Black Friday: ein Nutzen für den E-Commerce?

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Für einige das wichtigste Event des Jahres

In den letzten Jahren wurde das Event in Deutschland immer größer. Es gibt kaum noch Unternehmen, die beim Black Friday nicht mitmachen. Doch ursprünglich kommt der Hype aus den USA, denn Apple machte 2006 den Anfang. Auch wenn es viele Rabatte im lokalen Einzelhandel dazu gibt, steht der Fokus hierbei klar im E-Commerce. Viele Schnäppchenjäger durchstöbern an diesem Tag vor allem die großen Vergleichsportale und Marktplätze, um für sich den günstigsten Preis zu finden. Doch die Shops sind gerüstet mit Rabatt-Aktionen und passen Ihre Preise auch schnell an die Konkurrenz an, um die potenziellen Käufer anzulocken.

Der offizielle Auftakt ins Weihnachtsgeschäft

Doch die Aktionen der großen Shops findet man nicht nur am Black Friday an, sondern bei vielen ist der Cyber Monday, der Montag nach dem Black Friday, der Start für die Weihnachtsaktionen, und verläuft tatsächlich meist mit verschiedenen Aktionen bis zu den Feiertagen. Attraktive Angebote am Black Friday können so das Interesse der Nutzer für das fortlaufende Weihnachtsgeschäft auf ihren Shop lenken, denn für das Weihnachtsshopping stehen für den Kunden hier ganz klar Plattformen die bereits schon dort mit guten Deals überzeugen konnten im Fokus.

Lieferzeiten beachten

Niemand möchte das genialste Geschenk für den Partner finden, um dann von langen Lieferzeiten und überlasteten Warenhäusern enttäuscht werden. Hier entsteht meist der Fehler, dass man die Lieferbarkeiten und Auslastungen nicht nach dem möglichen Kaufansturm anpasst. So ist für den Black Friday ein realistisches Erwartungsmanagement bezüglich des Lieferzeitpunktes dringend notwendig. Außerdem sollten Sie bei Ihrer Strategie die Versandkosten und das Cross-Selling beachten.

Fazit

So erkennt man schnell wie wichtig doch der Black Friday und das darauffolgende Weihnachtsgeschäft doch für den Onlinehandel ist. Doch man darf das Ganze nicht unterschätzen und sollte sich gut darauf vorbereiten. Hierbei sollten Sie sich früh genug eine Rabattstrategie ausarbeiten, umso die Aufmerksamkeit auf sich ziehen zu können. Und um natürlich einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können, sollten die Angebote alle fehlerfrei und richtig ausgezeichnet sein.

Bitte beachten Sie zu dem Thema auch die rechtlichen Grundlagen. Das Wort „Black Friday“ wurde als Wortmarke geschützt und kann rechtliche Probleme nach sich ziehen. Mehr dazu und wie sie dies umgehen können finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie auch in diesem Beitrag.

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Nachhaltigkeit im Online-Shop und Marketing

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Das Interesse zum Klimawandel und der dazugehörigen Nachhaltigkeit steigen gerade in Deutschland immer mehr bei den Nutzern. Diesbezüglich wird natürlich auch von den Konsumenten eine grüne Verhaltensweise im E-Commerce und Marketing gefordert. Das Wirtschaftsmagazin „Plusminus“ hat es untersucht: 400 Tonnen CO2, was 255 Autofahrten von Frankfurt nach Peking entspricht, entstehen täglich durch die Retoure von 800.000 Paketen.

Ein Trend?

Wenn man Umweltbewusstsein oder den Wunsch nach Nachhaltigkeit tatsächlich als Trend betiteln möchte, dann ist es wohl eher ein Megatrend. Seit Langem zeigen diese Themen immer mehr Präsenz, sowohl beim Händler als auch beim Kunden. Nach einer Befragung in diesem Jahr deutscher Konsumenten wurde das Umweltproblem auf Platz drei gesetzt. In einer weiteren Umfrage wurde den Befragten die Frage gestellt, wann sie nachhaltige Produkte kaufen würden. Bei gleichen Preisen würden 73 Prozent das nachhaltigere Produkt kaufen. Wenn das nachhaltigere Produkt teurer wäre, würden tatsächlich trotzdem 35 Prozent dieses kaufen.

Grünes Online-Business

Immer mehr Shops haben sich auf rein ökologisch produzierte oder Fair-Trade-Produkte spezialisiert. Zum Beispiel Möbel aus Paletten, Produkten auf Pappe, Karton und Ähnlichem. So bieten diese Händler komplett grüne Produkte in ihrem Shop an. Was sich natürlich nicht nur auf die Umwelt, sondern auch auf die Gewinnung von Neukunden, positiv auswirkt.

Langlebigkeit

Themen wie Langlebigkeit und die Nachhaltigkeit spielen jedoch für den Käufer heutzutage eine fundamentale Rolle. Es muss einen Nutzen für den Kunden haben und natürlich von guter Qualität überzeugen. Vor allem ein ökologisch ausgerichteter Online-Shop muss den klaren Vorstellungen des Kunden entsprechen. Kunden werden in Bezug auf diese Themen immer bewusster und kompromissloser, so sollten auch Sie Ihr Sortiment darauf anpassen.

