Neuheiten in Shopware 6

Ankündigung von Shopware 6

Am 23 Mai 2019 wurde in Duisburg eine große und lange erwartete Ankündigung beim Shopware Community Day gemacht. Shopware 6 wurde offiziell vorgestellt.

Developer Preview

Ab jetzt steht Shopware 6 offiziell den Entwicklern zur Verfügung. Durch diese Neuerung können sich Entwickler mit der neuen Administration, die auf vue.js basiert und dem Frontend, welches auf Twig und Bootstrap 4 basiert, austoben. Zudem können neue Dinge von Synfony 4 ausprobiert werden, die bis jetzt noch nicht so einfach möglich waren.

Shopware 6.0

Ab Juli soll es dann einen Early Access für Shopware 6.0 geben. Dieser kommt dann mit einem Installationspaket für den neuen Demo-Shop.
In dieser Zeit werden häufiger Updates erscheinen, um auftretende Fehler schnellstmöglich zu beheben. Diese Updates können über die Administration mithilfe eines Auto-Updates erledigt werden. Somit bleibt man immer auf dem aktuellsten Stand.
Die verschiedenen Shopware-Editionen werden wieder in mehrere Produkte unterteilt. Zu den verschiedenen Produkten zählen die Community Edition, die Professional Edition und die Enterprise Edition.

Shopware 6.1

Im Dezember soll dann bereits Shopware 6.1 komplett live gehen. Mit dieser Ankündigung haben wahrscheinlich die wenigsten Menschen gerechnet.
Mit dem Release von Shopware 6.1 werden die Update Patches wieder im gewohnten 6-8 Wochen Rhythmus erscheinen.

Weitere geplante Updates sind einsehbar in der Roadmap von Shopware.
Mit dem Release von Shopware 6.1 werden wir dann kaum noch Features vermissen, die es bereits jetzt in Shopware 5 gibt. Es ist durchaus möglich, dass noch nicht alle Features zum Release fertig und damit auch nicht nutzbar sein werden. Jedenfalls werden diese Features dann Stück für Stück nachgereicht.

MIT Lizenz

Die Shopware AG wird Shopware 6 mit der MIT Lizenz anbieten. Das bedeutet, Shopware wird komplett quelloffen und nicht verschlüsselt sein. Somit kann jeder diese Software nutzen und verändern.

API-First

Durch die komplette Neuentwicklung von Shopware wurde der Ansatz „API-First“ implementiert.
Da die Software über 3 verschiedene API’s (Core-, Store- und Sync-API) läuft, wird sich das komplette System (oder nur Teilbereiche) vollständig über Schnittstellen fernsteuern lassen.
Dadurch kann das Frontend auf einem ganz anderen Server liegen wie das Backend. Es gibt nun durch den API-First-Ansatz die Möglichkeit, verschiedene API‘s aus der Ferne anzusprechen.

Zukunft von Shopware 5?

Nun stellt sich natürlich die Frage:
Was passiert mit Shopware 5? Muss ich meinen Shop direkt auf Shopware 6 upgraden?

Die kurze Antwort ist: Nein.
Shopware 5 erhält noch weitere 5 Jahre Long Term Support. Es werden weitere Updates erscheinen. Und das werden nicht nur Sicherheitsupdates sein, sondern auch größere Änderungen.
Diese findet man ebenfalls auf der Roadmap.

Shopware 5.6
Sie wollen Features von Shopware 6 schon in Shopware 5 nutzen?

Dann ist Shopware 5.6 die richtige Shopware-Version für Sie. Durch diese Version der Software können Sie einige der bald erscheinenden Shopware 6 Features nutzen.
Aber bei einem Update auf die Version 5.6 sollten Sie beachten, dass die PHP Versionen 7.1 und 7.2 nicht mehr unterstützt werden. Somit kann nur noch die Version 7.3 genutzt werden.

Derzeit ist der Warenkorb noch nicht das Gelbe vom Ei.
Aber es werden auch für diesen einige Verbesserungen kommen. So wie beispielsweise das Speichern des Warenkorbs für den Nutzer. Somit verschwindet der Warenkorb nicht mehr bei einem Sprachwechsel oder er kann beim Login wiederhergestellt werden.

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Gefälschte Online-Shops – woran Sie Betrüger erkennen

Gefälschte Online-Shops gaukeln Seriosität vor

Zahlreiche News-Portale, Zeitschriften und TV-Kanäle berichten vom ungebremsten Boom des Online-Handels. Seit den Anfängen des Online-Shoppings wird dieser Boom von einer neuen Generation von Betrügern begleitet, die mittels Phishing und gefälschten Online-Shops zahlreiche gutgläubige Kunden ausrauben. Wenngleich sich die Internet-Sicherheit in den letzten Jahren stark verbessert hat, wurden auch die Betrugsmethoden immer ausgefeilter und schwerer zu entlarven. Heute geht das so weit, dass ganze Online-Shops detailgetreu nachgebaut und unter einer leicht veränderten URLs aufrufbar gemacht werden. Über eine gefälschte Newsletter-Mail wird dann beispielsweise ein fiktiver Rabatt auf dem gefälschten Online-Shop beworben.

