Was ist für ein gutes Design wichtig?

Das Design der eigenen Webseite spiegelt das Unternehmen wider und kann so durch eine moderne und leicht bedienbare Benutzeroberfläche sowohl von der Professionalität als auch der Seriosität überzeugen. So ist die Webseite einer der ersten Anlaufstellen für Ihre Kunden. Sollte diese nun optisch nicht ansprechend genug sein, riskieren Sie dadurch eventuell einen Verlust dieser potenziellen Kunden.

Zielgruppen beachten

Und damit die Kundengewinnung auch funktionieren kann, ist es wichtig, bei der Gestaltung auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Zielgruppe einzugehen. So sollten auf die richtigen Informationen auch klar erkennbar und auffindbar sein. Gibt es zum Beispiel schlecht leserliche Inhalte oder verstecke Informationen, besteht Gefahr, dass ältere User verwirrt werden und nicht die nötigen Informationen, die sie brauchen, erhalten.

Technisch versierte Jugendliche haben da einen besseren Durchblick und finden womöglich die Informationen besser. Doch diese wollen meist auch schnell an Ihre Informationen kommen, was natürlich durch ein klares Design möglich gemacht wird.

Benutzerfreundlichkeit durch klares Design

So sorgt das klare Design einer Webseite für den richtigen Durchblick. Verfügt die Webseite aber über ein unübersichtliches Design, wird es schwierig bei dem Kunden das Interesse zu wecken. Sie sollten also dadurch punkten, dass sich der Kunde bei Ihnen darauf verlassen kann, dass er schnell und einfach an seine Informationen kommt. So wird er vermutlich künftig bei der Informationssuche, Einkäufen oder Ähnlichem auf Sie zurückkommen.

So kann man das Design der Webseite linear gestalten, mit einem OnePager zum Beispiel, und sorgt so für eine angenehme Bedienfreundlichkeit der älteren User. Doch die jüngere Generation tickt hierbei auch ein wenig anders, denn diese erfreuen sich meist an mehr Kontrollfreiheit. So ist die richtige Mischung aus beiden von Nöten. So muss dem Nutzer genug Spielraum gegeben werden, sich selbst durch die Seiten zu navigieren ohne dabei endlose OnePager durchzuscrollen.

Die Relevanz eines guten Designs

Ohne ein gutes, klares Design ist selbst die nützlichste Webseite der Welt nutzlos, denn ohne eine gewisse Struktur und Ordnung sind die Informationen dann einfach nicht klar erkenntlich. Und grade mit dieser Struktur kann der Nutzer dann bequem alle Inhalte abrufen, ohne sich durch Dutzende Unterseiten klicken zu müssen. Zumal so die Geduld leidet, wenn man langwierige und komplizierte Wege zu den Inhalten hat. Und wenn es dann zu lange dauert, dann wechselt der Benutzer vermutlich zu einer Seite, die eine schnellere Lösung bietet. So sollten Sie sich über die Relevanz Ihres Designs im Klaren sein, dies nicht zu leichtfertig angehen und am besten die Meinung der Spezialisten berücksichtigen.

Grundlegender Ablauf zum Webdesign

Konzept
Wie möchte ich mein Unternehmen präsentieren?
Wie gestaltet sich meine Informationsarchitektur?

Design
Für welche Farben möchte ich mich entscheiden?
Welche Typografie passt zu meinem Unternehmen?

Layout
Welche Funktionen müssen unbedingt gegeben sein?
Wie soll das Ganze auf einem mobilen Gerät aussehen?

Wireframe/Mockup

Was möchte ich in den Vordergrund bringen?
Welche Elemente brauchen wieviel Platz?

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E-Commerce: Tipps zur Verbesserung Ihres Online-Shops

Dank dem E-Commerce ist es heutzutage möglich, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Kunden aus der ganzen Welt Kontakt aufbauen. Diese Möglichkeit ist der Sprung für kleine Unternehmen, groß zu werden. Die Kunden haben hohe Erwartungen an Online-Unternehmen und fordern hohe Qualität Ihres E-Commerce-Geschäftes und eine stetige Verbesserung.

Jeder Teil eines E-Commerce-Vorgangs – von kundenorientierten Vorgängen im Front-End bis hin zum Bestandsmanagement im Back-End – kann verbessert werden. Dies ermöglicht auch eine bessere Effizienz und eine Erweiterung der Funktionalität. Zu den Verbesserungen zählen beispielsweise Online-Personalisierung und Optimierung für mobile Endgeräte.

Personalisierung ist der Schlüssel

Die Erwartungen der Kunden sind höher als je zuvor. Die technologischen Fortschritte bieten eine Fülle von Informationen über Produkte und Dienstleistungen. Potenzielle Käufer suchen demnach nach Online-Bewertungen, die bei ihren Kaufentscheidungen ausschlaggebend sind.