Versand und Sortiment

Treffen Sie ökologisch Vorsorge und richten Ihren Versand umweltbewusst um. Ergreifen Sie Maßnahmen, die den Aussagen, dass E-Commerce nicht nachhaltig sein kann, entgegenwirken.
Greifen Sie auf Paketdienste zurück, die einen klimaneutralen Versand anbieten, wie zum Beispiel DHL, GoGreen oder UPS. Reduzieren Sie das Verpackungsmaterial auf ein minimum, benutzen sie umweltbewusste Verpackungen und verschachteln die Produkte nicht in mehrere Verpackungen.

Fazit

Unsere Umwelt spielt eine immer wichtigere Rolle. Deshalb sollten Sie Ihren Shop genau darauf anpassen. Außerdem können Sie ja klimaneutral genau damit auch Ihren Shop vermarkten, so für die Gewinnung neuer Kunden zu sorgen, und dem Kunden einen Anreiz schaffen, dass beispielsweise ihre Rücksendequote sinkt.

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Kosten die Ihnen zum Verhängnis werden können

Es kann immer mal vorkommen, dass ein zuvor angesetztes Budget bei einem Kunden für ein Redesign oder Relaunch nicht eingehalten werden kann. Hierbei haben sich verschiedene Punkte in der Vergangenheit aufgezeigt, die zu beachten sind, damit die Kosten nicht außer Kontrolle geraten.

Stetiger Austausch zwischen Kunde und Agentur

Oftmals gibt es viele Tasks, bei denen die Agentur auf Zuarbeit angewiesen ist. Wenn ausgemachte Telefontermine oder Meetings nicht eingehalten werden können, geht viel und vor allem wichtige Zeit verloren. Die Agentur brauch immer wieder Feedback, Anweisungen oder neue Inhalte zur Pflege. Wenn dies nicht übermittelt wird, kann entweder gar nicht oder nur falsch weitergearbeitet werden.
Geben Sie rechtzeitig Bescheid, wenn Sie einen Termin nicht einhalten können und übermitteln Sie direkt ein Alternativdatum. Nehmen Sie am besten alle Termine mit Fälligkeitsdatum in Ihren Terminkalender auf und bleiben im stetigen Kontakt mit der Agentur.

Völliges Durcheinander

Sollten Sie ständig Ihre Meinung ändern und ihr Marketing-Team noch reichlich diskutiert, dabei noch kein eindeutiges Ergebnis rauskommt oder Sie sich mit Ihrem Geschäftspartner noch unklar sind, hat das für beide Seiten negative Auswirkungen und ist kontraproduktiv. Setzen Sie Ihre Agentur gleich am Anfang direkt mit in die strategische Planung. Dafür müssen Sie zwar am Anfang teilweise ein wenig mehr Zeit investieren, sparen sich jedoch diese dann später in der Entwicklung.

Tipp:  Ohne die relevanten Abteilungen eines Unternehmens mit einem Workshop informiert zu haben, gehen wir gar nicht erst online.

Weniger ist mehr

Eine andere Meinung kann auch mal hilfreich sein, aber zu viele verschiedene Einflüsse wirken sich dann doch eher negativ auf das Projekt und die Weiterentwicklung aus. Außerdem verunsichern Sie sich nur, wenn Sie von jedem, auch wenn er gar nichts mit dem Web am Hut hat, eine unterschiedliche Meinung bekommen.  Haben Sie vertrauen in Ihre Daten. Den richtigen Aufschluss zur Richtigkeit bietet Ihnen dann später die Daten, wenn Sie online gehen.

Guter Content

In der heutigen Zeit muss guter Content viele Voraussetzungen erfüllen, deshalb sollten Sie hier ein wenig genauer hinschauen: Welche Mitarbeiter im Unternehmen haben das Know-how in Sachen Storytelling, SEO, Customer Journey und Usability? Spätere Rückschläge im Content-Bereich kosten wertvolle Zeit und zusätzliches Budget.

Fazit

Durch das Klären der verschiedenen Punkte im Vorhinein kann deutlich Budget gespart werden und an eventuell sinnvollerer Stelle eingesetzt werden und vermeiden ebenso Konflikte. Die richtige Vorbereitung ist hierbei Alles. Lassen Sie sich von Ihrer Agentur beraten und orientieren Sie sich an vorhandenen Daten und Nutzern.

Mehr zu diesem Thema finden Sie in diesem Beitrag.

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In der heutigen Zeit auf den E-Commerce verzichten?

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Die Digitalisierung ist eindeutig voll im Gange und kann in den schlimmsten Fällen die Existenz kosten. Auch wenn es auf eine radikale Erneuerung hinausläuft, dürfen Sie in Ihrem Unternehmen nicht zögern in den digitalen E-Commerce Markt einzusteigen. Eine Umkehr des modernen Trends ist nicht zu erwarten. Wenn Sie aktuell keinen Onlineshop für Ihre Waren eingerichtet haben, entgeht Ihnen also mittlerweile tatsächlich fast die Hälfte der Absatzchancen.

Die absolute Priorität auf ihren analogen Absatz zu legen ist nicht der moderne und erfolgreiche Weg.