7 Erkennungsmerkmale betrügerischer Webshops

Beim Online-Shopping sollten Sie generell immer ein wachsames Auge haben, da digitale Betrugsfälle meist schwerer nachzuverfolgen sind als in der realen Welt. Aufmerksame Internetnutzer können jedoch selbst den besten Täuschungen auf die Schliche kommen. Wir zeigen Ihnen 7 Merkmale, an denen Sie gefälschte Online-Shops erkennen.

1. Zu billige Preise

Hochwertige Produkte kosten auch meistens mehr als billige Produkte. Sind die Preise auf einem Online-Shop um ein Vielfaches geringer, als bei der Konkurrenz, deutet das auf eine Masche hin, die Sie hinterfragen sollten. Woher stammen die billigen Preise? Sind sie irgendwie zu rechtfertigen bzw. weißt der Shop explizit auf die Gründe dafür hin (Rabattaktionen, Ausverkauf, Black Friday, etc.)?

2. „Komische“ beziehungsweise kryptische URL

Namhafte seriöse Online-Shops besitzen sogenannte „Sprechende URLs“. Das heißt, dass die URL so aufgebaut ist, dass der Nutzer genau weiß, wo er sich gerade auf der Webseite befindet. Eine vertrauenswürdige URL kann wie folgt aussehen: https://firmenname/sportbekleidung/schuhe/modellname. Hierbei steht das https:// für ein SSL-Sicherheitszertifikat, welches für eine verschlüsselte Verbindung sorgt. Die durch die Schrägstriche getrennten Begriffe zeigen den Seitenpfad an, den man bis zum gerade angesehenen Produkt genommen hat.
Gibt es hier Ungereimtheiten wie ein fehlendes SSL-Zertifikat oder kryptische Seitentitel bzw. URL-Erweiterungen, sollten Sie vorsichtig sein. Wenn die URLs sprechen, jedoch überhaupt nicht zum Seiteninhalt passen, raten wir von einem Kauf klar ab.

3. Vorkasse als einzige Zahlungsart

Unseren Kunden empfehlen wir immer, möglichst viele seriöse und weit verbreitete Zahlungsarten in ihren Online-Shop einzubinden. Viele Betrüger bieten lediglich die Bezahlung per Vorkasse an, da das Geld bei dieser Zahlungsart schwerer wieder vom Käufer eingezogen werden kann. Während dieser vergebens auf eine Lieferung wartet, schwinden die Chancen einer Rückerstattung. Dieses Kriterium alleine sollte aber nicht der ausschlaggebende Grund für Ihr miss Vertrauen sein. Erst in Kombination mit anderen Erkennungsmerkmalen ist Vorsicht geboten.

4. Falsche Gütesiegel

Gütesiegel und Qualitätsversprechen werden von vielen Kunden für die Bewertung der Vertrauenswürdigkeit eines Online-Shops zurate gezogen. Achten Sie hierbei aber unbedingt darauf, ob es die angepriesenen Gütesiegel überhaupt gibt oder ob diese nur erfunden sind. Beim Klick auf vertrauenswürdige Siegel gelangen Sie meist direkt zur entsprechenden Webseite der Organisation, welche die Siegel ausstellt. Dort können Sie sich über die Herkunft und die jeweiligen Prüfkriterien informieren. Fehlt diese Verlinkung, sollten Sie aufmerksam bleiben.

5. Unzureichende Kontaktmöglichkeiten

Webseitenbetreiber sind gesetzlich dazu verpflichtet, leicht zugängliche Kontaktmöglichkeiten auf ihrer Webseite anzubieten. Sind dazu keine Angaben gemacht oder stellen sie sich als falsch heraus, können Sie von einem unseriösen Händler ausgehen. Kontaktangaben gehören zum kleinen Einmaleins einer jeden Webseite.

6. Fehlende oder inkorrekte AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen sind besonders bei Online-Shops unerlässlich, da Sie die rechtliche Grundlage für den Verkauf auf der Webseite erläutern. Fehlende, schlecht übersetzte oder unvollständige AGB sind eindeutige Anzeichen für unseriöse Shopbetreiber.

7. Computergenerierte Bewertungen

Verlassen Sie sich niemals ausschließlich auf die Kundenbewertungen, wenn Sie sich zum Kauf entscheiden. So wertvoll Erfahrungsberichte anderer Personen auch sind, sie können leicht gefälscht und mittlerweile sogar von Computersoftware automatisch generiert werden. Früher konnte man falsche Bewertungen durch schlechte Grammatik bzw. Rechtschreibung identifizieren. Heutzutage sind die Algorithmen so weit fortgeschritten, dass man deren Texte nicht mehr so leicht von realen Kommentaren unterscheiden kann.

Was tun, wenn man hereingelegt wurde?

Wenn Sie die oben genannten Punkte vor einem Kauf überprüft haben und dennoch hereingelegt wurden, dann haben Sie es mit Vollprofis zu tun! Jetzt gilt es, den Schaden zu melden und möglichst viele Informationen zu sammeln. Fordern Sie Ihre Bank auf, die Zahlung rückgängig zu machen. Wenige Stunden nach dem Kauf ist das meistens noch möglich. Sichern Sie alle erhaltenen Belege, Bestellbestätigungen und E-Mails des betrügerischen Online-Shops. Screenshots der AGB bzw. des Impressums sind ebenfalls von Vorteil, um den Tätern auf die Schliche zu kommen. All diese Daten sind wertvolle Hinweise für die Polizei. Zeitnahes Handeln Ihrerseits führt dazu, dass gefälschte Online-Shops in Zukunft schneller entlarvt werden.