Früher reichte ein guter Service und faire Preise aus, um die Kunden zufrieden zu stellen. Nun fordern sie einen persönlicheren Service, der die langfristige Loyalität fördert. Die Menschen bleiben eher Unternehmen treu, die zeigen können, wie gut sie ihre Kunden verstehen. Dazu gehört zum Beispiel, wie genau das Unternehmen ihre Einkaufsgewohnheiten kennen.

Personalisierung ist der Schlüssel, um sich von den vielen Möglichkeiten abzuheben, die Verbraucher haben. Glücklicherweise ist eine Personalisierung auch für das kleinste E-Commerce-Unternehme möglich.

Die Personalisierung umfasst nicht nur die Inhalte, die Kunden beim Besuch einer E-Commerce-Website sehen, sondern auch Werbemaßnahmen wie maßgeschneiderte E-Mail-Marketingkampagnen. Unternehmen können Nachrichten so anpassen, dass sie sich basierend auf ihren früheren Einkaufsgewohnheiten mit Kunden verbinden.

Websiten können unter anderem basierend auf geografischer Region,Einkaufsgewohnheiten, Browserverlauf, Geburtsdatum und durchschnittlicher Bestellgröße der Kunden anpassungen vornehmen. Es ist jedoch wichtig, den Kunden mitzuteilen, wie ihre personenbezogenen Daten verwendet werden. Dies gewährleistet eine größere Sicherheit für den Datenschutz. Viele Menschen sind bereit, persönliche Informationen weiterzugeben, möchten jedoch konkrete Vorteile wie Rabatte und andere Sonderangebote sehen.

Mobile-First Focus

E-Commerce ist auf mobile Geräte umgestiegen, da die Kunden immer mehr mit Smartphones einkaufen. Die Bereitstellung einer mobilfreundlichen Erfahrung ist erforderlich, um Internetnutzer in zahlende Kunden zu verwandeln.

Mobile-First-Initiativen durchlaufen derzeit einen massiven Wandel mit technologischen Veränderungen. Während Responsive Design der aktuelle Industriestandard ist, gibt es viele zukunftsweisende Fortschritte, die bald alltäglich werden.

Progressive Web Apps (PWAs) sind unter E-Commerce-Websites immer beliebter geworden. Diese verwenden normale Internettechnologie, ermöglicht aber eine app-ähnliche Erfahrung in einem mobilen oder Desktop-Webbrowser. PWAs sind einfacher zu warten als mobile Apps, sodass sie für KMU zugänglicher sind, die nicht über die finanziellen Ressourcen und die Arbeitskräfte für die IT-Entwicklung verfügen. Häufig können KMU den Aufwand für die Entwicklung einer mobilen App nicht rechtfertigen, die in überfüllten App-Stores nur schwer zu finden ist.

Käufer erwarten jedoch jetzt app-ähnliche Erlebnisse, die eine moderne mobile Benutzeroberfläche, app-ähnliche Navigation und Funktionen sowie Funktionen wie Push-Benachrichtigungen umfassen. PWAs bieten all diese Funktionen und können problemlos aktualisiert werden, ohne dass Kunden das neueste Update herunterladen müssen.

Online Checkout verbessern

Einzelhändler können erstaunliche E-Commerce-Websites mit den neuesten Funktionen nutzen, um Kunden zu überzeugen. Jedoch werden nicht alle Produkte, die in den Warenkorb gelangen, tatsächlich gekauft. Nichteingekaufte Produkte werden auf bis zu 70% geschätzt. Um diese Abbruchquoten zu senken müssen E-Commerce-Websites so viele Daten wie möglich nutzen, um herauszufinden, warum Kunden einen Kauf nicht abschließen.

Beispielsweise kann eine Einkaufssitzung in einem E-Commerce-Geschäft, die abrupt endet, darauf hinweisen, dass ein Kunde von etwas anderem abgelenkt wurde, von hohen Preisen überrascht wurde oder praktisch einen Schaufensterbummel durchführte. Websites können anhand dieser Informationen bestimmen, ob sie eine Erinnerungs-E-Mail mit Rabatten oder anderen Werbeaktionen senden sollen, um einen Verkauf abzuschließen.

Kunden, die regelmäßig an der Kasse scheitern, können darauf hinweisen, dass der Prozess zu viel Reibung verursacht, wie zum Beispiel zu viele Checkout-Schritte.

Weitere Informationen über Kaufabbrüche, und Tipps gegen diese, können Sie in diesem Blogbeitrag erlesen.

Backend-Integration

Ein wesentlicher Teil der Verbesserung der Front-End-Abläufe besteht darin, sie mit dem Back-End-Support zu verbinden, um den Kunden einen besseren Einblick in die Online-Produktbestände zu ermöglichen. Dies hilft bei der Bewältigung ihrer Erwartungen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit einem endgültigen Kauf zufrieden sind. Verbesserte Kundenzufriedenheit trägt dazu bei, kostspielige Produktretouren zu reduzieren.