Sortimentsbegrenzung

Mehr als die Hälfte aller Einzelhandelsumsätze haben einen Online-Bezug und genau deshalb erwartet der Kunde auch, dass er online alle ihre Produkte bestellen kann, die es auch offline gibt. Tatsächlich geht man davon aus, dass online die Angebotspalette noch größer ist und Produkte enthält, die im stationären Handel eventuell gar nicht mehr vorhanden sind. In ihrer spezialisierten Kategorie müssen sie sich durch Auswahl, Preispolitik und Marktbearbeitung gegenüber Mitbewerbern durchsetzen.

Angst vor dem Chaos

Es sollte allerdings nicht darauf hinauslaufen den Betrieb durch die Digitalisierung aufzumischen und innerbetriebliche Konflikte zu provozieren. Ebenso wie Kompromisse oder schwammige Lösungen zum E-Commerce sorgen hierbei nicht für den gewünschten Erfolg. Sie sollten sich ein klares Ziel setzen und auch dafür sorgen, dass Sie dieses erreichen. Auch wenn dies bedeutet, sich neu zu erfinden. Scheuen sie sich nicht hierbei professionelle Hilfe zu holen, um sich eine klar definierte Strategie für die Digitalisierung zu erstellen, die dem stationären Handel Stabilität bietet.

Die Ausrichtung des Unternehmens

Es ist klar, dass die traditionellen funktionalen Organisationsformen hierbei nicht ausreichen, um den Forderungen der Digitalisierung gerecht zu werden. Zeitgemäßes Business Reengineering mit dem Fokus auf den Kunden gelegt, muss das gesamte System ihres Unternehmens durchlaufen und genau diese Ausrichtung verlang nach flachen Hierarchien, minimierten Schnittstellen und ist mit bisherigen Organisationsformen kaum umsetzbar.

Endlich Live. Das wars?

Nach der Live-Schaltung können Sie sich leider nicht erst mal ausruhen. Ihr Online-Auftritt erfordert deutlich mehr Handlungszwang, als es bei Ihrem stationären Geschäft der Fall ist. Permanente Optimierung durch Orientierung an den neusten Standards, dem Google-Algorithmus oder dem veränderten Verhalten Ihrer Nutzer muss stets beachtet und behandelt werden.

Wobei schon viele Firmen auf Mobile-First Wert legen, sind tatsächlich noch immer die Hälfte aller Online-Shops nicht mobil optimiert. Und lassen sich so potenzielle Kunden entgehen. Vorteile des Engagements im mobilen Bereich finden Sie in diesem Beitrag.

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Mehr Effizienz im Kundenservice : Customer Service via Messenger

Kundenservice mal ganz anders. Messenger-Dienste sind heutzutage in unseren Alltag sehr involviert. Also warum die moderne Alternative nicht auch für den E-Commerce nutzen? Häufig landen zum Beispiel Newsletter-Mails im Spam-Ordner oder werden leicht übersehen. So können Informationen nur teilweise, schlecht oder im schlimmsten Fall gar nicht an den interessierten Kunden weitergegeben werden.

Lohnt sich das im Kundenservice überhaupt?

Die Anwendungen sind schon vorhanden und viele Nutzer schon mit den verschiedenen Messenger-Diensten vertraut, so kommen keine Kosten für die Einführung oder Vermarktung des Services auf sie zu. Der Kundendienst wird entlastet und Anfragen zu Stornierungen oder Reklamationen können schon im Vorfeld schnell aussortiert werden. Um den Kundenkontakt zu stärken oder ihr Shop-System zu vereinfachen, ist dies der richtige Weg.

Mehr Feedback

Der Kunde kann nach Erhalt der Ware, deutlich schneller Rückmeldungen geben. Eine kurze Nachricht über den Messenger ist einfacher als eine Bewertung im Web oder per Mail. So kann man sich gut vorstellen, dass der Nutzer immer mehr Gefallen an der einfachen Handhabung findet und so auch mehr Nutzer, denen der Aufwand bisher auch nur für Kleinigkeiten zu groß war, Ihnen ihr Anliegen darlegen können. So steigern sie die Effizienz im Kundenservice und sorgen für eine Optimierung Ihrer Ware.

Gleiches Recht für Alle

Als Nutzer des Messenger-Dienstes sollte man sich aber nicht im Nachteil fühlen. Die Anfragen müssen gleichgestellt werden mit E-Mail oder Formularanfragen, da sonst der Nutzer von der Qualität nicht überzeugt wird.

Der Ton macht die Musik

Die Kommunikation über Messenger-Dienste kann im Gegensatz zum steifen und formellen E-Mail-Verkehr einen positiveren und persönlicheren Eindruck vermitteln. Der Kunde muss sich nicht auf die adäquate Formulierung seiner Mail priorisieren, sondern kann sich besser dem Anliegen widmen und dies so mehr zum Ausdruck bringen.

Die Qualität muss stimmen

Der Nutzer möchte einen erleichterten Umgang mit dem Customer-Service, jedoch keinen unprofessionellen Chat auf einem Messenger-Dienst führen. Die richtige Professionalität muss beibehalten werden. Der Nutzer muss sich nach wie vor gut aufgehoben fühlen und noch viel wichtiger: Er muss vom Schutz seiner Daten weiterhin überzeugt sein, sonst kommt schnell der Gedanke auf, ob das überhaupt von Nutzen für ihn ist. So könnte man auch zum Schutz der Daten nur eine Benachrichtigungsform über den Messenger einführen, welche aber keine personenbezogenen Daten übermittelt.