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Ist das Newsletter-Marketing ein Gewinn-Garant?

Personalisierte Werbung erhöht die Sichtbarkeit Ihrer Produkte

Newsletter erfreuen sich trotz einiger neuer Datenschutzbestimmungen in den letzten Jahren nach wie vor großer Beliebtheit bei den Shop-Betreibern. Der Vorteil der Mailings scheint klar zu sein: sie schaffen einen direkten Draht zum Kunden. Von der Ankündigung von Firmen-Events über die Präsentation von Produktneuheiten und gezielten Produktempfehlungen bis hin zu personalisierten Rabatten – alle diese Dinge können mit einem durchdachten Newsletter-Marketing adressiert werden. Damit schließen Newsletter die Lücke zwischen dem klassischen E-Commerce und personalisierter Kundenansprache. Während sich der E-Commerce meist an vordefinierte Zielgruppen richtet, können mit dem Newsletter-Marketing individuelle Botschaften vermittelt werden. Das ist von entscheidender Bedeutung für den Aufbau und den Erhalt der Kundenbindung im Informationsdschungel des Internets.

Technische Möglichkeiten im Newsletter-Marketing

In den Anfängen des Newsletter-Marketings war es üblich, alle erstellten Mails an alle Empfänger zu verschicken. Das hatte zur Folge, dass die Newsletter aufgrund ihrer Anzahl schnell im Spam-Ordner der verschiedenen Mail-Programme landeten. Stück für Stück ging man dazu über, verschiedene statistische Kundenmerkmale wie Name, Alter und Interessen in die Newsletter zu integrieren. Dadurch war es bereits möglich, bspw. personalisierte Anreden aus der Kundendatenbank auszulesen. Auch können seither Zielgruppen differenzierter angesprochen werden, in etwa durch geschlechts- und/oder interessenspezifische Produktempfehlungen.

Spätestens seit E-Mail-Marketing-Softwares integrierte Analyse-Tools besitzen und direkt mit Online-Shops verknüpft werden können, ist es möglich, kunden- statt zielgruppenspezifische Newsletter zu versenden. Mittlerweile können die Mailings genau auf die Aktionen der Nutzer ausgerichtet werden. Einen vorangegangenen Warenkorbabbruch kann man mit einem individuellen Rabatt-Code für den nächsten Einkauf auffangen. Produkte, die im Online-Shop zuletzt angesehen wurden, können im Newsletter gezielt beworben werden. Cross-Selling sowie Up-Selling sind nicht mehr auf den Online-Shop allein beschränkt.

Zu viel Personalisierung schreckt ab!

Bei all den technischen Möglichkeiten muss jedoch abgewägt werden, wie weit überhaupt personalisiert werden soll. Im schlimmsten Fall fühlen sich Ihre Kunden beobachtet oder überwacht. Das passiert u. a. dann, wenn Sie zu viel über sie zu wissen scheinen. Es ist daher sehr wichtig, das Maß an Individualität genau zu definieren. Und das hängt stark von Ihrer Kundschaft ab! Inwieweit möchte sich Ihr Kunde beraten lassen? Wann ergeben alternative Produktempfehlungen wirklich Sinn? Reichen die gesammelten Kundendaten überhaupt für aussagekräftige Vorschläge?

Vermeiden Sie unnötige Werbung und fördern Sie gleichzeitig qualitativ hochwertige Inhalte, nur dann schaffen Sie einen Mehrwert. Wie in allen Disziplinen des Marketings gilt auch beim Newsletter-Marketing: Kennen Sie Ihre Kunden! Bieten Sie relevante Produkte bzw. Dienstleistungen im richtigen Moment an!

Kostenexplosion vermeiden – zielgerichtet agieren

Obwohl personalisierte Newsletter mittlerweile zu einem hohen Grad automatisiert werden können, werden Sie doch immer qualifiziertes Personal für die Ausrichtung von Marketing-AKampagnen und die Erstellung von hochwertigem Content benötigen. Der Grad der Individualisierung hängt zu einem Großteil auch davon ab, wie viele Ressourcen Sie in den Newsletter-Versand stecken möchten. Bei einem Turnus von lediglich vier Newslettern pro Monat ergibt es wenig Sinn, zu automatisieren bzw. zu individualisieren. Dann würden die Kosten nicht ansatzweise im Verhältnis zum Nutzen stehen. Bei Empfängerlisten von mehreren Tausend Kunden hingegen bietet das Newsletter-Marketing ein riesiges Potenzial, das nur darauf wartet, von Ihnen ausgeschöpft zu werden.

