So erkennen Sie einen Betrüger-Onlineshop

Durch technische Fortschritte gelingt es heutzutage sehr leicht, einen scheinbar vertrauenswürdigen Onlineshop aufzustellen. Im Gegenzug erkennt man deutlich schwerer Betrüger. Deshalb hier 6 Tipps, um Betrügerfallen auszuweichen.

1. Domainname gründlich prüfen

Achten Sie darauf, dass der Domainname vertrauenswürdig wirkt. Viele arglistige Onlineshops erstellen eine Website und lehnen sich dabei an große Marken, um auch die entsprechenden Kunden anzusprechen. Wenn man zum Beispiel “Nike” Klamotten kaufen will und die Domain “www.klamottendiscountsnike.org” lautet, ist das höchstwahrscheinlich kein seriöser Onlineshop. Des Weiteren werden Domainendungen mit “.org” oder “.net” äußerst selten für Onlineshops genutzt.

2. Zu schön um wahr zu sein?

Wenn der eigentliche Marktwert des Produkts bei Weitem über den angezeigten Preis liegt, ist das ein sehr guter Grund, den Shop zu hinterfragen. Oftmals benutzen Scam-Websiten sehr niedrige Preise, um Besucher zum impulsiven Kauf zu führen ohne jegliches Überprüfen. Im Gegenzug erhalten dann diese Käufer entweder gefälschte Produkte, ein komplett anderer Artikel, oder rein gar nichts.
Deshalb: Wenn es zu schön ist, um wahr zu sein, ist es auch sehr wahrscheinlich nicht wahr.

3. Bezahlmöglichkeiten

Wird im Onlineshop nur per Überweisung das Produkt angeboten? Wenn ja, Finger weg. Wenn man etwas über Banküberweisung online bezahlt, ist die Chance auf Erstattung sehr gering. Achten Sie also darauf, welche Bezahlmöglichkeiten der Shop anbietet.

4. Schauen Sie sich auf der Website um

Bei unbekannten Shops ist es wichtig, sich auf der Website umzusehen. Knackpunkte wie “Impressum” oder “Kontakt” sind oftmals ausschlaggebend, um Betrüger zu erkennen. Wie ist die Rechtschreibung auf diesen Unterseiten? Existieren die angegebenen Daten wirklich? Ergeben die Sätze Sinn? Werden neben einem Kontaktformular auch E-Mail oder Telefonnummer angezeigt?

Jedes Unternehmen, das Waren oder Dienstleistungen anbietet, sollte einen Geschäftssitz sowie eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse angeben, über das Sie Kontakt aufnehmen können. Bei nichtvorhandenen Daten sollten Sie auf dieser Website kein Geld ausgeben.
Eine nützliche Seite, um Details einer Website zu checken, finden Sie hier.

5. Achten Sie auf das Widerrufsrecht und weitere Angaben

Falls das Unternehmen online Produkte verkauft, muss dieses Unternehmen sowohl Versandinformationen als auch eine Widerrufsbelehrung auf der Website angeben. Ebenfalls muss eine AGB und Informationen zum Datenschutz auf der Website vorhanden sein. Existieren die genannten Angaben nicht, können Sie sich eine Menge Geld sparen – der Onlineshop ist nicht seriös.

6. Trusted-Shops Zeichen & Sicherheitsschloss im Browser

Befindet sich auf der Website ein “Trusted-Shops” Fenster, können Sie bedingt sichergehen, dass dieser Onlineshop kein Betrüger ist. Mittlerweile sind in Europa über 50 Vertrauensmarken und Logos als Validierung möglich. Ebenfalls benutzen nicht alle “echten” Onlineshops diese Trusted-Labels, deshalb ist dieser Punkt mit Vorsicht zu genießen.

Wenn Links neben der Domain-URL ein Sicherheitsschloss angezeigt wird, heißt das, dass die Seite verschlüsselt besucht wird. Persönliche Daten, die Sie dann auf dieser Seite angeben, können nicht abgefangen werden. Falls ein Onlineshop dieses Sicherheitsschloss nicht hat, auf keinen Fall Produkte kaufen! Dennoch sind Betrüger in der Lage, solch ein “Sicherheitsschloss” zu kaufen – deshalb ebenfalls mit Vorsicht zu genießen.
Der TransparencyReport Tool von Google kann man benutzen, um die Seite auf schädlichen Inhalt zu testen.

 

So verlockend auch die angegebenen Produkte der Online-Shops sein können: wenn Sie all diese Tipps durchgehen, können Sie sichergehen, dass sie ein Betrüger erkennen.
Dennoch gilt: Ihr Instinkt liegt höchstwahrscheinlich richtig, wenn Sie schon denken, dass etwas nicht mit diesem Shop stimmt. Augen auf beim Onlineshopping!

 

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Warum Weihnachten auch im E-Commerce wichtig ist

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Alle Jahre wieder. Die Unternehmen versprechen sich wie jedes Jahr auch 2019, unter anderem im E-Commerce, natürlich wieder einen übermäßig hohen Umsatz in der Zeit vor Weihnachten. Gerade mit dem Black Friday, welcher das ganze Event einleitet. Doch da die Konkurrenz nicht schläft, steigen die Bemühungen jährlich an. Die Geschäfte werden überrannt von Menschenmengen und Unternehmen verzeichnen verstärkte Absatzzahlen.