„Zahlung ist eingegangen, ihre bestellten Artikel werden versandt.“

Nicht jeder hat immer einen Zugriff auf seine Mails. Und so beugt der Dienstleister in Bezug auf die mögliche Ungewissheit zum aktuellen Status der Bestellung vor, indem er den Nutzer direkt und schnell über den Messenger-Dienst informiert.

 

Fazit

Die Messenger-Dienste in Ihren Online-Shop einzubinden kann also sehr viele Vorteile mit sich bringen. Sei es als Newsletter oder Kunden-Support, die Vorteile für Nutzer und Shop sind enorm und verlaufen direkt und ohne Hemmschwelle. Der Kunde bekommt einen ganz neuen und modernen Umgang mit dem Shop. Ebenso geht Ihr Unternehmen einen Schritt in die Moderne und kann durch diesen Umschwung von begeisterten Kunden profitieren. Das Thema Messenger-Marketing wird immer relevanter und sollte für jedes Unternehmen ein Gedanke wert sein, um sich von anderen Wettbewerbern zu differenzieren und den Kunden enger ans eigene Unternehmen binden.

 

Mehr zu diesem Thema finden Sie in diesem Beitrag.

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5 Gründe, weshalb Ihr B2B Unternehmen eCommerce braucht

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Bevor der digitale Markt und somit der eCommerce entstanden ist, sind fast alle B2B -Verhandlungen zwischen Unternehmen offline geschehen. Visitenkarten, Beziehungen und Face-to-Face Transaktionen wurden innerhalb der Lieferkette ausgetauscht, aufgebaut und abgewickelt.

Mittlerweile suchen immer mehr Firmen nach der eCommerce Lösung. Dadurch erleichtert sich einiges und der Handel ist transparenter. Laut einer Studie von Forrester Research wächst die eCommerce Variante zwischen Unternehmen stetig. Deshalb ist es an der Zeit, solch einen Sprung in die eCommerce-Szene in Betracht zu ziehen.

Den richtigen Zeitpunkt einer Umstellung mag für ein Unternehmen schwierig sein – wenn das Geschäft läuft, wieso sollte man es ändern?
Hier sind 5 Gründe, weshalb Ihr Unternehmen bereit für den eCommerce ist.

1. Die jetzigen Kunden bleiben dem Unternehmen treu

Bei den momentanen B2B-Kunden ist Ihr Unternehmen wahrscheinlich schon die erste Wahl. Dadurch können Sie auf feste und sichere Verkäufe schon zählen. Wieso nicht alle Transaktionen für Kunde und Unternehmen erleichtern? Laut McKinsey wollen nur 15 % der B2B-Käufer tatsächlich mit dem Verkäufer reden, bevor man genau dieselben Produkte erneut kauft.

Diese Ausgangslage bietet ein Abonnement ähnliches Kaufen an. Eine eCommerce-Plattform ermöglicht Stammkäufern ein automatisches Wiederkaufen, ohne vorher explizit mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten. Das spart sowohl dem Unternehmen, als auch dem Käufer viel Zeit.

2. B2B Kunden wollen Onlinetransaktionen

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre direkte Konkurrenz bereits online Produkte verkauft. Wenn Ihr Unternehmen dabei nicht mitzieht, werden Kunden wahrscheinlich den Konkurrenten vorziehen. Spätestens wenn die neuere Generation, die mit der Digitalisierung aufgewachsen ist, die heutigen Unternehmen leitet, bevorzugt man Onlineshops. Daraus lässt sich leicht schließen, dass der eCommerce ein Schritt für die Zukunft ist.

3. Gesammelte Statistiken werden nützlich sein

Ist der aktuelle Markt mit ähnlichen Produkten bereits gesättigt? Möchten Sie neue Kunden ansprechen, sind sich aber nicht sicher, wo man dabei am effektivsten anfängt? Die eCommerce-Lösung bringt Ihnen die Antworten zu diesen Fragen. Beim Erstellen einer B2B-Website bietet Ihr Unternehmen den Kunden eine bequemere Möglichkeit, Produkte zu recherchieren und zu kaufen. Im Gegenzug erhalten Sie eine Vielzahl von Daten über Vorlieben, welche Motivation oder Gründe die Kunden zum Kauf bewegen, und vieles mehr.

Die gesammelten Informationen können wiederum als Orientierungshilfe für die Marketingstrategie verwendet werden. Ebenfalls kann man so den Kundenerlebnis optimieren und perfektionieren, sodass Ihre Seite die Anforderungen dieser B2B-Käufer gerecht werden.

4. Erhöhte Kundenerwartungen

Der B2C-Markt zeigt uns, wie sehr wir diese Bequemlichkeit mögen. Durch einen Klick ist das gewünschte Produkt direkt vor der eigenen Haustür geliefert – am besten noch am selben Tag.