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Digitale Einkaufserlebnisse – optimale Customer Experience mit Magento

Besondere Erlebnisse im Fokus des Online-Handels

Der Online-Handel boomt weiter ungebremst. Branchenübergreifend hat man verstanden, dass digitale Vertriebsstrategien schnellstmöglich in die eigene Firmenkultur integriert und gelebt werden müssen. Nur dann kann man auf dem modernen Markt Schritt halten. Beim Online-Marketing stoßen viele Unternehmen jedoch auf ein großes Hindernis: Kunden sind Experten darin geworden, herkömmliche Werbung zu vermeiden, wo es nur geht. Im Internet herrscht seit Jahren eine Übersättigung an Werbeanzeigen, welche gerne mit Adblockern übergangen werden. Eine emotionale Markenbindung ist daher heute wichtiger denn je. Kunden erwarten individuell auf sie zugeschnittene Waren und Dienstleistungen, auf die sie jederzeit Zugriff haben. Dieser Anspruch kann nur mit ansprechenden Einkaufserlebnissen bedient werden. Erfolgreiche Unternehmen investieren daher viele Ressourcen in die Planung ihrer Customer Experience. Mit der vor Kurzem bekannt gegebenen Integration des Online-Shop-Systems Magento in die Adobe Experience Cloud erhalten Online-Händler leistungsstarke Werkzeuge, um diesem Problem zu begegnen.

Vernetzung aller Datenpunkte von Unternehmen

Unternehmen nutzen in verschiedenen Abteilungen unterschiedliche Datensätze zur Analyse von Zielgruppen, Ausrichtung von Marketing-Kampagnen und zur Messung von Umsatzsteigerungen. Adobe versucht mit seiner Marketing-Plattform Experience Cloud die Brücke zwischen diesen Datensätzen zu schlagen, indem von einer zentralen Stelle aus auf alle Informationen zugegriffen werden kann. Damit soll sichergestellt werden, dass Abteilungsübergreifend effizient kooperiert werden kann. Mit Cloud-Software wie Adobe Analytics, Experience Manager, Adobe Campaign und weiteren Apps (alle Teil der Adobe Experience Cloud) werden die verschiedenen Bereiche des Marketings und der Content-Erstellung miteinander verknüpft.

Die unterschiedlichen Datensätze ergänzen sich gegenseitig und sind oft in Kombination deutlich Aussagekräftiger, als einzeln betrachtet. So können in etwa genaue Kundenprofile auf Basis von deren Interessen und Kaufgewohnheiten erstellt werden. Mit der passenden Werbekampagne, ebenfalls durch die Experience Cloud verwaltet, werden sie dann gezielt angesprochen. Das reduziert die Zahl der irrelevanten Werbeanzeigen im Netz drastisch und gibt Ihrem Unternehmen die Chance, sich ausführlicher zu präsentieren.

Optimierte Customer Experience durch Multichannel-Lösungen

Seit der Integration der Magento Commerce Cloud in Adobes Marketing Cloud sind reine Analyse- und Werbe-Tools direkt mit der dazugehörigen Verkaufsplattform verknüpft. So können auf allen Kanälen sowohl aussagekräftige Analysen erstellt als auch eine danach ausgerichtete Optimierung durchgeführt werden. Und das nahezu in Echtzeit!

Das Multichannelling ermöglicht den direkten Kontakt zum Kunden, um ihn dort abzuholen, wo er sich auch tatsächlich aufhält. Die von Haus aus für eine flexible User Experience ausgerichteten Systeme ergänzen sich hierbei.

Große Entwickler-Community dank Magento-Integration

Mit dem Einkauf von Magento hat sich der Software-Riese Adobe zudem eine Menge an Know-how in Sachen Online-Shops eingekauft. Die weltweit vernetzte Entwicklergemeinde rund um das populäre Shop-System ist fortlaufend an der Optimierung beteiligt. Man darf gespannt sein, wie sich das von Adobe als umfassend beschriebene Konzept weiterentwickeln wird. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

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Experimente in Shopware 6

Wofür gibt es diese Shopware Experimente?

Ein neuer Bereich ist in der Shopware Administration aufgetreten: die Experimente. Diese werden von Shopware genutzt, um Systeme komplett neu zu denken und weg von dem gewohnten Online-Shop zu gehen.

Shopware will durch die neuen Experimente im Shopware Playground die Community zum „Spielen“ Einladen. Hierbei liegt der Fokus darauf, dass Shopware neue Ideen sammelt, welche realisierbar sind und zu konkreten Features bzw. Erweiterungen ausgearbeitet werden können.

Derzeit gibt es 5 verschiedene Experimente, die Sie nutzen können. Während der Entwicklung sind diese jedoch nur in der Englischen Sprache verfügbar.

One page. One shop.

Bei diesem Experiment wurde der Kaufprozess von Shopware 5 komplett überarbeitet. Das Ziel dieser Überarbeitung ist es, den Kunden einen einfacheren und übersichtlichen Checkout auf einer Seite zu bieten.

Hierbei muss man aber beachten, dass es sich um einen One-Page-Checkout handelt und nicht um einen One-Step-Checkout.

Bei diesem Checkout sind nun Anmeldung / Registrierung, Auswahl der Zahlungsart und Versandart, sowie die Übersicht über die Produkte gebündelt.

Party On

Lasst die Verkaufsparty im Livestream beginnen.

Über einen Livestream auf einer extra dafür erstellten Shop-Seite können Produkte direkt beworben und verkauft werden.
Während diesem Livestream können Kunden Fragen zum Produkt im Chat-Fenster stellen sowie weitere Informationen zum beworbenen Produkt erhalten.
Dieses Experiment soll den erfolgreichen Teleshopping-Fernsehsendern ein neues Gewand verleihen.

