Cross-Selling in Online-Shops – Wir räumen mit Mythen auf

Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten!

So gut wie alle namhaften Online-Shops nutzen heutzutage die Methode „Cross-Selling“ in ihren Internetauftritten. Hierbei geht es darum, dass dem Kunden neben den von ihm gewünschten Produkten noch weitere ähnliche Artikel zum Kauf angeboten werden. Dies führt dazu, dass der durchschnittliche Warenkorbwert und der damit einhergehende Umsatz gesteigert wird. Eine Großzahl der Online-Shops nutzt dieses Potenzial bisher jedoch noch nicht. Mit einer ausgefeilten und konsequent umgesetzten Cross-Selling-Strategie wartet beispielsweise der Internetriese Amazon auf. Hier sind so gut wie überall weitere Produktempfehlungen platziert, sodass sich das Online-Shopping teilweise sogar ähnlich wie im Ladengeschäft anfühlt.

Das Thema Cross-Selling ist nicht mehr neu und dennoch in aller Munde. Bei unseren Kunden haben sich daher oftmals hartnäckige Mythen und Missverständnisse eingebürgert, welche wir im Folgenden beilegen möchten:

1. Das Cross-Selling-Produkt muss günstig sein!

Viele Händler verstehen Cross-Selling als eine Möglichkeit, ausschließlich Zubehör zu einem bestellten Produkt anzubieten. Beispielsweise ein Ersatz-Akku zu einer Kamera oder neue Griffbänder zu einem Tennisschläger. Das Zubehör ist in den allermeisten Fällen günstiger als das eigentliche Produkt.

Cross-Selling geht jedoch weit über diese Strategie hinaus! Es geht darum, sich in den Kunden hineinzuversetzen und die Beweggründe eines Kaufs nachzuvollziehen. Warum hat User zugeschlagen und in welchem Bezugsrahmen ist das Produkt einzuordnen? Gerade bei Produkten, die einen bestimmten Lifestyle verkörpern, werden weiterführende Artikel gerne dazu gekauft. Käufer von neuer Kletterausrüstung werden beispielsweise empfänglicher für mobile Action-Kameras sein als Interessenten von Wellnessprodukten. Diese Kameras können viel teurer sein als das ursprüngliche Produkt und dennoch als angemessen empfunden werden! Individualität ist hier das Motto. Denken Sie an die Gefühle und Interessen Ihrer Kunden und passen die Customer Journey Ihres Inline-Shops entsprechend an.

2. Cross-Selling-Produkte sind Rücksendeware!

Entgegen der Meinung vieler unserer Kunden liegt die Rücksenderate von Cross-Selling-Produkten lediglich zwei Prozent über der Quote herkömmlicher Waren. Das liegt daran, dass die Artikel mit hoher Sorgfalt ausgesucht und vorgeschlagen wurden. Wären Sie für den Kunden nicht relevant gewesen, hätte er sie wahrscheinlich nicht in den Warenkorb gelegt. Es gilt, den tatsächlichen Bedarf zu erkennen und zu bedienen!

3. Cross-Selling lohnt sich nur bei Versandriesen!

Zugegebenermaßen sollte Ihr Online-Shop mindestens einen Traffic im fünfstelligen Bereich besitzen, um aussagekräftige Empfehlungen wie „Andere Kunden kauften auch…“ ausspielen zu können. Wenn Sie jedoch wohl überlegte Empfehlungen selbst erstellen, können Sie auch ohne hohen Traffic Cross-Selling betreiben.

4. Die Aufrufzahlen entscheiden allein!

Selbstverständlich ist es wichtig, dass Ihr Online-Shop von vielen Nutzern aufgerufen wird. Jedoch bringen Ihnen große Aufrufzahlen nichts, wenn aus den Interessenten letztendlich keine Kunden generiert werden. Für die effektive Kundengenerierung benötigen sie ausgeklügelte Strategien zur SEO Onpage-Optimierung. Viele vergessen dabei das Cross-Selling als wichtiges Werkzeug. Während es im stationären Handel völlig selbstverständlich ist, dass eine gute Kundenberatung den Umsatz steigert, muss dieses Konzept jetzt auch auf den Online-Markt übetragen und gelebt werden.