Während B2B-Käufe in der Regel umfangreicher sind und häufiger wiederkehren als B2C, wurde diese Verbindung über die Schnittstelle hergestellt. Das B2C-Einkaufserlebnis hat die Erwartungen an B2B erhöht, da Kunden anfangen, die gleiche Erfüllung zu erwarten, die sie bei ihren B2C-Transaktionen vorfinden.
Wenn Sie Ihr Unternehmen durch B2B-eCommerce und digitales Marketing transformieren, bieten Sie Ihren digitaleren Kunden die gleiche Art von Transaktionen, die sie bei ihren B2C-Einkäufen gewohnt sind, und stellen ihnen B2B-Produkte und -Dienstleistungen zur Verfügung.

5. Ihre Website braucht eine Aktualisierung

Technologie entwickelt sich stetig weiter, ganz egal ob Unternehmen dazu bereit sind oder nicht. Viele ältere B2B-Websites sind nicht für aktuelle Anforderungen gerüstet oder allgemein veraltet. Unabhängig von Ihrem Produktangebot können potenzielle Kunden Ihr Geschäft nicht favorisieren, wenn Ihre Website veraltet ist, keine Funktionalität und / oder keine Benutzerfreundlichkeit aufweist.

Während einige dieser älteren Websites der Anfang der B2B-Prozesse waren, sind viele jetzt schwer zu navigieren und voller umständlicher Formulare. Die Kosten für den Versuch, diese Art von B2B-Websites auf dem heutigen Markt betriebsbereit zu halten, überwiegen bei Weitem den Preis für die Erstellung einer neuen eCommerce-Websiteplattform. Andere Herausforderungen bei älteren Websites sind, dass sie in der Regel nicht für Handys geeignet sind und neu entstehende Kontaktpunkte wie beispielsweise Chatbots und 360°-Videos nicht unterstützen können.

Worauf noch warten?

Ein Nicht-Umstieg könnte Ihrem Unternehmen eine völlig neue Gruppe potenzieller Käufer kosten. Offline-Unternehmen verlieren möglicherweise ihren Wettbewerbsvorteil, da sie sich weiterhin auf ältere Methoden verlassen. Neueinsteiger hingegen setzen auf die Innovation, die der eCommerce mit sich bringt. Worauf wartet Ihr Unternehmen noch?

Weitere Interessante Inhalte zum E-Commerce finden sie in diesem Beitrag.

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Schuhbilder gegen Botanstürme auf Webshops

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Mensch gegen Maschine – so überlistet der Verkäufer die Bots


Martin Schreibers Skaterladen “Bonkers” in Frankfurt gegen die Kaufbots mit einer brillanten Idee

Sobald seltene Schuhe im Angebot der Website zu finden sind, muss der Server 700.000 Aufrufe pro Minute aushalten. Schuld daran sind die Bots, die dazu ausgelegt sind, bei Produktstart beliebte Sneaker zu kaufen. Diese werden wiederum an Sammler, die keine ergattern konnten, gewinnbringend verkauft. Oftmals werden durch diese sehr hohen Aufrufzahlen und der gering verfügbaren Menge folgende Probleme verursacht:

  • längerandauernde Serverausfälle,
  • frustrierte Kunden, die wegen der Bots leer ausgehen,
  • ein Überverkauf der Sneaker, da die Einkaufsanfragen zu schnell für das Shopsystem sind.

Mit solchen Problemen hat nicht nur Martin Schreiber zu kämpfen. Bots sind im Allgemeinen ein großes Problem im E-Commerce.

Die Idee gegen Bots – Bilder von Schuhen

Um gegen die Bots Widerstand zu leisten, reichte eine sehr simple Lösung: Martin Schreiber verkaufte Bilder von limitierten Sneaker. Von jedem Schuh wurden sieben Produktbildern angeboten. Sowohl in der Produktbeschreibung als auch im Titel war deutlich gekennzeichnet, dass es sich dabei lediglich um Bilder handelte. Somit würden echte Kunden verstehen, dass sich das nur um Fotos der Schuhe handelt – die Bots aber nicht. Der Webshop kündigte ihr Vorhaben über Socialmediakanäle an, dann begann der Verkauf.
Wie viele Bilder “Bonkers” verkaufte, gibt der Verkäufer nicht kund. Schreiber sagte aber, dass ein einzelner Bot 100 Bilder zu je 70 Euro gekauft habe. Die Idee wurde somit zum großen Erfolg.

Nachbeben der Botausführer

Natürlich brauchte es nicht lange, bis die ersten Beschwerden eintrafen. Da der Titel und Beschreibung des Produktes keinesfalls irreführend waren, lehnte PayPal die vielen Stornoanträge jedoch ab. Die Aktion war für Schreiber ein Sieg gegen die Bots und betonte, es ginge ihm nicht darum, Profit zu machen. Demnach erstattete der Skatershop einzelnen Sammlern, die den Titel übersehen hatten und somit ebenfalls Bilder statt Sneaker kauften, das Geld mit einem Gutschein.

Martin Schreiber wird in der Sneaker-Community für die Aktion umjubelt:”(..) da sind Supreme und Nike, die regelmäßig von Bots plattgemacht werden und nichts dagegen tun können, und dann ist da so ein kleiner Pups-Shop aus Frankfurt, der die ganzen Bots auseinander nimmt.”.