Die richtige Strategie an Weihnachten

Doch nicht nur im lokalen Markt steigen die Umsätze. Die meisten Weihnachtseinkäufe kann man bequem von Zuhause über das Internet tätigen. Wobei natürlich ein professionelles und gut durchdachtes Weihnachtsmarketing von Nöten ist um sich von der Konkurrenz abzuheben. Experten berichten, dass das gezielte Liefern von Informationen zu den Produkten beim Bestell- und Versandvorgang ein sehr entscheidender Faktor. Käufer haben besonders an Weihnachten wenig Zeit und wollen schnell eine Lösung bekommen.

Reibungsloser Ablauf

Vor allem in dieser Zeit wenden sich Nutzer auf neue Gebiete aus, die sie sonst nicht reizen, um Geschenke für Andere zu kaufen. Hierbei ist es wichtig, dass der Nutzer in diesem neuen Gebiet nicht verwirrt wird durch eine komplizierte Kaufabwicklung. Dadurch verliert er womöglich das Interesse und bestellt es dann doch lieber woanders. Sorgen Sie für einen simplen und reibungslosen Ablauf.

Kaufanreize im E-Commerce

Laut verschiedenen Umfragen sind sich die meisten potenziellen Käufer gar nicht sicher was sie überhaupt verschenken wollen und so noch auf der Suche nach dem perfekten Artikel, weshalb besonders in der Weihnachtszeit die Kaufanreize so wichtig sind. Um den Kaufanreiz zu setzen gibt es aber noch viele weitere Faktoren, die man beachten sollte. Hat der Kunde die Möglichkeit sich eine Wunschliste zu erstellen, gibt es einen kostenlosen Geschenkverpackungsservice oder möglicherweise ein verlängertes Umtausch- und Rückgaberecht? Gerade auf die Winterangebote fokussiert sich der Verbraucher in der Weihnachtszeit Deshalb zögern Sie nicht, um den Effekt zu verstärken, die Aktionen über soziale Netzwerke zu verbreiten.

 

Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in diesem Artikel.

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Nutzererlebnis stärken durch Datenschutz

Die Sicherheit der personenbezogenen Daten ist heutzutage eins der wichtigsten Anliegen, wenn es um die Benutzerfreundlichkeit und Datenschutz geht. Ungefragt persönliche Daten an Dritte weitergeben? Da bekommt jeder einen Schreck, wenn er sowas hört. Und genau deshalb müssen Sie Ihre Webseite oder Ihren Online-Shop genau darauf anpassen.

Datenschutz

Sie müssen den Nutzer von Anfang an darauf hinweisen, wenn Dienste möglicherweise persönliche Daten an Dritte weitergeben. Hierbei spielen auch die Rechte laut DSGVO eine wichtige Rolle.

Ebenfalls ist die Aufklärung gegenüber der Aktivitäten des Nutzers, die zur Weitergabe von personenbezogenen Daten führen, wichtig. So sorgen Sie für ein besseres Empfinden des Nutzers gegenüber der Webseite durch das Gefühl über alles Bescheid zu wissen und zum Teil mitbestimmen zu können.

Die richtige Verschlüsselung

Weisen Sie auf vorhandene Verschlüsselungen oder Sicherheitsmaßnahmen hin. Und wenn keine vorhanden ist, sollten Sie dies ändern. Um den Missbrauch der personenbezogenen Daten des Nutzers zu verhindern, ist eine Verschlüsselung durch Https, beziehungsweise einem SSL-Zertifikat, nötig.

  • Https

Wenn Ihre Webseite durch ein SSL-Zertifikat gesichert ist, wird oben in der Browser-Leiste vor der Domain das Https angezeigt. Genauere Informationen erlangt der Nutzer durch Klicken auf das in der Browser-Leiste angezeigte Vorhängeschloss. Darin befindet sich zum Beispiel die zuständige Ausstellungsbehörde oder genauere Informationen des Webseiten-Inhabers.

  • SSL-Zertifikat

Das „Secure Sockets Layer“ ist ein Protokoll, welches dem Nutzer eine verschlüsselte Verbindung im Internet garantiert und für das sichere Übertragen von Daten sorgt. So verhindert es das Lesen oder Ändern von Inhalten durch Dritte. Der Nutzer bekommt ein sicheres und professionelles Auftreten von Ihnen durch das SSL-typische „https://“ anstelle des unverschlüsselten „http://“ am Beginn der Web-Adresse.

Alle Inhalte werden vom Nutzer verschlüsselt übergeben und erst wieder vom entsprechenden Server entschlüsselt. Im Übergabgeprozess kann so kein Dritter die Daten einsehen oder möglicherweise sogar ändern.

Fazit

Durch die Verschlüsselung Ihrer Webseite schützen Sie sich nicht nur durch den Eingriff von Dritten, sie geben dem Nutzer ebenfalls ein sicheres Gefühl, eine gewisse Seriosität und stärken so das Nutzererlebnis.

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