Kaufabbrüche durch einen optimalen Kaufprozess verhindern

Ein potenzieller Käufer möchte sich für Ihr Produkt entscheiden, möchte diesen bestellen, startet den Check-Out-Prozess und bricht ihn dann ab. Viele Shop-Betreiber kennen dieses Problem. Ob sich der Kunde überhaupt zu einem Kauf entscheidet, hängt meist von einem nutzerfreundlichen Kaufprozess und optimalen Warenkörben ab. Wie Sie dies optimieren können und mit welchen Tipps Sie Kaufabbrüche durch die richtige Usability verhindern, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Kaufabbrüche in Zahlen

Es gibt viele kleine Probleme, die den Kunden zum Abbruch des Kaufs führen könnten. Die allgemeine Rate für Kaufabbrüche im Warenkorb liegt bei bis zu 70 %.

  • 57 % brechen wegen unerwarteten Kosten ab
  • 53 % brechen ab, weil die Bezahlarten nicht passen
  • 39 % möchten sich nicht registrieren
  • 33 % haben das Produkt billiger auf einer anderen Webseite gesehen
  • 25 % verlässt die letzte Kaufmotivation
  • 24 % dauert der Versand zu lange
  • 23 % dauert der Prozess beim Checkout zu lange
  • 21 % haben kein Vertrauen
  • 21 % gehen wegen technischer Probleme
  • 15 % brechen ab, weil Sie keine Infos zum Produkt haben

Machen Sie Ihren Warenkorb benutzerfreundlich

Sie sollten Ihren Warenkorb an den Nutzer anpassen. So sollte es keine komplizierten Auswahlmöglichkeiten oder einen verwirrenden Weg zum Abschluss des Kaufs geben. So sollten Sie „Weiter Einkaufen“- und „Zur Kasse“-Buttons deutlich machen und eventuell sogar zwei Mal einbinden. Man könnte jeweils oben und unten weiter verlinken. Lassen Sie den Nutzer flexibel Produkte hinzufügen bzw. löschen und zeigen Sie auch alle relevanten Produktdetails und das Produktbild im Warenkorb an. Ebenso sollte Konfigurationen direkt in den Warenkorb übernommen werden. Sodass der Nutzer zum Beispiel nicht seine Farbe noch mal einstellen muss.

Um Vertrauen zum Kunden zu gewinnen, können Sie die SSL-Verschlüsselungen und Trust-Symbols einbauen und die Symbole über den ganzen Bestellvorgang platzieren. Machen Sie alle Kosten transparent. Niemand mag den Bestellvorgang abschließen, um dann am Ende noch zum Beispiel auf versteckte Versandkosten zu stoßen. Vor allem wenn die Konkurrenz oftmals versandkostenfrei anbieten, ist dies noch viel wichtiger.

Ein weiterer wichtiger Punkt, um dem Kunden den Kauf schmackhaft zu machen, sind Rabatte oder Gutscheine. So weisen Sie immer auf mögliche Rabatte und wie man diese erhalten kann hin. Ebenso wichtig sind die verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten. Stellen Sie sicher, dass Sie die gängigsten und aktuellsten Möglichkeiten zum Bezahlen bieten. Unnötige Banner, Animationen oder unpassende Cross-Selling Produkte sieht man zu häufig, wo es eigentlich um die Realisierung des Kaufvorgangs gehen sollte. Diese führen oftmals zur Verwirrung und animieren den Kunden an der falschen Stelle weiter zu stöbern. Sie fahren besser mit Übersichtlichkeit und klaren nächsten Schritten.

Was man für eine optimale Bestellung benötigt:

  • Service-Hotline prominent werben
  • Support durch Chatfunktion
  • Versanddauer früh deutlich machen
  • Einfache Gestaltung
  • Gast-Käufe
  • Eine Anzeige, in welchem Prozess Ihr Kunde sich befindet
  • Vertrauen schaffen durch Trust-Symbols und Hinweise auf Datenschutz
  • 5 Schritte bis zum vollendeten Kauf

 

 

 

 

 

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E-Recruiting: Wir zeigen Ihnen die Vorteile

Die Digitalisierung spielt auch im Personalmanagment eine immer wichtiger werdende Rolle. Und so wird es auch bald ohne das E-Recruiting nicht mehr auskommen. Dies bedeutet grundlegend die Personalsuche auf Grundlage von computer- und webbasierten Medien.

Beim E-Recruiting geht es aber nicht nur um die flexiblen Bewerbungsmöglichkeiten, sondern umfasst alle Bereiche des Recruitings, wie zum Beispiel die Kommunikation mit den Bewerbern oder den gesamten Verwaltungsapparat der Personalbeschaffung.

Digitalisierung

Natürlich ist ein wichtiger Grund für das E-Recruiting die Digitalisierung selbst. Mobile First hört man im Bereich des Internets immer mehr und hat die Art, das Internet zu nutzen, jetzt schon komplett verändert.

Besonders attraktiv am Arbeitsmarkt gilt die Generation Y, weshalb man auf diese auch besonders eingehen muss. Meist ein Studium absolviert und somit eine hohe Bildung. Aber nicht nur dadurch, sondern auch das bessere Verständnis zu technischen Dingen bringen viele Vorteile. Und so muss eine Bewerbung auch ganz bequem über das Handy eingereicht werden können.

Fachkräftemangel

Überall hört man von einem Fachkräftemangel. Doch für die Digital Natives ist es besonders wichtig, in einem modernen Unternehmen zu arbeiten. Aber was hierbei ebenfalls noch wichtig ist die Möglichkeit der Online-Bewerbung. Und Sie möchten doch die Generation Y in Zeiten des Fachkräftemangels nicht an die moderne Konkurrenz zu verlieren nur, weil man sich bei Ihnen nicht online oder mobil bewerben kann.

Internationalisierung

In vergangenen Zeiten war der Markt sehr national beschränkt. Doch viele Unternehmen gehen hier weiter und weichen so ihre Personalsuche auf die internationale Ebene aus. So kam die Konkurrenz bisher nur aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz, doch nun sogar auch aus China, Indien oder östlichen Ländern. Wobei hierzu noch die geringen Löhne, weniger Auflagen oder generelle Materialkosten teilweise günstiger sind.

Fazit

Wollen Sie nicht in der alten Welt hängen bleiben, dann sollten Sie sich auf jeden Fall mit dem E-Recruiting befassen. In der heutigen Zeit wird niemand sicher mehr Zeitungen durchstöbern nach dem richtigen Angebot suchen und dann eine Print-Bewerbung verschicken. So hat der internationale Arbeitsmarkt durch die womöglich besseren Mittel auch einen großen Vorteil für Sie. So bietet das E-Recruiting viele Möglichkeiten, die Effizienz zu steigern.

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