Die Aktion wird wahrscheinlich kein zweites Mal funktionieren, da die Bots nun an intelligenter agieren werden und nicht ein zweites Mal darauf reinfallen werden. Ein Zeichen hat Schreiber dennoch gesetzt und einigen Wiederverkäufern eine Menge Geld und Nerven gekostet.

 

Mehr zu diesem Thema in diesem Interview mit Martin Schreiber nach seiner erstklassigen Aktion.

Wie Sie gefälschte Online-Shops erkennen können, zeigt dieser Blogeintrag.

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Neuheiten in Shopware 6

Ankündigung von Shopware 6

Am 23 Mai 2019 wurde in Duisburg eine große und lange erwartete Ankündigung beim Shopware Community Day gemacht. Shopware 6 wurde offiziell vorgestellt.

Developer Preview

Ab jetzt steht Shopware 6 offiziell den Entwicklern zur Verfügung. Durch diese Neuerung können sich Entwickler mit der neuen Administration, die auf vue.js basiert und dem Frontend, welches auf Twig und Bootstrap 4 basiert, austoben. Zudem können neue Dinge von Synfony 4 ausprobiert werden, die bis jetzt noch nicht so einfach möglich waren.

Shopware 6.0

Ab Juli soll es dann einen Early Access für Shopware 6.0 geben. Dieser kommt dann mit einem Installationspaket für den neuen Demo-Shop.
In dieser Zeit werden häufiger Updates erscheinen, um auftretende Fehler schnellstmöglich zu beheben. Diese Updates können über die Administration mithilfe eines Auto-Updates erledigt werden. Somit bleibt man immer auf dem aktuellsten Stand.
Die verschiedenen Shopware-Editionen werden wieder in mehrere Produkte unterteilt. Zu den verschiedenen Produkten zählen die Community Edition, die Professional Edition und die Enterprise Edition.

Shopware 6.1

Im Dezember soll dann bereits Shopware 6.1 komplett live gehen. Mit dieser Ankündigung haben wahrscheinlich die wenigsten Menschen gerechnet.
Mit dem Release von Shopware 6.1 werden die Update Patches wieder im gewohnten 6-8 Wochen Rhythmus erscheinen.

Weitere geplante Updates sind einsehbar in der Roadmap von Shopware.
Mit dem Release von Shopware 6.1 werden wir dann kaum noch Features vermissen, die es bereits jetzt in Shopware 5 gibt. Es ist durchaus möglich, dass noch nicht alle Features zum Release fertig und damit auch nicht nutzbar sein werden. Jedenfalls werden diese Features dann Stück für Stück nachgereicht.

MIT Lizenz

Die Shopware AG wird Shopware 6 mit der MIT Lizenz anbieten. Das bedeutet, Shopware wird komplett quelloffen und nicht verschlüsselt sein. Somit kann jeder diese Software nutzen und verändern.

API-First

Durch die komplette Neuentwicklung von Shopware wurde der Ansatz „API-First“ implementiert.
Da die Software über 3 verschiedene API’s (Core-, Store- und Sync-API) läuft, wird sich das komplette System (oder nur Teilbereiche) vollständig über Schnittstellen fernsteuern lassen.
Dadurch kann das Frontend auf einem ganz anderen Server liegen wie das Backend. Es gibt nun durch den API-First-Ansatz die Möglichkeit, verschiedene API‘s aus der Ferne anzusprechen.

Zukunft von Shopware 5?

Nun stellt sich natürlich die Frage:
Was passiert mit Shopware 5? Muss ich meinen Shop direkt auf Shopware 6 upgraden?

Die kurze Antwort ist: Nein.
Shopware 5 erhält noch weitere 5 Jahre Long Term Support. Es werden weitere Updates erscheinen. Und das werden nicht nur Sicherheitsupdates sein, sondern auch größere Änderungen.
Diese findet man ebenfalls auf der Roadmap.

Shopware 5.6
Sie wollen Features von Shopware 6 schon in Shopware 5 nutzen?

Dann ist Shopware 5.6 die richtige Shopware-Version für Sie. Durch diese Version der Software können Sie einige der bald erscheinenden Shopware 6 Features nutzen.
Aber bei einem Update auf die Version 5.6 sollten Sie beachten, dass die PHP Versionen 7.1 und 7.2 nicht mehr unterstützt werden. Somit kann nur noch die Version 7.3 genutzt werden.

Derzeit ist der Warenkorb noch nicht das Gelbe vom Ei.
Aber es werden auch für diesen einige Verbesserungen kommen. So wie beispielsweise das Speichern des Warenkorbs für den Nutzer. Somit verschwindet der Warenkorb nicht mehr bei einem Sprachwechsel oder er kann beim Login wiederhergestellt werden.

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Gefälschte Online-Shops – woran Sie Betrüger erkennen

Gefälschte Online-Shops gaukeln Seriosität vor

Zahlreiche News-Portale, Zeitschriften und TV-Kanäle berichten vom ungebremsten Boom des Online-Handels. Seit den Anfängen des Online-Shoppings wird dieser Boom von einer neuen Generation von Betrügern begleitet, die mittels Phishing und gefälschten Online-Shops zahlreiche gutgläubige Kunden ausrauben. Wenngleich sich die Internet-Sicherheit in den letzten Jahren stark verbessert hat, wurden auch die Betrugsmethoden immer ausgefeilter und schwerer zu entlarven. Heute geht das so weit, dass ganze Online-Shops detailgetreu nachgebaut und unter einer leicht veränderten URLs aufrufbar gemacht werden. Über eine gefälschte Newsletter-Mail wird dann beispielsweise ein fiktiver Rabatt auf dem gefälschten Online-Shop beworben.