Die präsentierten Produkte können zwar in den Warenkorb gelegt werden, aber es kann derzeit noch kein vollständiger Checkout von dieser Seite aus zustande kommen.

Alexa Integration

„Alexa, kaufe das Produkt bei Shopware.“

Dieses Experiment setzt voraus, dass der Endkunde ein Endgerät besitzt, welches mit Amazons Alexa-App kompatibel ist, wie zum Beispiel der Echo oder Echo-dot.

Shopware-Shops können mit Alexa per Sprachbefehlen durchstöbert werden. Dabei kann Alexa auch aufgetretene Fragen zu Produkten beantworten. Alexa hält einen immer auf dem neusten Stand und schlägt die neusten Produkte vor.

Shop-Snippet: Google Payment API und PayPal Express Checkout

Einen sehr stark reduzierten Shop mit einem reduzierten Checkout den man auf jeder Webseite einbinden kann. Mit diesem Shop-Snippet haben Sie die Möglichkeit, Google Payments oder Paypal-Zahlarten einzubinden. Über eine einfache Maske in der Administration hat jeder die Möglichkeit, den Code einfach Generieren zu lassen. Dafür muss nur das Produkt ausgewählt werden.

Neues Experiment

Hier können Sie als Shop-Betreiber Ihre Ideen testen und verwirklichen. Shopware übernimmt eventuell sogar die Entwicklung Ihres Experiments oder unterstützt Sie dabei, wenn das Potenzial Ihrer Idee erkannt wird. Individuelles Kunden-Feedback ist dem Shopware Developer Team sehr wichtig, je mehr Experimente, desto besser!

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Erfolgreich dank hervorragender Usability – Shopware

Der Einfluss der Usability auf die Gewinnung von Neukunden

Direkt zu Beginn eines neuen Online-Shop-Projektes sollten Sie die Möglichkeiten Ihres verwendeten Shopsystems kennen. Shopware bietet hier ein breites Spektrum an Möglichkeiten, mit denen Sie Ihren Online-Shop grafisch aufwerten können. Ein professionelles Auftreten im Web ist von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, das Vertrauen Ihrer Kunden zu gewinnen. Wer möchte schon auf einer Webseite einkaufen, auf der wichtige Produktinformationen unterschlagen werden oder Warenkorb-Buttons nicht funktionsfähig sind?

Um Interessenten zu Käufern zu machen, müssen Sie sich mit den Erwartungshaltungen verschiedener Interessentengruppen auseinandersetzen. Wichtig ist zunächst das Interesse des Besuchers an einem bestimmten Produkt oder einer Dienstleistung. Erst nachdem er sich auf Ihrer Webseite ausreichend informieren konnte, wird er kaufen. Das Internet lädt zum Vergleichen ein, binnen Sekunden werden hunderte relevante Suchergebnisse ausgegeben, die ähnliche Produkte im Sortiment haben. Wenn sich Ihr Online-Shop nicht von der Masse abhebt, werden Sie schnell von der Konkurrenz abgehängt!

Ausgefeilte Customer Journey mit Shopware

Nehmen Sie Ihre Kunden daher mit auf die Reise in Ihre Marken- und Einkaufswelt(-en). Zeigen Sie, was Sie als Unternehmen oder Selbstständige ausmacht und heben Sie Ihre besonderen Leistungen hervor. Die modularen Einkaufswelten von Shopware sind hier der ideale Ansatz, um ein individuelles und flexibles Shop-Design zu entwickeln. Einmal erstellt können die Einkaufswelten in beliebiger Anzahl dupliziert, angepasst und erweitert werden. Emotionale Bilder und Grafiken kombiniert mit Shopwares Storytelling-Feature geben Ihnen die Werkzeuge an die Hand, die Sie für eine mitreißende Customer Journey benötigen.

Warum sorgt eine gute Usability für Vertrauen?

Benutzerfreundliche Webseiten sind informativ, abwechslungsreich und leicht verständlich. Sie schaffen Transparenz über angebotene Waren und Dienstleistungen und sind zudem barrierefrei. Das ist ein ganz entscheidender Faktor, wenn es darum geht, das Vertrauen Ihrer Kunden zu gewinnen. Denn wer sich verstanden und aufgehoben fühlt, kauft gerne.

Hilfreiche Tipps zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit Ihres Online-Shops:

  • Slider mit klaren Call-to-Actions/ Informationsangeboten
  • Grids/Banner, in denen meist verkaufte Produkte hervorgehoben sind
  • offener Umgang mit den Werten Ihres Unternehmens -> Unique Selling Points (USPs) klar kennzeichnen
  • kurze, direkt Kommunikationswege -> Kontaktformulare, Support-Anfragemöglichkeiten, FAQ´s

Für Online-Shops gibt es einige „ungeschriebene Gesetze“, die festlegen, an welchen Stellen sich idealerweise das Firmenlogo (oben links) oder der Warenkorb bzw. Merkzettel (oben rechts auf der Webseite) befinden. Dort werden diese auch zuerst vom Kunden erwartet, da die Großzahl aller Online-Shops nach diesen Gesetzmäßigkeiten aufgebaut sind.