5. Kunden interessieren sich nur für explizit angefragte Produkte!

Oftmals fragen Kunden nur nach einem einzigen Produkt, weil sie sich dieses aus einer größeren Auswahl an ähnlichen Produkten ausgesucht haben. Wichtig ist es daher, mit den Cross-Selling-Vorschlägen ein neues, meist unterbewusst schlummerndes Bedürfnis zu wecken. Der stationäre Handel macht es auch hier vor, man muss lediglich vergleichbare Mittel bzw. Werkzeuge in die digitale Welt übertragen und konsequent nutzen.

Kunden möchten verstanden werden, sich schnell zurechtfinden und das erhalten, wonach sie suchen. Wenn Sie es durch eine kluge Cross-Selling-Strategie schaffen, diese Bedürfnisse zu bedienen, steigern Sie sowohl die Kundenzufriedenheit als auch Ihren Umsatz.

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SEO Optimierung für Onlineshops: Die Besten SEO Tips für 2019

Um im E-Commerce Wettbewerbs bleiben zu können sollten sie immer versuchen ihre Webseite auf aktuelle SEO regeln anzupassen. Allerdings gibt es bei der SEO Optimierungen eines Onlineshops ein paar Besonderheiten die sie beachten sollten. Im Folgenden Blog Beschäftigen wir uns damit was sie beachten sollten bei der SEO Optimierung eines Onlineshops.

5 Dinge die sie im Onlineshop SEO beachten sollten.

  • Schreiben Sie Ihre eigene Beschreibung

Stellen Sie sicher, dass Ihre Produktnamen und -Beschreibungen die Suchbegriffe enthalten, die Sie ansprechen möchten. Die gleichen Regeln gelten für Kategorie namen und -Beschreibungen.

  • Optimieren Sie Ihre CMS-Seiten

Stellen Sie sicher, dass Ihre Webseite über informative Seiten mit einzigartigem und gut geschriebenem Inhalt mit vielen Keywords verfügt . Auf CMS-Seiten können Produkthandbücher und sogar Videos gezeigt werden. Vergessen Sie jedoch nicht, schriftliche Beschreibungen und Inhaltszusammenfassungen hinzuzufügen.

  • Erstellen Sie einen tollen Blog

Blogs können auch in Onlineshops eine starken SEO Bonus bringen Blogs sind Perfekt dafür geeignet um aktuelle Themen auf die Webseite zu bringen. Das Schreiben über aktuelle Themen wie Trends in ihrer Branche kann sich positiv auf ihr SEO auswirken.

  • Schließen Sie auch Kundenbewertungen ein

Benutzergeneriertern Content zu haben ist eine einfache Möglichkeit ihr SEO Ranking zu optimieren. Produktbewertungen von echten Käufern sind eine gute Möglichkeit, Benutzer dazu zu ermutigen, Informationen zu Ihrem Onlineshop hinzuzufügen

  • Achten sie auf qualitativ hochwertige Backlinks

Achten sie auf qualitativ hochwertige Backlinks die Themen Relevanz zu ihren Onlineshops haben. Es ist wesentlich besser wenig gute Backlinks zu haben wie viele schlechte. Um einen kleinen überblick über ihre aktuellen Backlinks und SEO Bewertung zu haben können sie Tools wie https://www.semrush.com verwenden.

3 Dinge die sie im Onlineshop SEO vermeiden sollten.

  • Verlassen Sie sich nicht auf die Herstellerbeschreibung

Suchmaschinen sehen dies als doppelten Inhalt an, und Ihre Website könnte bestraft werden. Google kann es gar nicht erst indizieren. Produktbeschreibungen sind Ihre Chance Suchmaschinen und Kunden zu helfen Ihre Produkte zu finden.

  • Vermeiden sie Keyword-Spam

In den frühen Tagen des Internets verwendeten Suchmaschinen Schlüsselwörter, um das Seitenranking zu bestimmen. Aber Keyword-Spammer haben das alles ruiniert, Suchmaschine können Keywords Spam heute ohne Probleme erkennen. Versuchen sie lieber ihre Webseite auf gut ausgewählte Keywords zu optimieren. Heute kann Ihr Keyword-Feld Ihren Konkurrenten sogar Ihre Keyword-Strategie signalisieren. Falls noch nicht geschehen, ist es Zeit, das Keyword-Feld zu löschen .

  • Nicht nur ‘set and forget ‘

Das “O” in SEO steht für “Optimierung”. Es ist wichtig, dass eine Person oder ein Team Ihre SEO kontinuierlich analysiert, misst und optimiert.

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