7 Erkennungsmerkmale betrügerischer Webshops

Beim Online-Shopping sollten Sie generell immer ein wachsames Auge haben, da digitale Betrugsfälle meist schwerer nachzuverfolgen sind als in der realen Welt. Aufmerksame Internetnutzer können jedoch selbst den besten Täuschungen auf die Schliche kommen. Wir zeigen Ihnen 7 Merkmale, an denen Sie gefälschte Online-Shops erkennen.

1. Zu billige Preise

Hochwertige Produkte kosten auch meistens mehr als billige Produkte. Sind die Preise auf einem Online-Shop um ein Vielfaches geringer, als bei der Konkurrenz, deutet das auf eine Masche hin, die Sie hinterfragen sollten. Woher stammen die billigen Preise? Sind sie irgendwie zu rechtfertigen bzw. weißt der Shop explizit auf die Gründe dafür hin (Rabattaktionen, Ausverkauf, Black Friday, etc.)?

2. „Komische“ beziehungsweise kryptische URL

Namhafte seriöse Online-Shops besitzen sogenannte „Sprechende URLs“. Das heißt, dass die URL so aufgebaut ist, dass der Nutzer genau weiß, wo er sich gerade auf der Webseite befindet. Eine vertrauenswürdige URL kann wie folgt aussehen: https://firmenname/sportbekleidung/schuhe/modellname. Hierbei steht das https:// für ein SSL-Sicherheitszertifikat, welches für eine verschlüsselte Verbindung sorgt. Die durch die Schrägstriche getrennten Begriffe zeigen den Seitenpfad an, den man bis zum gerade angesehenen Produkt genommen hat.
Gibt es hier Ungereimtheiten wie ein fehlendes SSL-Zertifikat oder kryptische Seitentitel bzw. URL-Erweiterungen, sollten Sie vorsichtig sein. Wenn die URLs sprechen, jedoch überhaupt nicht zum Seiteninhalt passen, raten wir von einem Kauf klar ab.

3. Vorkasse als einzige Zahlungsart

Unseren Kunden empfehlen wir immer, möglichst viele seriöse und weit verbreitete Zahlungsarten in ihren Online-Shop einzubinden. Viele Betrüger bieten lediglich die Bezahlung per Vorkasse an, da das Geld bei dieser Zahlungsart schwerer wieder vom Käufer eingezogen werden kann. Während dieser vergebens auf eine Lieferung wartet, schwinden die Chancen einer Rückerstattung. Dieses Kriterium alleine sollte aber nicht der ausschlaggebende Grund für Ihr miss Vertrauen sein. Erst in Kombination mit anderen Erkennungsmerkmalen ist Vorsicht geboten.

4. Falsche Gütesiegel

Gütesiegel und Qualitätsversprechen können von vielen Kunden für die Bewertung der Vertrauenswürdigkeit eines Online-Shops zurate gezogen. Achten Sie hierbei aber unbedingt darauf, ob es die angepriesenen Gütesiegel überhaupt gibt oder ob diese nur erfunden sind. Beim Klick auf vertrauenswürdige Siegel gelangen Sie meist direkt zur entsprechenden Webseite der Organisation, welche die Siegel ausstellt. Dort können Sie sich über die Herkunft und die jeweiligen Prüfkriterien informieren. Fehlt diese Verlinkung, sollten Sie aufmerksam bleiben.

5. Unzureichende Kontaktmöglichkeiten

Webseitenbetreiber sind gesetzlich dazu verpflichtet, leicht zugängliche Kontaktmöglichkeiten auf ihrer Webseite anzubieten. Sind dazu keine Angaben gemacht oder stellen sie sich als falsch heraus, können Sie von einem unseriösen Händler ausgehen. Kontaktangaben gehören zum kleinen Einmaleins einer jeden Webseite.

6. Fehlende oder inkorrekte AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen sind besonders bei Online-Shops unerlässlich, da Sie die rechtliche Grundlage für den Verkauf auf der Webseite erläutern. Fehlende, schlecht übersetzte oder unvollständige AGB sind eindeutige Anzeichen für unseriöse Shopbetreiber.

7. Computergenerierte Bewertungen

Verlassen Sie sich niemals ausschließlich auf die Kundenbewertungen, wenn Sie sich zum Kauf entscheiden. So wertvoll Erfahrungsberichte anderer Personen auch sind, sie können leicht gefälscht und mittlerweile kann man sie sogar von Computersoftware automatisch generieren lassen. Früher konnte man falsche Bewertungen durch schlechte Grammatik bzw. Rechtschreibung identifizieren. Heutzutage sind die Algorithmen so weit fortgeschritten, dass man deren Texte nicht mehr so leicht von realen Kommentaren unterscheiden kann.

Was tun, wenn man hereingelegt wurde?