Nützliche Werkzeuge und Erweiterungen für Ihren Shopware-Online-Shop

Neben den bereits erwähnten Einkaufswelten und Storytelling-Modulen der Shopware Professional Edition können Sie mittels Digital Publishing News- und Blogseiten ergänzend zu Ihrem Online-Shop betreiben. Das gibt Ihnen die Möglichkeit des direkten Kontakts zu Ihrer Zielgruppe.

Weitere Shopware-Tools zur Verbesserung der Usability:

1. Parallax-Banner

Lassen Sie Ihren Online-Shop dreidimensional wirken. Parallax-Banner scrollen in einer anderen Geschwindigkeit, als die restlichen Seitenelemente. Das macht Ihren Internetauftritt plastischer und erzeugt einen Eindruck von räumlicher Tiefe.

2. Parallax-Kacheln

Fügen Sie mehrere Kacheln in Ihre Banner ein. Produkte oder Dienstleistungen können somit einfach hervorgehoben und ansprechend präsentiert werden.

3. Toggle Box

Toggle-Boxen ermöglichen das Anzeigen von Produktinformationen, sobald der Interessent das wünscht oder eine wichtige Zusatzinformation gegeben werden muss. Überfüllte Webseiten können damit strukturiert und aufgeräumt werden.

4. FAQ Box

Häufige Kundenfragen werden hiermit leicht zugänglich auf Ihrer Webseite ausgegeben, sodass häufige Kundenfragen direkt beantwortet werden können.

5. Flip-Kacheln

Durch das Zeigen mit der Maus auf eine Flip-Kachel dreht sich diese. Auf Ihrer Rückseite werden weiterführende Produktinformationen/ Beschreibungen ausgegeben.

Shopwares Funktionsumfang wird stetig erweitert. Wir halten Sie selbstverständlich stets auf dem Laufenden über neue Tools.

Wichtig für der Erfolg Ihres Shopware-Online-Shops ist der richtige Umgang mit Ihren Produkten. Sie sollten diese weder lieblos präsentieren noch übertrieben darstellen. Mit einem ausgereiften Konzept, welches eine gute Benutzerfreundlichkeit beinhaltet, gewinnen Sie das Vertrauen Ihrer Kunden und erfüllen gleichzeitig die Erwartungen Ihres Vertriebs.

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Shopware Playground

Was ist Shopware Playground?

Unser Labor, eure Spielwiese – das ist der Slogan des neuen Tools.

Der Shopware Playground ist die „Spielwiese“ für das Shopware Team, um neue Dinge auszuprobieren und zu testen. Der Playground trägt maßgeblich dazu bei, dass direkt in der Anfangsphase des Entwicklungsprozesses Feedback seitens der Nutzer zu den kommenden Features eingeholt werden kann. Durch dieses Feedback kann Shopware zielgerichtet Anpassungen vornehmen.

Die Features für den Release von Shopware 6 werden daher dem Feedback der Shopware Partner Accounts entsprechen. Das bringt Vorteile für alle, egal ob es das Shopware Team selbst ist oder die Shop-Betreiber.

Wie kann man „mitspielen“?

Um auf der Spielwiese mitspielen zu können, benötigen Sie einen Shopware Partner Account und eine Shopware ID.

Am Anfang wird dieser noch händisch freigeschalten. Später ist es dann möglich, sich mit einer Shopware ID eigenständig anzumelden und mitzuspielen.

Wenn Sie einen Shopware Partner Account besitzen, können Sie sich auf der Webseite https://playground.shopware.com/ für das Programm registrieren.

Aufbau der Shopware Administration.

Die neue Administration von Shopware wurde vollständig überarbeitet. Von der Administration über den Core bis hin zum Design. All das mit dem Ziel, dem Shop-Betreiber das Leben so angenehm wie möglich zu machen.

Was einem direkt ins Auge sticht, ist die neue Navigation, diese befindet sich nicht mehr oben am Bildschirm, sondern in neuem Design auf der linken Seite mit zwei neuen Unterpunkten „Experimente und Dokumentation“.

Des Weiteren gibt es nun auch Verkaufskanäle. Durch die Verkaufskanäle können viele verschiedene Arten von Verkaufsmöglichkeiten eingebunden werden. Beispiele findet man in der Administration unter „Experimente“.

Was kann man von Shopware Playground noch alles erwarten?

Kurz gesagt: wir erwarten uns sehr viel vom neuen Tool. Welche Neuerungen genau das sein werden, wird jedoch erst die Zukunft zeigen. Denn Shopware testet laufend neue Features für die bald erscheinende Shopware Version 6 und nimmt regelmäßig Änderungen daran vor.

Wir werden den Shopware Playground gespannt verfolgen und Sie auf dem neusten Stand halten.

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Voice Commerce im Jahr 2019

Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas gab Google bekannt, dass Google Assistant bis Ende Januar auf 1 Milliarde Geräten, einschließlich Fernsehern und Küchengeräten, verfügbar sein wird. Inzwischen hat Amazon mehr als 100 Millionen Alexa-Geräte zur Weihnachtszeit verkauft. Die Sprachsuche war noch nie so beliebt. Laut eMarketer machte Voice Commerce im vergangenen Jahr 2,1 Milliarden US-Dollar aus, was nur 0,4% des Online-Umsatzes ausmachte . Während sich Alexas Skillset im letzten Jahr verdoppelt hat, sind relativ einfache Skills die am häufigsten verwendeten. Laut Voicebot-Untersuchungen sind die drei häufigsten täglichen Anwendungen Musik Player, Wetter Apps und die Google Suche.

