preisen würden 73 Prozent das nachhaltigere Produkt kaufen. Wenn das nachhaltigere Produkt teurer wäre, würden tatsächlich trotzdem 35 Prozent dieses kaufen.

Grünes Online-Business

Immer mehr Shops haben sich auf rein ökologisch produzierte oder Fair-Trade-Produkte spezialisiert. Zum Beispiel Möbel aus Paletten, Produkten auf Pappe, Karton und Ähnlichem. So bieten diese Händler komplett grüne Produkte in ihrem Shop an. Was sich natürlich nicht nur auf die Umwelt, sondern auch auf die Gewinnung von Neukunden, positiv auswirkt.

Langlebigkeit

Themen wie Langlebigkeit und die Nachhaltigkeit spielen jedoch für den Käufer heutzutage eine fundamentale Rolle. Es muss einen Nutzen für den Kunden haben und natürlich von guter Qualität überzeugen. Vor allem ein ökologisch ausgerichteter Online-Shop muss den klaren Vorstellungen des Kunden entsprechen. Kunden werden in Bezug auf diese Themen immer bewusster und kompromissloser, so sollten auch Sie Ihr Sortiment darauf anpassen.

Versand und Sortiment

Treffen Sie ökologisch Vorsorge und richten Ihren Versand umweltbewusst um. Ergreifen Sie Maßnahmen, die den Aussagen, dass E-Commerce nicht nachhaltig sein kann, entgegenwirken.
Greifen Sie auf Paketdienste zurück, die einen klimaneutralen Versand anbieten, wie zum Beispiel DHL, GoGreen oder UPS. Reduzieren Sie das Verpackungsmaterial auf ein minimum, benutzen sie umweltbewusste Verpackungen und verschachteln die Produkte nicht in mehrere Verpackungen.

Fazit

Unsere Umwelt spielt eine immer wichtigere Rolle. Deshalb sollten Sie Ihren Shop genau darauf anpassen. Außerdem können Sie ja klimaneutral genau damit auch Ihren Shop vermarkten, so für die Gewinnung neuer Kunden zu sorgen, und dem Kunden einen Anreiz schaffen, dass beispielsweise ihre Rücksendequote sinkt.

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Kosten die Ihnen zum Verhängnis werden können

Es kann immer mal vorkommen, dass ein zuvor angesetztes Budget bei einem Kunden für ein Redesign oder Relaunch nicht eingehalten werden kann. Hierbei haben sich verschiedene Punkte in der Vergangenheit aufgezeigt, die zu beachten sind, damit die Kosten nicht außer Kontrolle geraten.

Stetiger Austausch zwischen Kunde und Agentur

Oftmals gibt es viele Tasks, bei denen die Agentur auf Zuarbeit angewiesen ist. Wenn ausgemachte Telefontermine oder Meetings nicht eingehalten werden können, geht viel und vor allem wichtige Zeit verloren. Die Agentur brauch immer wieder Feedback, Anweisungen oder neue Inhalte zur Pflege. Wenn dies nicht übermittelt wird, kann entweder gar nicht oder nur falsch weitergearbeitet werden.
Geben Sie rechtzeitig Bescheid, wenn Sie einen Termin nicht einhalten können und übermitteln Sie direkt ein Alternativdatum. Nehmen Sie am besten alle Termine mit Fälligkeitsdatum in Ihren Terminkalender auf und bleiben im stetigen Kontakt mit der Agentur.

Völliges Durcheinander

Sollten Sie ständig Ihre Meinung ändern und ihr Marketing-Team noch reichlich diskutiert, dabei noch kein eindeutiges Ergebnis rauskommt oder Sie sich mit Ihrem Geschäftspartner noch unklar sind, hat das für beide Seiten negative Auswirkungen und ist kontraproduktiv. Setzen Sie Ihre Agentur gleich am Anfang direkt mit in die strategische Planung. Dafür müssen Sie zwar am Anfang teilweise ein wenig mehr Zeit investieren, sparen sich jedoch diese dann später in der Entwicklung.

Tipp:  Ohne die relevanten Abteilungen eines Unternehmens mit einem Workshop informiert zu haben, gehen wir gar nicht erst online.

Weniger ist mehr

Eine andere Meinung kann auch mal hilfreich sein, aber zu viele verschiedene Einflüsse wirken sich dann doch eher negativ auf das Projekt und die Weiterentwicklung aus. Außerdem verunsichern Sie sich nur, wenn Sie von jedem, auch wenn er gar nichts mit dem Web am Hut hat, eine unterschiedliche Meinung bekommen.  Haben Sie vertrauen in Ihre Daten. Den richtigen Aufschluss zur Richtigkeit bietet Ihnen dann später die Daten, wenn Sie online gehen.