Wenn Sie die oben genannten Punkte vor einem Kauf überprüft haben und dennoch hereingelegt wurden, dann haben Sie es mit Vollprofis zu tun! Jetzt gilt es, den Schaden zu melden und möglichst viele Informationen zu sammeln. Fordern Sie Ihre Bank auf, die Zahlung rückgängig zu machen. Wenige Stunden nach dem Kauf ist das meistens noch möglich. Sichern Sie alle erhaltenen Belege, Bestellbestätigungen und E-Mails des betrügerischen Online-Shops. Screenshots der AGB bzw. des Impressums sind ebenfalls von Vorteil, um den Tätern auf die Schliche zu kommen. All diese Daten sind wertvolle Hinweise für die Polizei. Zeitnahes Handeln Ihrerseits führt dazu, dass man gefälschte Online-Shops in Zukunft schneller entlarven kann.

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Ist das Newsletter-Marketing ein Gewinn-Garant?

SPersonalisierte Werbung erhöht die Sichtbarkeit Ihrer Produkte

Newsletter erfreuen sich trotz einiger neuer Datenschutzbestimmungen in den letzten Jahren nach wie vor großer Beliebtheit bei den Shop-Betreibern. Der Vorteil der Mailings scheint klar zu sein: sie schaffen einen direkten Draht zum Kunden. Von der Ankündigung von Firmen-Events über die Präsentation von Produktneuheiten und gezielten Produktempfehlungen bis hin zu personalisierten Rabatten – alle diese Dinge können Sie mit einem durchdachten Newsletter-Marketing adressieren. Damit schließen Newsletter die Lücke zwischen dem klassischen E-Commerce und personalisierter Kundenansprache. Während sich der E-Commerce meist an vordefinierte Zielgruppen richtet, können Sie mit dem Newsletter-Marketing individuelle Botschaften vermitteln. Das ist von entscheidender Bedeutung für den Aufbau und den Erhalt der Kundenbindung im Informationsdschungel des Internets.

Technische Möglichkeiten im Newsletter-Marketing

In den Anfängen des Newsletter-Marketings war es üblich, alle erstellten Mails an alle Empfänger zu verschicken. Das hatte zur Folge, dass die Newsletter aufgrund ihrer Anzahl schnell im Spam-Ordner der verschiedenen Mail-Programme landeten. Stück für Stück ging man dazu über, verschiedene statistische Kundenmerkmale wie Name, Alter und Interessen in die Newsletter zu integrieren. Dadurch war es bereits möglich, bspw. personalisierte Anreden aus der Kundendatenbank auszulesen. Auch können seither Zielgruppen differenzierter angesprochen werden, in etwa durch geschlechts- und/oder interessenspezifische Produktempfehlungen.

Spätestens seit E-Mail-Marketing-Softwares integrierte Analyse-Tools besitzen und direkt mit Online-Shops verknüpft werden können, ist es möglich, kunden- statt zielgruppenspezifische Newsletter zu versenden. Mittlerweile kann man die Mailings genau auf die Aktionen der Nutzer ausrichten. Einen vorangegangenen Warenkorbabbruch kann man mit einem individuellen Rabatt-Code für den nächsten Einkauf auffangen. Produkte, die im Online-Shop zuletzt angesehen wurden, können im Newsletter gezielt beworben werden. Cross-Selling sowie Up-Selling sind nicht mehr auf den Online-Shop allein beschränkt.

Zu viel Personalisierung schreckt ab!

Bei all den technischen Möglichkeiten muss man jedoch abwägen, wie weit man überhaupt personalisieren kann. Im schlimmsten Fall fühlen sich Ihre Kunden beobachtet oder überwacht. Das passiert u. a. dann, wenn Sie zu viel über sie zu wissen scheinen. Es ist daher sehr wichtig, das Maß an Individualität genau zu definieren. Und das hängt stark von Ihrer Kundschaft ab! Inwieweit möchte sich Ihr Kunde beraten lassen? Wann ergeben alternative Produktempfehlungen wirklich Sinn? Reichen die gesammelten Kundendaten überhaupt für aussagekräftige Vorschläge?

Vermeiden Sie unnötige Werbung und fördern Sie gleichzeitig qualitativ hochwertige Inhalte, nur dann schaffen Sie einen Mehrwert. Wie in allen Disziplinen des Marketings gilt auch beim Newsletter-Marketing: Kennen Sie Ihre Kunden! Bieten Sie relevante Produkte bzw. Dienstleistungen im richtigen Moment an!

Kostenexplosion vermeiden – zielgerichtet agieren

Obwohl personalisierte Newsletter mittlerweile zu einem hohen Grad automatisiert werden können, werden Sie doch immer qualifiziertes Personal für die Ausrichtung von Marketing-AKampagnen und die Erstellung von hochwertigem Content benötigen. Der Grad der Individualisierung hängt zu einem Großteil auch davon ab, wie viele Ressourcen Sie in den Newsletter-Versand stecken möchten. Bei einem Turnus von lediglich vier Newslettern pro Monat ergibt es wenig Sinn, zu automatisieren bzw. zu individualisieren. Dann würden die Kosten nicht ansatzweise im Verhältnis zum Nutzen stehen. Bei Empfängerlisten von mehreren Tausend Kunden hingegen bietet das Newsletter-Marketing ein riesiges Potenzial, welches nur auf Ausschöpfung wartet.

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