Können Smarte Lautsprecher das Vertrauen der Kunden gewinnen ?

Viele Menschen nutzen Sprachassistenten, um einfache Aufgaben auszuführen, z. B. Anweisungen abrufen, telefonieren oder überprüfen, ob sie einen Regenschirm benötigen, wenn sie ausgehen. In einer im August 2018 durchgeführten Umfrage von Social Lens Research wurde festgestellt, dass 25% der US-Benutzer von Sprachbefehlen mithilfe von smarten Lautsprechern ein neues Produkt suchen, aber nur ein geringer Prozentsatz (10%) benutzt  jedoch ihren smarten lautsprecher für einen Kauf.

Von 1.000 Befragten Nutzern von Smarten Lautsprechern. Gaben 41% der Männer an, dass sie nie etwas über einen intelligenten Lautsprecher gekauft hätten, und 51% der Frauen stimmten zu. Einkäufe werden zumeist sporadisch durchgeführt. Nur wenige Männer (8%) und Frauen (5%) gaben an, täglich mit einem Sprachassistenten gekauft zu haben.

Eine neuere Studie kam zu einem ähnlichen Ergebnis. Nur 2% der US-Internetbenutzer gaben an, regelmäßig ihren intelligenten Lautsprecher zu verwenden, um etwas zu kaufen. Im Gegensatz dazu gaben 58% an, dass sie weder einen Kauf über einen intelligenten Lautsprecher tätigten noch daran interessiert waren.Nahezu die Hälfte (48%) der befragten sagten. Dass sie nicht über einen intelligenten Lautsprecher einkaufen würden, da sie sich um den Datenschutz ihrer persönlichen Daten sorgen. Fast ebenso viele Befragte (46%) sorgen sich um die Sicherheit ihrer persönlichen Daten.

In ähnlicher Weise stellte die Chatmeter-Studie fest, dass 42% der Voice-Tech-Benutzer große Sicherheitsbedenken hatten. Darüber hinaus äußerten die Befragten Bedenken hinsichtlich der Bestellung des falschen Artikels und versehentlich zweimaliger Bestellung.

Voice Commerce kann ein Game Changer sein – eines Tages

Wenn sich die Verbraucher mit der Sprachtechnologie vertraut fühlen, könnte es sein das die Bedenken der Verbraucher nachlassen werden. Voice Commerce eignet sich derzeit wahrscheinlich am besten zum Auffüllen von Waren, bei denen der Käufer bereits weiß, was er will und einen einfachen Befehl zum Nachbestellen dieses Produkts äußern kann

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Cross-Selling in Online-Shops – Wir räumen mit Mythen auf

Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten!

So gut wie alle namhaften Online-Shops nutzen heutzutage die Methode „Cross-Selling“ in ihren Internetauftritten. Hierbei geht es darum, dass dem Kunden neben den von ihm gewünschten Produkten noch weitere ähnliche Artikel zum Kauf angeboten werden. Dies führt dazu, dass der durchschnittliche Warenkorbwert und der damit einhergehende Umsatz gesteigert wird. Eine Großzahl der Online-Shops nutzt dieses Potenzial bisher jedoch noch nicht. Mit einer ausgefeilten und konsequent umgesetzten Cross-Selling-Strategie wartet beispielsweise der Internetriese Amazon auf. Hier sind so gut wie überall weitere Produktempfehlungen platziert, sodass sich das Online-Shopping teilweise sogar ähnlich wie im Ladengeschäft anfühlt.

Das Thema Cross-Selling ist nicht mehr neu und dennoch in aller Munde. Bei unseren Kunden haben sich daher oftmals hartnäckige Mythen und Missverständnisse eingebürgert, welche wir im Folgenden beilegen möchten:

1. Das Cross-Selling-Produkt muss günstig sein!

Viele Händler verstehen Cross-Selling als eine Möglichkeit, ausschließlich Zubehör zu einem bestellten Produkt anzubieten. Beispielsweise ein Ersatz-Akku zu einer Kamera oder neue Griffbänder zu einem Tennisschläger. Das Zubehör ist in den allermeisten Fällen günstiger als das eigentliche Produkt.

Cross-Selling geht jedoch weit über diese Strategie hinaus! Es geht darum, sich in den Kunden hineinzuversetzen und die Beweggründe eines Kaufs nachzuvollziehen. Warum hat User zugeschlagen und in welchem Bezugsrahmen ist das Produkt einzuordnen? Gerade bei Produkten, die einen bestimmten Lifestyle verkörpern, werden weiterführende Artikel gerne dazu gekauft. Käufer von neuer Kletterausrüstung werden beispielsweise empfänglicher für mobile Action-Kameras sein als Interessenten von Wellnessprodukten. Diese Kameras können viel teurer sein als das ursprüngliche Produkt und dennoch als angemessen empfunden werden! Individualität ist hier das Motto. Denken Sie an die Gefühle und Interessen Ihrer Kunden und passen die Customer Journey Ihres Inline-Shops entsprechend an.