Guter Content

In der heutigen Zeit muss guter Content viele Voraussetzungen erfüllen, deshalb sollten Sie hier ein wenig genauer hinschauen: Welche Mitarbeiter im Unternehmen haben das Know-how in Sachen Storytelling, SEO, Customer Journey und Usability? Spätere Rückschläge im Content-Bereich kosten wertvolle Zeit und zusätzliches Budget.

Fazit

Durch das Klären der verschiedenen Punkte im Vorhinein kann deutlich Budget gespart werden und an eventuell sinnvollerer Stelle eingesetzt werden und vermeiden ebenso Konflikte. Die richtige Vorbereitung ist hierbei Alles. Lassen Sie sich von Ihrer Agentur beraten und orientieren Sie sich an vorhandenen Daten und Nutzern.

Mehr zu diesem Thema finden Sie in diesem Beitrag.

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In der heutigen Zeit auf den E-Commerce verzichten?

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Die Digitalisierung ist eindeutig voll im Gange und kann in den schlimmsten Fällen die Existenz kosten. Auch wenn es auf eine radikale Erneuerung hinausläuft, dürfen Sie in Ihrem Unternehmen nicht zögern in den digitalen E-Commerce Markt einzusteigen. Eine Umkehr des modernen Trends ist nicht zu erwarten. Wenn Sie aktuell keinen Onlineshop für Ihre Waren eingerichtet haben, entgeht Ihnen also mittlerweile tatsächlich fast die Hälfte der Absatzchancen.

Die absolute Priorität auf ihren analogen Absatz zu legen ist nicht der moderne und erfolgreiche Weg.

Sortimentsbegrenzung

Mehr als die Hälfte aller Einzelhandelsumsätze haben einen Online-Bezug und genau deshalb erwartet der Kunde auch, dass er online alle ihre Produkte bestellen kann, die es auch offline gibt. Tatsächlich geht man davon aus, dass online die Angebotspalette noch größer ist und Produkte enthält, die im stationären Handel eventuell gar nicht mehr vorhanden sind. In ihrer spezialisierten Kategorie müssen sie sich durch Auswahl, Preispolitik und Marktbearbeitung gegenüber Mitbewerbern durchsetzen.

Angst vor dem Chaos

Es sollte allerdings nicht darauf hinauslaufen den Betrieb durch die Digitalisierung aufzumischen und innerbetriebliche Konflikte zu provozieren. Ebenso wie Kompromisse oder schwammige Lösungen zum E-Commerce sorgen hierbei nicht für den gewünschten Erfolg. Sie sollten sich ein klares Ziel setzen und auch dafür sorgen, dass Sie dieses erreichen. Auch wenn dies bedeutet, sich neu zu erfinden. Scheuen sie sich nicht hierbei professionelle Hilfe zu holen, um sich eine klar definierte Strategie für die Digitalisierung zu erstellen, die dem stationären Handel Stabilität bietet.

Die Ausrichtung des Unternehmens

Es ist klar, dass die traditionellen funktionalen Organisationsformen hierbei nicht ausreichen, um den Forderungen der Digitalisierung gerecht zu werden. Zeitgemäßes Business Reengineering mit dem Fokus auf den Kunden gelegt, muss das gesamte System ihres Unternehmens durchlaufen und genau diese Ausrichtung verlang nach flachen Hierarchien, minimierten Schnittstellen und ist mit bisherigen Organisationsformen kaum umsetzbar.

Endlich Live. Das wars?

Nach der Live-Schaltung können Sie sich leider nicht erst mal ausruhen. Ihr Online-Auftritt erfordert deutlich mehr Handlungszwang, als es bei Ihrem stationären Geschäft der Fall ist. Permanente Optimierung durch Orientierung an den neusten Standards, dem Google-Algorithmus oder dem veränderten Verhalten Ihrer Nutzer muss stets beachtet und behandelt werden.

Wobei schon viele Firmen auf Mobile-First Wert legen, sind tatsächlich noch immer die Hälfte aller Online-Shops nicht mobil optimiert. Und lassen sich so potenzielle Kunden entgehen. Vorteile des Engagements im mobilen Bereich finden Sie in diesem Beitrag.

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