Durch eine bessere Sichtbarkeit des Lagerbestands können Käufer in physischen Geschäften die Verfügbarkeit von Artikeln überprüfen und so entscheiden, ob sie einen anderen Ladenstandort aufsuchen oder Produkte zur Lieferung bestellen möchten. Eine größere Transparenz hilft E-Commerce-Unternehmen auch dabei, zu bestimmen, welche Lager die schnellste und kostengünstigste Verteilung bieten können.

Ein Mangel an Transparenz und Zugang zu Lagerbeständen führt in der Regel zu überhöhten Versand- und Logistikkosten – und möglicherweise zum Verlust eines Verkaufs.

Voraus denken

Diese Tipps zur Verbesserung der Effizienz und Funktionalität von E-Commerce-Vorgängen spiegeln einige der häufigsten Bereiche für Fortschritte und zukünftige Fortschritte wider. Es ist wichtig, einen ganzheitlichen Ansatz in Bezug auf eCommerce zu verfolgen und zu berücksichtigen, wie Front-End-Vorgänge nahtloser mit Back-End-Funktionen zusammenarbeiten können, um die Kundenzufriedenheit und langfristige Loyalität zu steigern.

Wer die Erwartungen der Kunden übertrifft, indem sie ihre Interaktionen personalisieren, ein Mobile-First-Erlebnis bieten und intelligente Handelslösungen einführen, werden sich auf einem überfüllten Markt abheben. Verbesserte Online-Kaufabwicklung und Erhöhung der Transparenz der Lagerbestände für die Kunden erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden immer wieder zurückkehren.

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Brutto-Umsatz von 72.6 Milliarden Euro: E-Commerce in Deutschland

Eine Studie von Mintel zeigt, dass mittlerweile fast alle Deutsche online einkaufen. Über neun von zehn Internetnutzern haben im vergangenen Jahr einen Online-Kauf getätigt. Von den Internetnutzern, die über 65 Jahre alt sind, kaufen tatsächlich 89 Prozent Produkte ebenfalls online. E-Commerce in Deutschland ist also inzwischen für jede Generation eine Option. Einzelhändler müssen deshalb auch die Wahrscheinlichkeit akzeptieren, dass bisherige (ältere) Kunden ebenfalls den Online-Kauf bevorzugen könnten.

Großteil der deutschen Online-Käufer sind zufrieden

94.5 Prozent der Befragten sind mit ihrem Erlebnis des Online-Shoppings sehr zufrieden oder zufrieden. Der E-Commerce in Deutschland wird stetig effizienter und Einzelhändler entwickeln sich ebenfalls weiter, um mit diesem Wandel mitzuhalten. Die beliebteste Kategorie der Deutschen (64 Prozent) belegen Produkte wie Kleidung, Schuhe oder Accessoires.
Gefolgt wird der Trendsieger von Elektronikgeräten (36 Prozent) und Unterhaltungsmedien wie Bücher, CDs, DVDs und Videospiele. Trotz der gespaltenen Meinungen zu Lebensmitteln im Online-Markt, kaufen 22 Prozent tatsächlich Getränke und Lebensmittel über das Netz.

Als extrem wichtig empfinden knapp mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer die kostenlose Rücksendemöglichkeit. In den jüngeren Generationen dominiert jedoch die Vorliebe zum Expressversand (20 Prozent der 16- bis 24-Jährigen). Der wichtigste Punkt für Jugendliche ist die Usability auf mobilen Endgeräten (fast die Hälfte der 16- bis 24-Jährigen).

Mittlerweile sind Bekleidungen und elektronische Artikel im Online-Handel als zwei Topbranchen bekannt. Die schwächeren Kategorien, wie Nahrungsmitteln und Spielzeuge, bieten demnach noch großes Potenzial für zukünftiges Wachstum. Das bedeutet aber auch für alle Händler: Umrüsten auf einen Online-Shop ist in der modernen Welt wichtig. Zu beachten bleibt auch, dass Vorlieben zwischen Generationen unterschiedlich sind.

Rekordjahr 2019

Mit 72,6 Mrd. Euro ist das Jahr 2019 ein Rekordjahr für den deutschen E-Commerce. Laut dem Bundesverband E-Commerce ist für das Jahr 2020 ein weiterer Zuwachs in Sicht. Die Zahlen sollen auf 80 Mrd. Euro kommen, wobei der gesamte interaktive Umsatz mit Waren und Dienstleistungen in 2020 erstmals die 100 Mrd. Euro Schwelle überschreiten wird.

Wie sich der E-Commerce allgemein seit Beginn an gewandelt hat, können Sie in diesem Beitrag erfahren.

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