2. Cross-Selling-Produkte sind Rücksendeware!

Entgegen der Meinung vieler unserer Kunden liegt die Rücksenderate von Cross-Selling-Produkten lediglich zwei Prozent über der Quote herkömmlicher Waren. Das liegt daran, dass die Artikel mit hoher Sorgfalt ausgesucht und vorgeschlagen wurden. Wären Sie für den Kunden nicht relevant gewesen, hätte er sie wahrscheinlich nicht in den Warenkorb gelegt. Es gilt, den tatsächlichen Bedarf zu erkennen und zu bedienen!

3. Cross-Selling lohnt sich nur bei Versandriesen!

Zugegebenermaßen sollte Ihr Online-Shop mindestens einen Traffic im fünfstelligen Bereich besitzen, um aussagekräftige Empfehlungen wie „Andere Kunden kauften auch…“ ausspielen zu können. Wenn Sie jedoch wohl überlegte Empfehlungen selbst erstellen, können Sie auch ohne hohen Traffic Cross-Selling betreiben.

4. Die Aufrufzahlen entscheiden allein!

Selbstverständlich ist es wichtig, dass Ihr Online-Shop von vielen Nutzern aufgerufen wird. Jedoch bringen Ihnen große Aufrufzahlen nichts, wenn aus den Interessenten letztendlich keine Kunden generiert werden. Für die effektive Kundengenerierung benötigen sie ausgeklügelte Strategien zur SEO Onpage-Optimierung. Viele vergessen dabei das Cross-Selling als wichtiges Werkzeug. Während es im stationären Handel völlig selbstverständlich ist, dass eine gute Kundenberatung den Umsatz steigert, muss dieses Konzept jetzt auch auf den Online-Markt übetragen und gelebt werden.

5. Kunden interessieren sich nur für explizit angefragte Produkte!

Oftmals fragen Kunden nur nach einem einzigen Produkt, weil sie sich dieses aus einer größeren Auswahl an ähnlichen Produkten ausgesucht haben. Wichtig ist es daher, mit den Cross-Selling-Vorschlägen ein neues, meist unterbewusst schlummerndes Bedürfnis zu wecken. Der stationäre Handel macht es auch hier vor, man muss lediglich vergleichbare Mittel bzw. Werkzeuge in die digitale Welt übertragen und konsequent nutzen.

Kunden möchten verstanden werden, sich schnell zurechtfinden und das erhalten, wonach sie suchen. Wenn Sie es durch eine kluge Cross-Selling-Strategie schaffen, diese Bedürfnisse zu bedienen, steigern Sie sowohl die Kundenzufriedenheit als auch Ihren Umsatz.

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Shopware Administration bald mit KI

Die KI hilft dir in der Administration aus.

Shopware hat angekündigt, mit Shopware 6 eine neue Administration herauszubringen. Die neue Administration soll mit einer künstlichen Intelligenz kommen. Diese KI soll den Nutzer dabei helfen sich besser in der Administration zurechtzufinden und sich nach dem Nutzer und dessen Bedürfnisse zurichten und die Gewohnheiten zu unterstützen.

Die KI analysiert den Nutzer selbstständig und optimiert sich durch die Ergebnisse dieser Analyse.
Durch diese Analyse werden Klickpfade in der Administration verkürzt. Des Weiteren schlägt die KI Handlungsempfehlungen vor, die den Nutzer unterstützen sollen.

Vorteile der neuen Administration

  • Neues Design der Administration, individueller und effizienter als je zuvor.
  • Flexibles Menü mit größerer Übersicht.
  • Kurze Klickpfade im Flexiblen Menü.
  • KI unterstütze Suche in der Administration, alle Informationen schnell und unkompliziert.
  • Die Administration passt sich an den Nutzer an.
  • Komplett individuelles und anpassbares Administration.

Erweiterte Suchfunktion

In der neuen Shopware Administration muss man nichts mehr Eintippen, um seine Frage in der Suche zu suchen, denn es gibt nun auch eine Sprachfunktion. Mit dieser Sprachfunktion kann man schnell und einfach suchen. Der Nutzer kann so Fragen stellen, als würde er mit einem Shop Mitarbeiter sprechen.

Damit springt Shopware auf einen Trend auf, der von Google vor einigen Jahren schon gestartet wurde und heut zu Tage nicht mehr wegzudenken ist.

Die neue Administration

Die neue Administration soll nicht mehr auf extJS basieren sondern auf VueJS. Das Framework der API basiert auf Symfony 4. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für alle Entwickler, um die Administration für den Shop Betreiber zu modifizieren.
Jeder Shop Besitzer hat die Möglichkeit ein für sich abgestimmtes Administration Bereich zu erhalten.

Viel neue Möglichkeiten sind bis jetzt noch nicht entdeckt. Aber eins kann man jetzt schon sagen, das neue Backend wird dem Shop Besitzer deutlich unterstützen bei seinen Aufgaben.

Falls Sie die neue Shopware Administration schon heute anschauen und austesten wollen gibt es die Möglichkeit von Shopware mit „Shopware Playground“. Dafür wird derzeit noch eine Shopware Partner Account benötigt.

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